Samstag, 7. Mai 2016

A. Socci über die Preisverleihung an Papst Franziskus und das Gute an Mauern

Auch Antonio Soccis Kommentar zur Verleihung des Karls-Preises an den argentinischen Papst liest sich wie eine Geschichtslektion. Es könnte nicht schaden, wenn auch die jubelnden Relativisten und orientromantischen Geschichts-Analphabeten sie lesen würden, angefangen mit Martin Schulz.
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            "FRANZISKUS GEGEN DIE JÜDISCH-CHRISTLICHEN WURZELN"

"Die Verleihung des Karls-Preises an Papst Franziskus ruft Heiterkeit hervor,
Es ist, als verleihe man Eugenio Scalfari den Thomas-von-Aquin-Preis.
Wie vorhersehbar, verkündete der argentinische Papst, nachdem er die jüdisch-christlichen Wurzeln Europas und die nicht verhandelbaren Prinzipien abgetan hatte, die die Wurzeln Europas sind, verkündete er sein einziges nicht verhandelbares Prinzip :die Einwanderung und mit ihr den Untergang Europas.

Im Übrigen -bezogen auf den Titel des Preises- hat das Versagen des technokratischen und laizistischen Europas (unter französisch-deutscher Führung), schon seit langem Karl den Großen und das Hl. Römische Reich Deutscher Nation verleugnet, also die christliche Kultur, die das Europa der Völker herausgebildet hat.

Bergoglio hat eingeladen, sich an die Vergangenheit zu erinnern, aber er selbst versteht nichts von Geschichte.
Tatsächlich hat er wieder die alte Leier von der Pflicht, Brücken zu bauen und Mauern einzureißen, abgespielt und dabei vergessen, daß Europa buchstäblich durch den Bau solider Mauern, die von Tausenden von Männern mit dem Schwert verteidigt wurden, erbaut wurde.
Mauern, um sich gegen den Islam zu verteidigen,

Die Franken bauten den ersten Kern ihrer Herrschaft im Hl. Römischen Reich genau da, als sie in Poitiers 732 n.Chr. eine Mauer errichteten, als die erste islamische Invasion Spaniens versuchte Europa zu erobern.

Karl Martell gewann (in der Schlacht von Poitiers) Dank der Visigoten, Bajuwaren, Alemannen, Sachsen und Gepiden.
Das war die erste Verteidigungsmauer der entstehenden Zivilisation, die in den Benediktiner-Klöstern Form annahm, in denen die Schätze der griechischen, jüdisch-christlichen und lateinischen Kultur bewahrt wurden und in denen Agrikultur und Wirtschaft wieder entstanden.




Außer den Schlachten Karls der Großen in den Pyrenäen wurde Europa fortgesetzt von sarazenischen Überfällen heimgesucht. Gerettet wurde es, weil bei den beiden anderen kolossalen Versuchen einer islamischen Invasion die Europäer ebenfalls Mauern bauten und siegten.

In Lepanto 1571 Dank der Flotte der von Papst Pius V unterstützten  Hl.Liga (damals verteidigten die Päpste das Christentum noch gegen die Islamisierung, während der heutige die Grenzen niederreißen will und die Invasion bevorzugt).

Der dritte Versuch einer islamischen Invasion Europas fand 1683 unter den starken Mauern Wiens statt.
Das Osmanische Reich hatte bereits das Römische Ostreich erobert, das 1000-jährige Byzanz verheert und rückte nun mit 140.000 Mann über den Balkan nach Wien vor.
Wäre seine Mauer gefallen, wäre Europa erobert und islamisiert worden.
Aber es erschien vor diesen Mauern (neben dem osmanischen) ein weiteres, ein christliches Heer, gebildet  aus Österreichern, Polen, Italienern, Franken, Sachsen, Schwaben und Bayern, siegte und Europa war zum dritten mal gerettet.

Sonst wären wir heute alle Türken, wie in Byzanz, das zu Istanbul wurde und der Petersdom wäre eine Moschee, wie es der Hagia Sophia geschah,
Um es noch einmal zu sagen- aber Bergoglio ignoriert das - Europa wurde seit seinen frühen griechischen Ursprüngen durch den Bau von Mauern-angesichts einer drohenden Invasion aus dem Orient-geboren.

MAUER GEGEN DIE PERSER
Es hat Europa nicht immer gegeben.Während die anderen Kontinente als geographische Einheiten definiert sind, ist Europa ein Anhängsel Asiens und entstand nur aus seiner kulturellen Identität.
Seine Kultstätte waren kleine griechische Städte wie Milet, wo einige- angefangen mit Tales- begannen, über das Sein nachzudenken, über den Logos, und die Prinzipien.
Das Ethos des Denkens, des Suchens nach der Wahrheit über das Sein war der erste Keim des europäischen Menschen, der dann mit Sokrates und Aristoteles erblühte.
Aber die Blüte wurde sofort durch den asiatischen Orient gefährdet.
Das persische Reich mit seiner finsteren Kultur der Mythen, beunruhigenden Kosmogenien und Unterdrückung durch eine Theokratie, wollte sich auch den ganzen Okzident einverleiben,

Der Funke der antipersischen Revolte von 490 vor Chr. erglomm besonders in Milet und zuerst in Marathon, dann bei den Thermopylen, und zuletzt in Salamis.Wenige tapfere griechische Kämpfer warfen die ungeheure persische Macht zurück.

