Sonntag, 8. Mai 2016

8. Mai 490 Erscheinung des Hl. Erzengels Michael am Monte Gargano. Ein Schmankerl zum heutigen Sonntag,


Vor 1962 war der 8. Mai auch Tag der Erscheinung des Hl. Michaels. Was es damit auf sich hatte, berichtet auf gewohnt humorvolle Father J. Hunwicke in seinem blog "liturgicalnotes".
Der Überlieferung nach ist der Hl. Erzengel  Michael zwischen 490 und 493 n.Chr.. mehrmals auf dem Monte Gargano in Apulien erschienen, erstmals am 8.Mai 490. Er tat dabei den Wunsch nach der Einrichtung eines Heiligtums kund.
Hier geht´s zum Original von Father Hunwicke : klicken

                                        IN APPARITIONE S. MICHAELIS

"Es ist interessant, wie diese schönen alten Feste, die während des großen  Bruches unterdrückt wurden, ein bißchen dazu neigen, ihren Fuß wieder in die Tür zu setzen.
Das heutige Fest -das auch in der Anglikanischen Diözese von Truro (...Cornwall) gefeiert wird, wie ich glaube, Der Hl. Michael ist der Schutzpatron von Cornwall.
Ich nehme an, daß das auf die Nachforschungen und Vorstellungen des Canon Patrimony Doble zurückgeht und nicht das Geringste mit dem früheren Kloster auf der dramatischen Insel, Mont St. Michel zu tun hat.
Gemäß der Rubriken aus der Zeit vor Pius XII wird heute des Erzengels gedacht. Mir wurde berichtet, daß im Missale von 1962 dieser Gedenktag noch in einem Anhang erwähnt wird.

Lectio V im alten Brevier berichtet, wie am Monte Gargano in Apulien ein bstimmter Bulle seine Herde verließ. Nach langer Suche fanden sie ihn im Eingang einer Höhle feststeckend (haerentem). Einer der Männer schoß einen Pfeil auf ihn ab, der - ein übliches Vorkommnis- zum Bogenschützen
zurückflog und so gingen sie natürlich hin, um den  Bischof von Siontius zu befragen, Wie man das so macht.
Er- und das ist es, wofür Bischöfe in den Analecta Bollandia da sind- ordnete ein dreietägiges fasten und Beten an, um den Willen Gottes zu erforschen.
Danach erschien der Hl. Michael- dazu neigt er- und erklärte, daß dieser Platz unter seinem Schutz stehe und (das würde er doch tun, nicht wahr?) daß er wollte (ja! ja! Sie haben es erraten),daß man dort eine Kultstätte errichte, Sie fanden die Höhle, die wie ein Tempel geformt war ( das haben Sie erwartet, oder?)  und so nutzten sie sie zur Verehrung. Wie immer -folgten dann Wunder.

Ah, die Herrichkeit und der der Spaß einer wahren Religion. Vielleicht bekommen wir die eines Tages ganz zurück, mit Bullen und allem."

Quelle: liturgicalnotes, Father J. Hunwicke

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