Montag, 9. Mai 2016

Wie sich die Zeiten ändern! oder die alte Frage ob Werbung etwas mit Wahrheit zu tun hat:

Wie sich doch die Zeiten ändern, könnte man seufzen, oder sich eher amüsieren,  wenn man sich die Aussagen auf  hauptsächlich britischen  Bussen zu Gemüte führt.
Hier berichtet Daily Mail von einer Werbekampagne gesponsort von Muslimen, die auf Bussen für ihren Glauben werben.
Wir berichteten auch schon hier klicken
Nun gut, könnte man sagen, so sind sie halt die Briten, ist ja nicht verkehrt, schließlich und endlich hatten sie neulich (vor 7 Jahren) eine international aufgezogene Kampagne für den Atheismus gestartet. Hier ein Link    
Pikant an der Sache ist, wie auch die Daily Mail bemerkt, dass man aber andererseits schwer Wert darauf legt, dass christliche Werbung bitte nicht gemacht wird, schon gar nicht an Weihnachten!
Aber die ganze Sache lässt sich auch sportlicher sehen:
Ein bisschen googeln belehrt uns, dass die Buskampagne gestartet wurde, um den Atheismus als weit
verbreitetem Phänomen seine wahre Stellung in der Gesellschaft zu verschaffen, und religiösen Einfluss zurückzudrängen....
Die Sache muss gerade in England einen gewissen Witz gehabt haben, weil, vorausgegangen war eine Buswerbekampagne evangelikaler Christen, die auf die Realität der Hölle hinwiesen, darauf kam es zur "atheist buscampaign", mit dem Hauptslogan "Wahrscheinlich gibt es keinen Gott, genieße dein Leben!" und wiederum in Folge davon warb die "Christliche Partei" mit dem Slogan, "es gibt Gott sicher, tritt der christlichen Partei bei und genieße dein Leben"
Hier der Link zum Wikipedia Artikel,
Man könnte nun zu dem Schluss gelangen, dass die Muslime bestens integriert sind und nun ihrerseits den Fehdehandschuh, also korrekter den Fehdebus, aufgenommen haben.

Wir sind gespannt, wer den Fehdebus aufnimmt und denken, der Natur der Sache nach, wären die Atheisten nun wieder an der Reihe!



Wenn ich mir ernsthaft überlege, was ich von diesem Wettstreit der jeweiligen Wahrheiten halte, so muss ich mir sagen, es scheint mir besser eine Überzeugung zu haben, als ein blasiertes "Was ist schon Wahrheit?!?" dass davon ausgeht, eine Wahrheit gibt es nicht und schon gar nicht, ist sie eine Person, nämlich Jesus der Christus.
Wenn ich dann weiter überlege, was so das Zentrale des Christentums ist, so taugt es nicht für plakative Werbekampagnen, weil das zentrale Wesen des Christentums Kreuz und Auferstehung sind- für mich, für meine Schuld! Also die Erkennung der Tatsache, dass ich erlösungsbedürftig bin und es selber nicht hinkriege, auch nicht "with a little bit help from my friends" sondern nur durch Gott selber erlöst werden kann.
Und damit sind wir bei dem  Wort Benedikts XVI, damals in Freiburg auf dem Flughafen, wo er sagte:
Agnostiker, die von der Frage nach Gott umgetrieben werden, Menschen, die unter ihrer Sünde leiden und Sehnsucht nach dem reinen Herzen haben, sind näher am Reich Gottes als kirchliche Routiniers, die in ihr nur noch den Apparat sehen…
so ist es einfach!
Ein stilles Wort, das jedoch irgendwie das Fenster öffnet raus aus dem Streit der Worte und Überzeugungen!

Und noch zum Abschluss die komplette Predigt:  dazu ist zu sagen: Es passt noch immer!

                         

Am Ende sagt der Papst:  "In Demut und Gehorsam hat Jesus den Willen des Vaters erfüllt, ist er für seine Brüder und Schwestern – für uns – am Kreuz gestorben, hat uns von unserem Hochmut und Eigensinn erlöst. Danken wir ihm für seine Hingabe, beugen wir die Knie vor seinem Namen und bekennen wir mit den Jüngern der ersten Generation: „Jesus Christus ist der Herr in der Herrlichkeit Gottes, des Vaters“


Hier der Text zum Nachlesen.

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