Donnerstag, 19. Mai 2016

Fundstück: Der Beste Artikel des Tages!

Kissler's Konter:  Mal wieder grandios!

Wir sind ja nun auf unserem Blog wirklich gut bestückt mit guten Artikeln, die von den italienischen Autoren in Sachen Papst und Kirche in die Welt kommen. Und wir freuen uns, dass gerade diese Artikel bei unseren Lesern so gut ankommen.

Heute nun hat ein Alexander Kissler uns allen mal wieder aus der Seele gesprochen, mit einem grandiosen Artikel, der die Taten, Worte und Widersprüche von Papst Franziskus zusammenfasst - und das fängt schon gut an:

Vielleicht ist alles ganz anders. Vielleicht ist das Pontifikat von Papst Franziskus tatsächlich jener gespielte Witz, als den es auch Wohlmeinende mittlerweile wahrnehmen. Vielleicht folgte auf #Varoufake und #Verafake ein #Popefake und Jan Böhmermann hat einen argentinischen Stand-up-Comedian in den Vatikan eingeschleust. Oder hat Roberto Benigni seine Finger im Spiel?

Wer mehr über den "Dalai Lama in Weiß" oder den "gespielten Witz" lesen will, hier geht's zum Original bei Cicero Online. Und ich verspreche nicht zu viel, wenn ich sage: Jeder Satz lohnt sich!

Auch Henryk Broder hat heute auf der Achse des Guten diesen Artikel zum Fundstück des Tages erklärt!

Kommentare:

  1. Leider ist diesem Kommentar von Kissler nichts hinzuzufügen. Er spricht mir aus der Seele. Leider...
    http://katholischeschatzkiste.blogspot.de/

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  2. Welchem Petrus folgt das Beiboot? Das frage ich mich seit geraumer Zeit. Führt der Heilige Geist die Kirche nur durch Päpste, die nach meinem Geschmack sind? Dass "Beiboot Petri" (welchem Petrus folgt es eigentlich?) in Jubel über einen dermassen bösartigen, oberflächlichen Artikel in Jubel ausbricht, hätte ich mir fast denken können, nachdem was ich in letzter Zeit hier lesen muss.

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    1. das Beiboot konstatiert, dass Sie ein Problem ansprechen, dass die Beibootbesatzung in der Tat, mit dem derzeitigen Amtsinhaber des Stuhles Petri hat.
      Jedoch hat die Beibootbesatzung vom Vorgänger gelernt, dass man alles in der Hermeneutik der Kontinuität lesen und denken sollte.
      Von daher weiß die Beibootbesatzung, im Gegensatz zu manchen anderen, dass auch die Päpste der Vergangenheit bisweilen ziemlichen Unfug geschrieben und gelehrt haben, aber der Heilige geist bislang dafür gesorgt hat, dass dieser Unfug nicht dogmatisiert wurde, von daher sieht die Beibootbesatzung des derzeitige Pontifikat gelassen, auch und weil die Beibootbesatzung weiß, dass der Liebe Gott auch auf krummen Zeilen gerade schreiben kann und es auch tut.
      Ansonsten wäre die Beibootbesatzung der verehrten Kritikerin verbunden, wenn selbige der Beibootbesatzung erklären könnte, wo Kissler sachlich irrt.

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    2. Herr Dr. Kissler hat einen sehr guten Beitrag geschrieben, der nicht nur in der katholischen Welt viel Zustimmung findet, sondern auch von einigen seiner Kollegen deshalb gelobt wird, weil es ihm gelungen ist, die Dinge auf den Punkt zu bringen - ohne auch nur ein böses Wort zu schreiben. Es lohnt sich also, den Beitrag genau zu lesen.
      Inhaltlich ist ohnehin nicht dran zu rütteln, denn Dr. Kissler hat sehr gut recherchiert und hält dem Papst seine eigenen Aussagen vor bzw. stellt sie gegenüber. Diesen Umgang mit Tatsachen wünsche ich mir von vielen Journalisten.
      Und Dr. Kissler ist ja nicht der einzige. Gerade in Italien hat sich ein regelrechter "Franziskus-Widerstand" etabliert, und auch aus USA und England erreicht uns ähnliches.
      Und was haben Sie gegen diese Kritik am Papst? Ist das nicht gerade in Deutschland eine besondere Tradition? Haben Sie es etwa nicht mitbekommen, wie Benedikt XVI besonders von deutschen Kirchenleuten (Lehmann, Kasper etc.) kritisiert wurde. Wie von den Medien (Lehmann-Freund Deckers bei der FAZ vorneweg) auf ihn eingedroschen wurde? Das war doch für viele deutsche Katholiken damals voll ok. Und viele (ich denke da an ZDK, KDF usw.) haben doch eifrig mitgemacht. Warum ist also heute verkehrt was damals richtig war?

