Mittwoch, 10. August 2016

Zu Ehren von Père Hamel: Kirche in Not unterstützt 1000 Seminaristen

CNA berichtet über eine geplante Aktion der Päpstlichen Stiftung "Kirche in Not" zur Unterstützung junger Seminaristen zu Ehren des barbarisch ermordeten Père Hamel.
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"Zu Ehren des ermordeten französischen Priesters wird eine Kampagne 1000 Seminaristen helfen." 



                            Fr. Jacques Hamel, who was killed while saying Mass by Islamic State terrorists July 26, 2016.

"Eine Katholische Wohltätigkeitsorganisation startet eine Kampagne, um 1000 Seminaristen rund um die Welt in ihrem Studium unterstützen, um den von IS-Sympathisanten vor 2 Wochen, während er die Messe zelebrierte, ermordeten Priester zu ehren.
Das Italienische Kapitel der Päpstlichen Stiftung "Kirche in Not" hat die Kampagne angekündigt, die helfen wird die Ausbildung künftiger Priester in 21 Diözesen rund um die Welt zu finanzieren.

"Die Unterstützung der Ausbildung neuer Priester ist eine konkrete Antwort auf den Fundamentalismus, weil besonders in Ländern, wo die extremistische Drohung am größten ist, die Diener Gottes die passenden Mittel zur Hand haben müssen, um den Dialog zu fördern und zu einem friedlichen Zusammenleben zwischen allen religiösen Gruppen beizutragen und den Konflikten ein Ende zu bereiten," sagt Alessandro Monteduro, der Direktor der Gruppe in Italien,

Die Kampagne kommt als Antwort auf den Mord am 26. Juli an Père Jacques Hamel, einem 84 Jahre alten Priester, der ermordet wurde, während er in der Kirche Saint-Etienne-du-Rouvray, Frankreich zelebrierte.
ISIS übernahm die Verantwortung für den Angriff, bei dem zwei bewaffnete Männer die Kirche stürmten und den Priester und 4 andere Anwesende als Geiseln nahm. Sie schlitzten Père Hamel die Kehle auf und verwundeten eine der anderen Geiseln schwer,bevor sie von der Polizei erschossen wurden. 

Hilfe für "Kirche in Not" sagt auf ihrer website, daß sie Seminaristen in Diözesen in Afrika, Osteuropa, Lateinamerika und Asien unterstützen werden. Monteduro erklärte, daß "wir die Seminare die die Hilfe am dringendsten brauchen, aussuchen, um ihnen zu ermöglichen, mehr Studenten unterzubringen und auszubilden, die wir als die "neuen Soldaten für den Glauben" ansehen.

Nachdem was die Agentur sagt, gibt es eine große Anzahl junger Männer, die in Gegenden großer Armut  und Verfolgung Priester werden wollen- trotz der Schwierigkeiten denen sie sich gegenüber sehen.
 
Die Päpstliche Stiftung hat auch festgestellt, daß die Kirche die erste ist, die sowohl den religiösen Dialog fördert als auch den jungen Leuten Alternativen zur Gewalt anbietet. In diesem Sinn, sagte die Gruppe, ist der Beitrag Katholischer Schulen essentiell für die Verbreitung der Werte von Frieden und gegenseitigem Respekt.
Deshalb"- so schloss Monteduro, "ist die Ausbildung gut vorbereiteter Priester aber auch die Sichtbarkeit der Christlichen Präsenz in jenen Gesellschaften, die von den Extremisten angegriffen werden, eine machtvolle Waffe gegen den Fundamentalismus."

Quelle: CNA
                                                                 Je suis catholique
                                             Christus nobiscum state



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