Donnerstag, 23. Juni 2016

Mal wieder: Relativierungsversuch missglückt

Unser Fundstück des Tages:

Dass man bei katholischde immer noch glaubt, dass man nur dann Leser gewinnen kann, wenn man das schreibt, was alle anderen auch schreiben ... jomei, sie lernen es wohl nicht mehr. Müssen sie ja auch nicht: Die deutsche Kirche sitzt auf vollen Kassen und weiß nicht, wohin mit dem Geld. Da kann man sich so ein "Glamourportal", das pro Jahr 2 Millionen kostet ruhig mal leisten. In der Gewissheit, dass dort ohnehin nur Fake-Katholiken für Fake-Katholiken schreiben (von sehr seltenen Highlights abgesehen), verirren sich richtige Katholiken eher weniger dorthin.
Offensichtlich hat sich aber unser sehr geschätzter Bloggerkollege Marco Gallina nun doch einmal dorthin gewagt und ist auf einen dieser Relativierungsartikel gestoßen. Dort wollte uns ein Theologo weismachen, dass es das "christliche Abendland eigentlich nie gegeben hat". Er zeigt uns aber nur, dass auch so mancher Theologo in seiner Jugend mit "Problemorientiertem Geschichtsunterricht" heimgesucht wurde und dieses Wissen wollte er dann mal dem katholischen Lesevolk nahebringen.

Ich will da jetzt nicht näher drauf eingehen, denn die Antwort auf den Artikel ist allemal lesenswerter und historisch fundiert. Bei The Cathwalk findet man die "wahre Geschichte" und es ist ein echtes Lesevergnügen, wie Marco Gallina den katholisch.de-Artikel Absatz für Absatz widerlegt. Historisch belegt zeigt er uns die Geschichte des christlichen Abendlandes auf, das nicht nur existiert hat, sondern sich immer noch seines Daseins erfreut.
Inzwischen findet sich der Artikel auch auf dem "Löwenblog"
Ein echtes Leseereignis!

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