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  3. Sehr geehrte Frau Ester, nach der Sachlichkeit in Herrn Dr. Kisslers Artikel suche ich immer noch und finde eigentlich nur Polemik.
    Interessant, dass Sie Frau Cinderella kein einziges böses Wort darin finden- ich finde lauter Boshaftigkeiten. Verzeihung, dass ich empfindlich bin- so redet man einfach nicht über einen Papst!
    Ja sehr geehrte Frau Cinderella, ich erinnere mich sehr gut an die Empörung konservativer Katholiken (zu denen ich mich auch zähle), wenn über Benedikt XVI. in ungebührlicher Weise hergezogen wurde (mich hat dies auch empört). Aber bei diesem Papst ist das in Ordnung für kirchentreue Katholiken? Die „sprungbereite Feindseligkeit“, die dem von mir verehrten Benedikt XVI. von kirchenfernen und kirchenkritischen Kreisen entgegengebracht wurde, wird nun Papst Franziskus von besonders strengen und frommen Katholiken entgegengebracht!
    Sie und etliche andere mögen den Artikel gut finden- für mich (und etliche andere) ist er nur Ausdruck eines miesen Journalismus. Wo und was wurde hier recherchiert, geschweige denn verstanden?
    Das Beiboot habe ich mal geschätzt, jetzt wähne ich mich auf einer Sedisvakantisten- Seite, wenn ich hier herein schaue und all die Gehässigkeiten lesen muss- oder wie soll ich es deuten, wenn vom Heiligen Vater einfach nur als „Bergoglio“ geredet wird. Ich dachte immer, es sei katholisch, darauf zu vertrauen, dass die Kardinäle bei der Wahl des Papstes vom Heiligen Geist geleitet werden…

    Ach ja schauen Sie doch gern gelegentlich über die Reling Ihres Beiboots, es gibt Bloggerkollegen, die es etwas differenzierter sehen z.B. http://kreuzzeichen.blogspot.ch/2016/05/kisslers-manege-von-katholischen.html

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    1. Da sehen Sie mal wieder, wie schwierig die Dinge doch sind, wenn man nicht genau liest... und genau das tun Sie auf unserem Blog offensichtlich nicht. Die Beiträge, die Sie hier kritisieren, sind ausnahmslos Artikel, die mit Genehmigung der Autoren Socci und Magister von uns aus dem italienischen ins Deutsche übersetzt werden. Diese beiden Autoren sind von Papst Franziskus hochgeschätzt. Er hat sogar kürzlich an Socci einen persönlichen Brief geschrieben und sich bei ihm für die Kritik bedankt. Sie sehen also, die Dinge sind meistens anders als sie scheinen. Auch Sandro Magister ist einer der bekanntesten italiensichen Vatikanisten und geht dort ein und aus. Trotzdem schreibt er kritische Beiträge aus gutem Grund. Denn die Stimmung in Italien ist weitaus schlimmer, als in Deutschland. Und ich denke, so tief katholische Autoren würden nicht solche kritischen Beiträge schreiben, wenn ihnen die Kirche egal wäre.
      Die Stimmung in USA ist übrigens ähnlich. Auch hier können Sie einige Beiträge von Priestern und Ordensleuten lesen, die vor Ort ihren Gläubigen ständig Erklärungen über den Zustand der Kirche geben müssen.
      Wenn Sie Freude an diesem Papst haben, dann freuen Sie sich doch einfach, hören Sie ihm zu und schauen Sie sich via EWTN die wöchentlichen Generalaudienzen an. Aber gestehen Sie anderen Menschen auch eine andere Meinung zu.
      Ich zum Beispiel bin in die Kirche eingetreten, weil ich Teil einer spirituellen Gemeinschaft sein wollte. Inzwischen driftet die Kirche immer mehr in Richtung NGO oder Sozialverein, die ihr spirituelles Erbe einfach wegwirft. Was bleibt aber von dieser Kirche noch, wenn sie das wertvollste und wichtigste ignoriert? Sie ist wie Salz, das schal geworden ist und zu nichts mehr zu gebrauchen. Jesus hat uns davor gewarnt, aber trotzdem scheint es eine Menge Leute zu geben, denen genau das richtig gut gefällt. Schade.

