Donnerstag, 7. Juli 2016

Erstaunliches aus deutschen katholischen Landen

Eigentlich les ich katholisch.de wegen des Adrenalinspiegels, so von wegen: da kann man sich so schön aufregen, besser wie Kaffee, aber heut morgen funktionierte das nicht.
Es findet sich dort ein Beitrag, wo Herr Ring-Eifel die Vorschläge des Kardinals Sarah zur Rückbesinnung auf anständige  liturgische Formen, als da sind gemeinsame Blickrichtung von Gläubigen und Priester, kniende Mundkommunion und Einsatz der Laien nur dann, wenn echte Not am Mann ist, positiv konnotiert.
Er tut das auch und weil, weil man das Grundproblem des modernen (meine Rechtschreibkorrektur bietet mir hier immer modernder  an, was ich echt passend finde) Katholizismus, soweit ich das überblicke, ja der Verlust an den Glauben der Realpräsenz Christi im Altarsakrament ist.
zuerst hier der Link zum durchaus lesenswerten Artikel, der vielleicht die erste Schwalbe nach dem langen nachkonziliaren Winter ist!
Ich denke oft, ohne das jetzt aufdröseln zu wollen, dass der Verlust des Glaubens an die Realpräsenz, der ja der Glaube an die Unblutige Wiederholung des Kreuzesopfers Christi (der Schleier von Raum und Zeit wird sozusagen zurückgezogen und wir treten hin zum Berg Golgotha) ist, dass also dieser Verlust das große Problem ist.
Moderne Theologie lehrt ja, dass alles in Frage gestellt werden kann, nur das Kerygma von Kreuz und Auferstehung nicht, weil das der Grund, der Urgrund, das unverhandelbare, alles zusammenhaltende Axiom des Christlichen sei.
Nun ist katholisch eben genau deshalb die Eucharistie, der Punkt wo die Quintessenz, das Wesen des Christlichen die Erde berührt, und wer nun, als Katholik nicht an die Eucharistie glaubt, der stellt genau das Kerygma in Frage. Es ist also in der Tat fatal, was geschieht.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen