Freitag, 29. Juli 2016

Patriarch Youssif III von Antiochia: der Papst irrt sich.

Während heute in Frankreich im Gedenken an Père Jacques und angesichts der Bedrohung der Kirche durch muslimische Sozio-und Psychopathen ein Tag des Betens und Fastens stattfindet-und andere bis hin zum Pontifex versuchen, den Ursprung dieser Taten in der Religion des Friedens zu leugnen oder zu relativieren, spricht der Patriarch von Antiochia, der weiß wovon er spricht, Klartext.
"Terorismus und aus Hass auf den Glauben ermordete Christen, zuerst im Mittleren Osten und jetzt in Europa. Ignace Youssif III Younan hat in einem Interview von Radio Uno dazu aufgefordert den Gebrauch der politisch korrekten Sprache zu vermeiden.Wir müssen sagen, daß es einen radikalen islamischen Terrorismus gibt."
Hier geht´s um Original bei Il Foglio :  klicken

"DER PAPST IRRT, WIR ERLEBEN DEN HASS SEITENS EINER RELIGION" SAGT DER PATRIARCH VON ANTIOCHIA" 
"Wir müssen die politisch korrekte Sprache vermeiden. Wir müssen sagen. daß es ein radikaler islamistischer Terrorist war. Das ist die Tatsache. Die, die das Blutbad in Dacca begangen haben, 9 tote Italiener, waren weder arm noch ungebildet. Sie kamen aus ziemlich gut situierten und gebildeten Familien. Man kann  nicht von verlorenen,sozial isolierten Leuten sprechen.
Der das sagte, war Gast der Sendung "Schwarz & Weiß" von Radio Uno, seine Seligkeit Ignace Youssif III Younan, der Patriarch von Antiochia und Syrien.
 
    Links der Patriarch von Antiochia (foto LaPresse)

Wir stehen vor dieser Tragödie, Ihr (im Westen) käut kaltblütig Theorien wieder, während wir jeden Tag, jeden Augenblick die Gefahren des islamischen Terrorismus zu erleiden haben.
Ein ermordeter Bischof, zehn ermordete Priester" in letzter Zeit, fügte er hinzu.



Auf die präzise Frage zu den Überlegungen des Papstes zum Krieg, der nichts mit Religion zu tun hat, hat der Patriarch geantwortet:
"Mit allem Respekt für den Hl. Vater, was er sagt, ist nicht richtig. Es hat immer Menschen gegeben, die reicher waren als andere. Wir erleben den Hass seitens einer Religion."

Im vergangenen Januar hat Ignace Youssif III Younan bei Il Foglio die Ereignisse im Nahen Osten kommentiert: "Aleppo war die zweitgrößte Stadt Syriens, reich und mit blühender Wirtschaft.
Heute - nach 3 Jahren und 3 Monaten Belagerung- ist sie nicht wieder zu erkennen. In Mossul gab es um die 30 Kirchen und Klöster, heute sind sie aufgegeben und in Moscheen verwandelt. Homs erinnert an Stalingrad im Zweiten Weltkrieg."
"Die Luftangriffe genügen nicht"- fügte er hinzu- "man muß realistisch sein" sagte der Patriarch zu Il Foglio zu Beginn der Initiative: "Die Luftangriffe reichen nicht aus, weil diese Terroristen wissen, wo sie sich zwischen den Zivilisten verstecken müssen. Es ist nötig die Angriffe der nationalen Streitkräfte zu koordinieren, wie es die Amerikaner im Irak und die Russen in Syrien tun."

Ich stimme zu, von Genozid zum Nachteil der örtlichen christlichen Gemeinden zu sprechen: "Genozid bedeutet nicht nur eine Gemeinschaft auszulöschen, sondern auch sie zu entwurzeln
 und sie daran zu hindern, dorthin zurück zu kehren, wo sie immer war."
Wenig angenehm Abkürzung von ISIS: "Das scheint der Name eines Parfums für Frauen zu sein, während es sich um eine Bande von Terroristen handelt, die ihren Sinn für das Menschliche, ihr Gewissen und ihre Moral verloren haben. Es ist nötig die Dinge beim Namen zu nennen und das ist der Islamische Staat." 

Quelle: Il Foglio

Kommentare:

  1. Da muss der Patriarch etwas falsch verstanden haben: 9 Italiener waren unter den Opfern, nicht unter den Tätern. Die Täter dagegen stammen aus Bangladesch. Richtig ist aber: Es "waren alle Angreifer gut ausgebildete junge Männer, die an der Universität studierten und überwiegend aus wohlhabenden Familien stammten. Keiner von ihnen sei auf eine islamische Hochschule gegangen. Auf die Frage, warum die Männer sich radikalisiert hätten, sagte Khan [der Innenminister von Bangladesch]: 'Es ist eine Mode geworden.'" Zitat aus "Die Zeit"

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  2. Das hat der Patriarch wohl auch so gemeint aber etwas unklar formuliert. Wir haben das jetzt klärend eingefügt.Wohlhabend und gebildet traf ja schon auf die Töte von 9/11 zu.

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  3. In der puddinghaften Haltung des Papstes Franz macht sich bei mir ein Gefühl der Verlassenheit breit. Und ich glaube, nicht nur bei mir.

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    1. Nicht nur des Papstes. Der hat wenigstens den Moslem noch in den vatikanischen Gärten beten lassen. Marx setzt noch eins drauf: http://www.br.de/nachrichten/oberbayern/inhalt/merkel-gauck-trauerakt-102.html

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