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    2. also wir haben nicht de Rechtmäßigkeit des Papstes Franziskus in Frage gestellt, von daher ist der Vergleich mit irgendwelchen Sedis schon unzutreffend.
      Dann das verkürzende Bergoglio stammt von A. Socci und nicht von uns, jedoch meine ich mich zu erinnern, dass man auch vom Roncalli Papst oder dem Pacelli Papst sprach und das in durchaus katholischen Kreisen.
      Im übrigen kommt man mit dem einfachen Argument "der Heilige Geist war bei der Papstwahl dabei und deshalb darf man den Papst nicht kritisieren," in Anbetracht der Kirchengschichte nun wahrhaftig nicht weiter.
      Richtig ist sicherlich, dass der Heilige Geist weiß was er tut, die Kirche lenkt und dergleichen, aber in gewissem Sinn wiederholt sich die Geschichte Israels in der Kirche, und nun ja, lesen Sie mal das AT, da gibt es genug merkwürdige religiöse Führer, gekrönt von Kajaphas und Hananias.
      Die Wege des HERRN sind unergründlich und manchmal macht er seinen Bund für die, die ihm treu sein wollen schwer.
      Aber auch das ist nicht besonders originell, nur vergessen haben wir das wohl unter Papst JPII und Benedikt. MIr scheint der Heilige Geist wollte dass wir das wieder lernen, dass Gottes Wege nicht unsere sind und Vertrauen, da wo es genau schwer ist, das ist was Gott von uns will.

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  4. Ja sehen Sie, verehrte Beiboot Besatzung, es ist der Ton, der die Musik macht. Das haben Sie in meiner Kritik überlesen. Ich brauche Ihnen hier keine Kostproben von den "sachlichen" Nettigkeiten des Herrn Kissler zu geben. Für einen „so tief katholischen Autor“ ist dieser Stil gegenüber dem Papst einfach unanständig!
    Und dass die „papstkritischen“ Texte auf Ihrem Blog, nicht von Ihnen stammen, habe ich bemerkt ja, aber Sie verehrte Beiboot Besatzung, haben es sich zu Aufgabe gemacht, sie dem deutschen Publikum zugänglich zu machen, nicht wahr.
    Antonio Socci, der den Heiligen Vater nahezu durchgehend respektlos „Bergoglio“ (ohne „Papst“) nennt, erkennt den Papst jetzt an, was vormals offenbar nicht der Fall war, so habe ich gelesen- das wird den Heiligen Vater aber freuen! Und so ganz schattenlos scheint das Verhältnis zwischen Sandro Magister und dem Papst /Vatikan auch nicht zu sein.
    Daran, wie der Papst mit Kritik umgeht, dürfen wir uns alle dann ein Beispiel nehmen.
    Das alles wollte ich Ihnen schon lang mal sagen- jetzt war Gelegenheit dazu und damit lasse ich es gut sein.
    PS: „MIr scheint der Heilige Geist wollte dass wir das wieder lernen, dass Gottes Wege nicht unsere sind und Vertrauen, da wo es genau schwer ist, das ist was Gott von uns will.“ da stimme ich gerne zu- danke!

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    1. Danke für das Kompliment!
      Sie meinen also wirklich, wenn wir nicht wären und die Artikel aus aller Welt hier in Deutsch veröffentlichen würden, würden die Deutschen immer noch glauben, dass der Papst ja so toll sei, wegen seiner "Demut", seiner "Bescheidenheit", seiner "Menschlichkeit" und weil er aus der Kirche einen Sozialverein macht (das freut ja die deutschen Medien so).
      Wir danken Ihnen für diesen Hinweis und fühlen uns darin bestärkt, weiterhin alles, was wir in der Welt an Meinungen zu Papst Franziskus zusammentragen können, hier zu veröffentlichen.
      Das Beiboot-Petri - der AufklärerBlog! Merci!

