Donnerstag, 16. Juni 2016

Alle reden vom Wetter ...

und es ist ja auch dramatisch, was sich da gerade vor unserer Hausetür abspielt. Sturzbäche, die vom Himmel fallen, ganze Ortschaften mit sich reißen.
Eigentlich sollte Sommer sein - doch der fällt, im wahrsten Sinne des Wortes, wohl ins Wasser.

Die Bilder des Sommers - sie lassen keinen kalt und deshalb haben sich auch die Münchner Kirchennachrichten so ihre Gedanken gemacht.

Denn früher war ja alles besser ... und man kann dort nachlesen, wie die Bitte um gutes Wetter Teil des Glaubens war und wie sich die Menschen in ihrem Kampf gegen die Unbillen der Natur an Gott wandten und ihn um Hilfe baten:
„Vor Blitz, Hagel und Ungewitter – bewahre uns, Herr Jesus Christ“, wurde Jahrhunderte lang während der Sommermonate am Ende einer jeden Messe gebetet. Daneben haben sich auch außerhalb der Liturgie Wetterbräuche entwickelt, die man auch im persönlichen Bereich gepflegt hat und die sich an kirchliche Riten und Vorstellungen anlehnen. Zum Beispiel gibt es verschiedene Wetter-Heilige. „Zu den wichtigsten gehört sicherlich Franz Xaverius, der gegen Blitzschlag angerufen wurde, oder der Heilige Donatus. Zum Schutz vor Überschwemmung und Hochwasser wurde beispielsweise zum Heiligen Johannes von Nepomuk gebetet“.

Natürlich fehlen in dem Beitrag nicht die Seitenhiebe auf die Menschen von früher, die ein so großes Gottvertrauen hatten, dass sie die kleinen und großen Dinge des Alltags in die Hände Gottes legten.
Dafür war - wie man hier in einem kurzen Filmausschnitt aus einer älteren BR-Sendung "Stationen" sehen kann - auch der Priester zuständig.




Wir sind ja heute so toll, dass wir das alles gar nicht mehr nötig haben - so lässt es auch der MKN-Artikel an der einen oder anderen Stelle durchblicken.
Denn die "modernen" Christen haben ja heute "Laudato Si". Und da steht ja drin, dass man nur den Ideen der grünen Ideologen folgen muss und schon kann gar nix mehr passieren.
Geklappt hat's aber - wie man sieht - noch nicht.
Vielleicht sollte der Papst "Laudato Si" aus dem Verkehr ziehen und die Menschen wieder dazu auffordern, die spirituelle Macht, die ihnen mit der Taufe geschenkt wurde, zu nutzen. Die Heiligen wären sicher hocherfreut, wenn wir ihre Hilfe wieder dankbar annehmen würden.

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