Montag, 22. August 2016

So sehen Sieger aus!

Gestern gingen die Olympischen Spiele in Rio zu Ende und wieder mal gab es ein Feuerwerk von überwältigenden Bildern und noch überwältigenderen Siegern.

Blenden wir zurück: Zum Monatsanfang veröffentliche Papst Franziskus seine Gebetsmeinung für den Monat August und bat um das Gebet für die an den Olympischen Spielen teilnehmenden Sportler. Die Spiele sollten zum Frieden beitragen und da in vielen Kirchen nach der Gebetsmeinung des Heiligen Vaters gebetet wird. Und so wurde weltweit gebetet.
Und wir freuen uns über das Resultat: Viele olympische Stars bekannten sich nämlich nachdem der Medaillenregen auf sie niederprasselte zu ihrem Glauben. Die schönsten Bilder gingen schnell durch die twitter-Welt, z.B.






Weitere Meldungen dazu hat Aleteia.org

Und dann, am Tag vor der Schlussfeier gingen diese Bilder um die Welt:
Während des Elfmeterschießens im Endspiel des Fußballwettbewerbs knieten die brasilianischen Spieler und beteten für die, die gerade am Spiel beteiligt waren:

Bildquelle: Screenshot aus der Liveübertragung am 20. August
Bildquelle: Screenshot aus der Liveübertragung am 20. August


Natürlich haben sie nicht zum "Fußballgott" gebetet (den gibt es ja auch nicht), aber Brasiliens Superstar Neymar machte dann bei der Siegerehrung deutlich, wer die Brasilianer zum Sieg begleitet hat:

Bildquelle: Screenshot aus der Liveübertragung am 20. August

Neymar "wagte es" - und prompt kamen die Reaktionen. Besonders die deutschen Medien hatten da sofort laut losgejault ...  Kein Wunder, war doch schon der ARD-Moderator vor dem Spiel total betroffen, als der brasilianische Nationalheld Pelé seinen Spielern und seinem Land Gottes Segen wünschte..... Er wollte das Wort Gott nicht mal aussprecen.

Dass aber nun ausgerechnet die Münchner Kirchennachrichten in den Chor der Mainstream-Medien einstimmten, ist einfach nur peinlich. Der Artikel, der über den brasilienischen Fußballstar herfällt wie ein x-beliebiges Atheistenblatt - ist wirklich unterirdisch und zeigt die Gesinnung der dort arbeitenden ziemlich deutlich. Schade, sie hätten sich doch einfach mal freuen können, dass sich ein solches Vorbild einmal vor vielen Millionen Zuschauern zu seinem Glauben bekennt.
Dass die anderen - katholischen - Sieger nicht einmal erwähnt wurden, ist dabei ein weiterer Tiefpunkt. Nun ja, eigentlich sind wir es ja nichts anderes gewohnt.
Vielleicht waren sie aber auch einfach nur traurig, dass ihre derzeitigen Hätschelkinder vom Medaillenkuchen so fast gar nichts abgekriegt haben. Besonders die nicht, die ihren Glauben an ihren Gott während der Spiele durch die Wahl ihrer Sportkleidung so demonstrativ vorzeigen mussten. Die Bilder ersparen wir uns lieber....

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