Dank dieser menschlichen Mauer konnte der erste Keim Europas erblühen, sich dann in Rom weiter entwickeln,von einer Rechts-Zivilisation seines Mittelmeer-Reiches, fruchtbar gemacht durch die Umarmung der christliche  Verkündigung - in Athen und Rom durch die Hl. Paulus und Petrus, die aus Jerusalem gekommen waren,
Das ist Europa.

Nur eine Stadt mit soliden Mauern und einer klaren Identität kann Brücken bauen.
Und tatsächlich trug dieses europäische Christentum die christliche Hoffnung der Unsterblichkeit in alle Kontinente und damit die Freiheit, die Menschenwürde, und Vernunft. Die hat die Technologie, die Wissenschaft und das wirtschaftliche Wohlergehen hervorgebracht.

DAS BÖSE
Aber aus der Verleugnung dieser Wurzeln wurde auch das Böse geboren.
Die Totalitarismen, die Europa und die Welt des 20. Jahrhunderts in Blut getränkt haben.
Auf ihren Schlachtfeldern aber sind seit 1945 Friede, Wohlstand und europäische Einigkeit wurde Dank der katholischen Staatsmänner Schuman, De Gasperi und Adenauer, die ihre Völker zu den christlichen Wurzeln zurück brachten, ( Für alle drei werden Seligsprechungsverfahren vorbereitet)

Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 überwiegt dagegen die laizistische europäische Technokratie, die nur durch das Geld und eine katastrophale Politik zusammen gehalten wird, die erneut diese Wurzeln kappt.

Die großen Päpste Johannes Paul II und Benedikt XVI haben Alarm geschlagen gegen diesen relativistischen, nihilistischen Irrweg.
Eine wahre Diktatur des Relativismus, der droht, neue Monster hervorzubringen,

Hätte Europa seine Wurzeln wiederfinden wollen und daraus die Energie zur Wiedergeburt, hätte es auf sie gehört.

Aber sie haben Benedikt XVI, der ein wahrer Riese europäischen Denkens ist (seine historische Regensburger Rede genügt)  keinen Karls-Preis gegeben.
Die progressistische deutsche Oligarchie (beginnend mit den deutschen Bischöfen) hat Ratzinger zerstört.

DIE DUNKELHEIT BERGOGLIOS
Heute, wo Europa im Niedergang ist, in der Krise, vergreist und seine Wurzeln gekappt hat, eine Invasion erlebt und von einer Technokratie des Scheiterns begraben wird, wird der Preis als perfektes Symbol der spirituellen Verwirrung Europas dem Argentinier Bergoglio verliehen, dem Paladin der Invasion, der für den Untergang des antiken Europasweiter öffnet. (Es waren J.C.Juncker und M.Schulz, die zu dieser Preisverleihung motiviert haben).

Und es ist kein Zufall, daß Bergolgio in seiner Rede Europa aufgefordert hat, seine Grenzen für ein Meer von Migranten zu öffnen, und diesen Multikulturalismus, der nur eine Maske des Relativismus und des antichristlichen Hasses ist, zu bejubeln und darüber hinaus die Tür zur Islamisieruzng aufzustoßen.

Benedikt XVI hat in seinem Dialog mit Marcello Pera mit dem Titel "Ohne Wurzeln.Europa, Relativismus, Christentum, Islam" gesagt:
"Der Mulitkulturalismus, zu dem ständig und leidenschaftlich ermutigt und der favorisiert wird, ist vor allem ein Verleugnen und Verlassen des Eigenen, eine Flucht vor dem Eigenen."

Und dieser Verzicht auf seine Identität und seine Werte hat Europa altern lassen und macht es heute im internationalen Wettbewerb zu einem zerbrechlichen Tongefäß.

Ratzinger erklärte:
"Es gibt hier einen Selbsthass des Westens, der merkwürdig ist und den man als Pathologie ansehen kann,
Der Westen versucht sich auf lobenswerte Weise ganz zu  öffnen für das Verstehen der fremden Werte, liebt sich selbst aber nicht,
In seiner Geschichte sieht er nur Verurteilenswertes, Zerstörerisches,  während er nicht mehr in der Lage ist, das wahrzunehmen, was groß und rein ist.
Europa braucht eine neue, kritische und demütige- Akzeptanz seiner selbst, wenn es überleben will,"

Benedikt ist davon gejagt worden.
Heute ist das Herz Europas - Brüssel- eher islamisch als christlich.
Europa ist entwaffnet, wie ein Niemandsland,in das jeder vordringen kann, (wie es der jüngste Europa-Report zeigt) und in den Gutmenschenerklärungen wendet sich Europa der Türkei zu, um kurzfristig die Invasion zu stoppen.
Kurzsichtige Selbstverstümmelung.
Ein Europa in den Händen dieser absurden Technokratie, ohne solide chrisltiche Wurzeln hat keinerlei Zukunft."

Quelle: Antonio Socci




1 Kommentar:

  1. Mir ist beim Lesen der Papstrede noch ein anderer Aspekt in den Sinn gekommen: Millionen von ungeborenen Kindern wollten auch nach Europa kommen. Und Tag für Tag werden Tausende getötet, die auch diesen Wunsch haben. Über die Pflicht, auch diese Kinder zu „integrieren“ hat der Papst kein Wort verloren. Es scheint, dass hier die Barmherzigkeit an ihr Ende kommt.

    Ein Bild dazu finden Sie hier:

    https://kircheninterna.wordpress.com/2016/05/07/zwei-preistraeger-aber-welch-ein-unterschied/

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