Sonntag, 25. September 2016

Assisi 2016

Father R. Blake kommentiert auf seinem marymagdalenblog das vergangene Assisi-Treffen
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                                        ASSISI
"Assisi braucht eine Modernisierung" wie Fr. Lucie Smith sagt, - es ist ein bißchen wie irgendein ökumenisches Ereignis, es wird selbstbezogen, ein bißchen- "immer das selbe-langweilig".
Ich habe immer die Katholiken verteidigt, die mit Assisi nicht einverstanden sind, wo der Papst auf eine gewisse Weise als Führer aller Glaubensgemeinschaften anerkannt wird
Ich gebe zu, das ist nicht unbedingt gute Theologie.

                               Pope Francis attends an interfaith peace gathering outside the Basilica of St Francis in Assisi, Italy (CNS photo/Paul Haring)
                                                              
Ich weiß nicht, wer die Gästeliste zusammenstellt oder wichtiger, die Veto-Liste, für die Wichtigeren ist es wohl der Papst.
Dieses Jahr ist der gute alte Dalai Lama von der Gästeliste gestrichen worden, das ist nicht unwichtig- anscheinend wurde eine annehmbarerer (für die Chinesen und deshalb für Rom) patriotischer Lama gefunden wurde- als Ersatz für den von den Chinesen akzeptierten Tibetanischen Buddhismus. Ich weiß nicht, ob da andere Chinesische Glaubensgemeinschaften waren, höchst wahrscheinlich nicht Falun-gong.
China und seine Behandlung der Christen ist zutiefst beunruhigend ist, lesen Sie hier bei First Things oder im Catholic Herald über Organ-Ernte.& Handel.
Das ist ein ganz schön erschütternder Stoff, aber diese Menschen sind die Chinesische Regierung, der Katholische Bischöfe auszuwählen, der Hl. Stuhl zu erlauben plant.

Patriarch Bartholomäus stand auch dahinter- offensichtlich als Juniorpartner des Bischofs von Rom, aber dann- um ehrlich zu sein- er braucht immer Freunde (und Geld), weil er nicht nur von Moskau und von Athen, sondern auch durch einen zunehmend feindseligeren Türkischen Staat ausgehungert wird, der sich unter Erdogan signifikant gegen die winzige Orthodoxe Gemeinde des Landes wendet.
Es hat Vorwürfe gegeben, daß der Phanar in den Putschversuch verwickelt war. Wie die Dinge stehen, ist es sehr gut möglich, daß -je nachdem wie sich die Dinge mit Moskau entwickeln, oder ob der Hl. Stuhl engere Beziehungen zur Türkei will, er nächstes Jahr auch auf dem Weg nach draußen sein könnte oder noch mehr "junior".

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Da waren natürlich die Sikhs und Baha´is, die immer über eine Einladung glücklich sind:
auf andere Religionen auszugreifen, ist Teil ihres Credos. Bei dieser Runde mit den Fotografen scheinen die Heiden, Animisten und Geisterbeschwörer zu fehlen. Ich weiß nicht, ob der Vatican Voodooisten, Spiritualisten und Satanisten verbietet, es scheinen nicht viele auf den Fotos gewesen zu sein.

Es gab verschiedene jüdische-und Islamführer, die ökumenischer waren als ihre Brüder, die einfach bei so einem Ereignis nicht einmal tot anwesend sein wollten oder sogar in Gegenwart derer, die an so einem Ereignis teilnehmen. Viel waren natürlich, was Katholiken als liberal bezeichnen.

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Was nicht vergessen werden sollte, ist daß Assisi mehr ein politisches als ein religiöses Ereignis ist, zunehmend scheint es ein Ereignis zu sein, um den politischen Freunden einen Gefallen zu tun und die, die den globalen Ehrgeiz des Hl. Stuhls kompromittieren
könnten, zu mißbilligen- natürlich als Friedensbringer am Tisch mit den Friedensbringern. 

Quelle: Fr.Ray Blake, marymagdalenblog                                                              

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