Mittwoch, 11. Mai 2016

Sandro Magister darüber wie unterschiedlich Menschen und Gruppen auf dem Petersplatz empfangen werden.

Nicht alle Menschen und Gruppen werden auf dem Petersplatz gleich freundlich oder barmherzig empfangen, Manchen zeigt der Pontifex auch die kalte Schulter, wie z.B: der Familie von Asia Bibi oder jetzt den Teilnehmern am Marsch für´s Leben in Rom, wie Sandro Magister in Settimo Cielo feststellt. Hier geht´s zum Original:   klicken

"PETERSPLATZ UNWIRTLICH FÜR DIE MARSCHTEILNEHMER. AM MARSCH FÜR´S LEBEN"

In den Vereinigten Staaten ist der Marsch für das Leben ein Klassiker, jedes Jahr in Washington auf dem Vorplatz des Weißen Hauses. Aber in Rom auf dem Petersplatz - nicht,
Papst Franziskus liebt es nicht, sie auftauchen zu sehen, Das konnte man daran sehen, wie schlecht er sie beim Regina Coeli am vergangenen Sonntag, dem Himmelfahrtsfest, behandelt hat.

Zur Zeit der Abschlussgrüß , nachdem er viel Raum für den Applaus der Römischen und Polnischen Gläubigen gelassen hatte, sagte Franziskus mit ernstem Gesicht und flachem Ton " Ich grüße die Teilnehmer des Marsches für das Leben" und unterbrach den Applaus dafür indem er gleich zweimal die folgenden Worte wiederholte, die er vorlesen wollte. Sofort danach schenkte einer Gruppe römischer Pfadfinder Gesten und Lächeln, und Firmlinge aus Genua belohnte er außer der Reihe mit einem freundschaftlichen: "Ihr seid laute Genueser!"

Um das zu verifizieren, genügt es, das Video des CTV vom Regina Coeli ab Minute

11´39´´anzusehen.

Beim diesjährigen Marsch für das Leben in Rom, dem sechsten in der Serie, aufgebrochen bei der Bocca della Verità und pünktlich zum Regina Coeli auf dem Petersplatz angekommen, haben 30.000 Personen teilgenommen, unter ihnen Kardinal R.Burke, der Erzbischof von Ferrara, Msgr. L. Negri, und der Weihbischof von Astana, Athanasius Schneider, drei Kleriker, gegen die Franziskus bekannterweise allergisch ist.

Aber der Ostrakismus gegen die ganze Initiative wurde auch vom Osservatore Romano durchgeführt wurde, der ihr keine einzige Zeile widmete.

Was "Avvenire", die Tageszeitung der CEI angeht, mußte -verborgen in einem auf Seite 11 in der Dienstagsausgabe verborgenen Artikel-ein Brief des Vizestaatssekretärs, Msgr. A. Becciu ausreichen, um das Wohlwollen der Papstes für den Marsch auszudrücken, der jeden Standard einer wie auch immer gearteten offiziellen Botschaft vermissen ließ, -in dem allerdings auf den Marsch in Portugal am 14. Mai eingegangen wird, nicht auf den in Rom.


Um aus der Sicht der Veranstalter mehr über den römischen Marsch zu erfahren: 
(Großer Erfolg für den 6. Marsch für das Leben)

Bleibt noch zu verstehen, woher diese Unduldsamkeit von Papst Franziskus rührt,  der es nicht versäumte bei verschiedenen Gelegenheiten die Abtreibung zu verdammen.
Einen Hinweis könnte vielleicht der Kontext bieten, den der Papst mit dieser Verdammung assoziiert.
Es ist der Kontext dessen, was er als Wegwerfkultur definiert, wo sein wahrer Feind nicht diejenigen sind, die jüngstes unschuldiges Leben töten, das nichts als Barmherzigkeit verdient, sondern die internationale Wirtschaftsmacht, die solches Töten aus idolatrischer Geldgier finanziert.
Außerhalb dieses Kontextes ist in der Vision von Jorge Mario Bergoglio ein Marsch für das Leben ein Hindernis im Dialog mit der Postmoderne.
Nicht ein Segen für das Image der Kirche, sondern ein Schaden."

Quelle: Sandro Magister, Settimo Cielo, L´Espresso

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