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    2. nun gut versuch ich mal so gut es geht meine Position klar zu machen, zum einen ja auch mir stößt es negativ auf, wenn es einfach heißt "Bergoglio", aber hier denke ich erst mal "Andere Länder, andere Sitten". Auch habe ich darüber nachgedacht und in meiner Familie wurde viel und positiv über das Konzil und seinen Initiator geredet, auch lange nach dem Konzil noch und immer sprach man von "Roncalli"! (meist auch ohne Papst, also nicht der Roncalli Papst)
      Roncalli wollte mit dem Konzil... Roncalli macht......... und dergleichen, ohne dass es abwertend gemeint war.
      So dann weiß ich nicht, ob ich Ihnen dankbar sein soll, dass Sie mich zwingen aus der Deckung zu gehen, versuch ich doch das Pontifikat zu ignorieren, in der katholischen Gewissheit "solange der nicht ExCathedra" redet ist es egal und wenn er ExCarthedra Unfug schwätzt, dann ist er nicht der Papst. Von daher alles easy, kein Grund zum Aufregen!"
      Andere sehen das anders, und ich denke es ist ihr gutes Recht das so zu sehen, auch und weil, der Papst Franziskus ja nicht gerade Wert auf Umgangsformen des gehobenen Bürgertums zu legen scheint, sich bisweilen auch recht proletarisch (wie einem der Schnabel halt gewachsen ist) auszudrücken pflegtund von daher einen legeren Umgang mit ihm und seinen Ansicht ja gutheißen müsste.
      Vielleicht ist es das Verdienst des Pontifikats Franziskus' dass es die ungeschriebenen Verhaltenscodizes, die wohl den Glauben stützen sollen, es aber nicht mehr wirklich tun, auflöst bzw hinterfragt.
      Tiefkatholisch ja das meinen wir alle zu wissen wie man sich da aufführt, selber machen wollen wir es aber nicht, worin ein Teil des Problems besteht.
      Langer Rede kurzer Sinn, ja unter JPII und Benedikt waren wir alle wie Träumende, nun müssen wir wieder runter vom Tabor, hineine in die Niederungen des normalen, katholischen, und das fällt nicht nur uns schwer.
      Und noch was, Kritik am konkreten Papst und seiner Amtsführung ist so alt wie das Amt, aber es stimmt man muss die Gratwanderung fertigbringen, ihn dennoch zu lieben, weil er der von Heiligen Geist bestimmte Papst ist.
      Gertrud von LeFort hat das Dilemma in "Der Papst aus dem Ghetto" sehr gut und hilfreich behandelt. Es geht um das abendländische Schisma, das Papsttum als Spielball der römischen Adelsfamilien,l die Verquickungen der Schuld und wie auch guter Wille in diesem Geflecht verdirbt, und diesen Gegenpapst Anaklet II, der sich das Paspttum gekauft hatte, was schon schlimm war, aber die anderen waren auch nicht besser, und der Roman endet mit dem Satz: "Er begann zu herrschen unter dem Zeichen des Antichrist, zum W o h l der Christenheit"
      Von daher, wir haben schon schlimmeres überstanden, aber in dem Moment wo man bei Katholens nicht mehr sagen darf, was man denkt, ist es eben auch nicht mehr gut!
      Und wie uns das Evangelium lehrt stritten schon die Apostel, von daher, alles halb so wild!

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  5. Danke für diese Antwort, aus der ich zwei Zitate heraus picken will

    1.„Und noch was, Kritik am konkreten Papst und seiner Amtsführung ist so alt wie das Amt, aber es stimmt man muss die Gratwanderung fertigbringen, ihn dennoch zu lieben, weil er der von Heiligen Geist bestimmte Papst ist.“

    Genau das meinte ich! Mein Anliegen war es, auch den ungeliebten Papst mit Anstand und Respekt zu behandeln, selbst wenn dieser sich vielleicht nicht päpstlich verhält. Gerade unter denen, die sich als treue Katholiken sehen, sollte eine gewisse Kultur gepflegt werden. Kritik darf sein, aber auf anständige Weise.
    Danke auch für den Hinweis auf Gertrud von LeFort, deren Weisheit ich schätze, besonders den erwähnten Roman.

    2. „Vielleicht ist es das Verdienst des Pontifikats Franziskus' dass es die ungeschriebenen Verhaltenscodizes, die wohl den Glauben stützen sollen, es aber nicht mehr wirklich tun, auflöst bzw hinterfragt.“

    Es könnte sogar sein, dass diese Verhaltenscodizes bei manchen oder sogar vielen eher eine Glaubensbarriere darstellen. Ich meine der Heilige Geist weiss schon was er tut, wenn er uns diesen Papst, der für die einen eine Zumutung, für die anderen Hoffnung bedeutet. Und vielleicht ist es so, dass der Heilige Geist nichts unversucht lässt, um die Leute wieder zum Glauben zu bringen. Die, die sowieso schon glauben, sollten aber bei der Stange bleiben.

    Wir sind nicht weit voneinander entfernt, liebe Ester.

    Der Beiboot- Petri- Crew wünsche ich, dass es ihr gelingt, auch diesen Petrus mit Wohlwollen zu begleiten (beten tut Ihr ohnehin, davon bin ich überzeugt). Alles Gute und Gottes Segen!

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