Samstag, 30. April 2016

Über die Hoffnung

Vorhin hatte ich ein Gespräch über die Weltlage, die Kirchenlage, Persönliches,
Man kann ja nun im Detail oder auch im Groben, ganz unterschiedlicher Auffassung sein, aber in Einem ist man sich wohl einig.
Dass alles nicht so einfach ist und der Ausblick in die Zukunft ungewiss.
Irgendwie kamen wir dann auf den alten Spruch:

Immer, wenn du meinst es geht nicht mehr, kommt von Irgendwo ein Lichtlein her!

Bei dem Spruch geht es um die Hoffnung, die immerhin eine der göttlichen Tugenden  (Glaube, Liebe Hoffnung)  ist.
Interessanterweise ist nun,. laut Paulus, die Hoffnung nicht einfach so da, sondern hat Vorbedingungen, die Bewährung, sprich die Standhaftigkeit, diese jedoch hat als Vorbedingung die Geduld und Geduld bringt man nun wiederum nur dann auf, wenn man sie braucht, sprich in der Bedrängnis!
Damit ist aber noch nicht gut,.sondern die Hoffnung hat auch eine weitere, gute Auswirkung, sie lässt nämlich nicht zugrunde gehn!
Von daher ist wohl alles halb so wild, mit der Kirche und der Welt,

Hier noch mal die komplette Stelle aus Römerbrief 5, 1-5

Gerecht gemacht aus Glauben
haben wir Frieden mit Gott.
durch Jesus Christus, unseren Herrn

Durch ihn haben wir auch den Zugang zu der Gnade erhalten
in der wir stehen.
und rühmen uns unserer Hoffnung, auf die Herrlichkeit Gottes,

Mehr noch, wir rühmen uns ebenso unserer Bedrängnis;
Denn wir wissen: Bedrängnis bewirkt Geduld

Geduld aber bewirkt Bewährung
Bewährung Hoffnung,

Die Hoffnung aber lässt nicht zugrunde gehen!

so, das Spannende ist auch der Ausblick auf die wahre Hoffnung , nämlich die auf die Herrlichkeit Gottes. die unser Ziel ist, und dann geht der Text weiter und erklärt, warum wir Hoffnung haben können,weil die Liebe Gottes, nämlich ausgegossen ist, in unsere Herzen!

Glauben muss man es halt, und das ist bisweilen gar nicht so einfach, wie es sich anhört!

Und wenn man, dann, ob der Bedrängnis, denkt dass GOTT doch mal dreinschlagen solle, weil es fast unerträglich ist, so bleibt das, was Kardinal  Ratzinger, als er zum Papst gewählt wurde und Papst Benedikt XVI wurde, in seiner Antrittspredigt  dazu sagte:

Nicht die Gewalt erlöst, sondern die Liebe. Sie ist das Zeichen Gottes, der selbst die Liebe ist. Wie oft wünschten wir, daß Gott sich stärker zeigen würde. Daß er dreinschlagen würde, das Böse ausrotten und die bessere Welt schaffen. Alle Ideologien der Gewalt rechtfertigen sich mit diesen Motiven: Es müsse auf solche Weise zerstört werden, was dem Fortschritt und der Befreiung der Menschheit entgegenstehe. Wir leiden unter der Geduld Gottes. Und doch brauchen wir sie alle. Der Gott, der Lamm wurde, sagt es uns: Die Welt wird durch den Gekreuzigten und nicht durch die Kreuziger erlöst. Die Welt wird durch die Geduld Gottes erlöst und durch die Ungeduld der Menschen verwüstet.




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