Mittwoch, 3. August 2016

Marco Tosatti antwortet den Hyperpapisten, wie er sie nennt.

Der Vaticanist von LaStampa Marco Tosatti kommentiert die Reaktionen derer, die nicht nur den Papst auf Biegen und Brechen und mit Zähnen und Klauen gegen jede Kritik- wie die nach den unsäglichen Auslassungen des Pontifex während des Rückfluges von Krakau- verteidigen und überall Verschwörungen wittern, sondern auch jeden Kritiker persönlich angreifen. Er kann ein persönlcihes Lied davon singen,
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"PAPST, ISIS, SCHWIEGERMÜTTER UND VERSCHWÖRUNGEN"

"Die Kritik, an denen, die den Papst wegen seiner Worte zum Islam und den Schwiegermüttern kritisieren. Man spricht von Verschwörungen. Aber vielleicht existieren die nur in den Köpfen und der Vorstellung derer, die den Pontifex zuallererst gegen jede Kritik, besonders die aus dem Inneren der Kirche panzern wollen.
Es ist richtig, zu vermeiden, ISIS als Fahnenträger des Islam anzuerkennen. Und natürlich tut der Papst gut daran, das zu tun. Er stellt eine politische Überlegung an und als Folge sagt er: "Es ist nicht richtig, den Islam mit Gewalt zu identifizieren. Es ist nicht richtig und es ist nicht wahr."

Identifizieren vielleicht nicht, aber nicht anerkennen, und es die direkt Interessierten nicht erkennen zu lassen, daß es in den Texten des Korans Gewalt gibt, Rechtfertigung der Gewalt und besonders die Erklärungen zur Gewalt und das sind keine zufälligen Episoden sondern zahlreich-gemischt mit barmherzigen Ermahnungen, ist das auch richtig. Und es ist fair und barmherzig das zu sagen.

Weil wenn man es nicht sagt- man nicht nur eine für jeden, der diese Texte auch nur im Geringsten kennt offensichtliche Tatsache verschweigt oder direkt leugnet, sondern auch für einen Großteil der muslimischen Welt eine bequeme Rechtfertigung bietet.
Der bei jeder neuen Barbarei sagt" Das ist nicht der Islam" und sich gemütlich zurücklehnt.
So hilft man denen nicht, die in dieser Welt kämpfen und sich nicht ohne Risiko dafür schlagen, 
anstatt zu einer unantastbaren und zeitlosen -zu einer historischen Lesart der Texte zu kommen: Koran, & Hadithen, um aus ihnen das Gift zu entfernen, das sie für die Terroristen von gestern, heute und morgen so brauchbar macht.

Ich glaube nicht, daß es unter uns welche gibt, wie einige Hyperpapisten behaupten, die den Heiligen Krieg wollen. Aber weil wir in dieser Situation sind, ist es vernünftig, sich zu fragen, ob es weise ist, ein ungebremstes und unkontrolliertes Eindringen von Personen zu erlauben, die Träger einer Kultur sind, deren Assimilierung sich als äußerst schwierig -um nicht zu sagen unmöglich -erwiesen hat.
Der gesunde Menschenverstand sagt nein. 

Das zu sagen, bedeutet nicht, Verschwörungen anzuzetteln oder dem Papst Fallen zu stellen. Die existieren  nur in den Gedanken und Plänen derer, die den Papst panzern wollen, zuerst gegen jede Kritik und besonders gegen die aus dem Inneren der Kirche, Vielleicht auch in dem Bewußtsein, daß mit bestimmten Sätzen, vielleicht wie der berühmten Analogie zwischen Terrorismus und dem christlichen Schwiegermuttermörder- der Papst nicht gerade bella figura macht."

Quelle: La Stampa, Marco Tosatti

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