Mittwoch, 4. Mai 2016

Extra ecclesiam nulla salus

Das ist ein fester Bestandteil unseres Glaubens, an dem nicht zu rütteln ist.

Und so hörten wir letzten Sonntag in der zweiten Lesung, wie es uns dereinst im "Neuen Jerusalem" ergehen wird. Die Neue Stadt, die ob ihrer Größe ja fast die ganze Menschheit beherbergen könnte, wird uns ja in der Offenbarung des Johannes sehr deutlich beschrieben.

Beschrieben wird aber auch, dass diese Stadt von sehr hohen dicken Mauern umgeben ist und nur je ein Tor pro Himmelsrichtung hat.

Diese Mauer war dann auch Thema der Predigt ... denn wie kann es sein, dass eine neue Stadt, die alle Menschen aufnehmen könnte, eine Mauer braucht. Nun zuerst wurde uns das mit den Dämonen erklärt, die natürlich in dieser Stadt keinen Platz haben ... aber ansonsten sind dort alle Menschen willkommen. Alle Menschen? Nun es ging eine Weile hin und her von wegen Ausgrenzung und all dem, was uns da so täglich von den Medien serviert wird. Aber am Ende kam er doch zur Offenbarung zurück, wo eben eindeutig drinsteht, dass nur die, die Christus nachfolgen im Neuen Jerusalem aufgenommen werden. Klartext nennt man sowas.

Wenn nun aber alle, wie von Politik und Medien gewünscht, in das Neue Jerusalem aufgenommen werden sollen, gibt es für uns viel zu tun. Wir müssen nämlich die, die ansonsten an den unüberwindlichen Mauern scheitern würden zu einer Nachfolge Christi bewegen. Das heißt im Klartext Mission. Gar nicht so einfach in diesen Tagen.

Da reibt man sich dann auch verträumt die Augen, dass sich der Bayerische Rundfunk gerade darüber entrüstet, dass es doch tatsächlich christliche Gruppen gibt, die die Vorgaben unseres Herrn:

"Gehet hin und lehret alle Völker, tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes" 
ernst nehmen. Es sind die Evangelikalen, die in die Flüchtlingsheime gehen, dort Bibeln verteilen, die Neuankömmlinge mit der Großartigkeit unseres Glaubens bekannt machen.



Während die Vertreter der beiden großen Amtskirchen herumzetern. In erster Linie natürlich die Evangelischen, aber auch die Caritas - als Barmherzigkeitsvertretung der Katholischen Kirche.
Aus deren Mündern darf den Flüchtlingen kein Wort von Gott oder Christus erzählt werden. Die Frage ist nur: Warum eigentlich nicht? Vielleicht sollte man mal kontrollieren, woher da die Spendengelder kommen.
Wir machen auf jeden Fall weiter:

  • drei "Vater unser" täglich für die Bekehrung der Ungläubigen
  • der tägliche Rosenkranz für den den Frieden 
  • und das Gebet zum heiligen Erzengel Michael um Schutz für unsere Kirche und unser Land.
Vertrauen wir weiter auf den Herrn!



1 Kommentar:

  1. Viel wäre schon erreicht, wenn in den hiesigen Flüchtlingseinrichtungen das allgemeine Menschenrecht sowie das Grundgesetz hinsichtlich Religionsfreiheit gälten.
    Leider ist es so, dass dort die sich absolut in der Minderheit befindlichen christlichen Flüchtlinge Schikanen und Anfeindungen seitens der muslimischen Mehrheitsgesellschaft ausgesetzt sehen.
    Weder unsere Politiker, Behördenvertreter noch die Vertreter der christlichen Kirchen Unternehmen etwas Wirksames dagegen.
    Stattdessen weltfremde Toleranzexperimente auf Kosten eben dieser christlichen Flüchtlinge.
    Von Übertritten vom Islam zum Christentum ist dann sowieso keine Rede.

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