Samstag, 17. September 2016

Ein Heißer Herbst und das Leiden der Kirche

Antonio Socci sagt bei LoStraniero / Libero einen Heißen Bergoglio-Herbst und Leiden für die Kirche voraus. Hier geht´s zum Original:  klicken
Zur Illustration hat er das Newsweek-Cover "Ist der Papst katholisch?" gewählt.

    "DER HEISSE HERBST BERGOGLIOS UND DAS LEIDEN DER KIRCHE" 

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"Für Papst Bergoglio kündigt sich ein heißer Herbst an. Besonders wegen der Serie politischer Niederlagen,
die er fortwährend kassiert, er, der politischste Papst der Moderne: das Wahldebakel von Angela Merkel in Deutschland ist eine Konsequenz ihrer Einwanderungspolitik, die von Bergoglio obsessiv unterstützt wurde.
Außerdem gewinnt in ganz Europa die öffentliche Meinung an Zustimmung, die sich der vom  argentinischen Papst gepredigten unkontrollierten Invasion entgegen stellt. (Das beweisen die Wahlen in Österreich und im katholischen Kroatien, wo die Partei des rechten Zentrums gerade gewonnen hat).

Das letzte der Probleme ist in dieser Stunde die Lähmung von Hillary Clinton, die nach seiner Breitseite wegen der Immigration mit der Absicht, Trump zu benachteiligen (auch wenn die Clinton eine fanatische Laizistin ist), Bergoglio sicher beunruhigt. 
Der südamerikanische Papst hatte bereits die Niederlage "seines"  Präsidentschaftskandidaten in Argentinien einkassiert, bei der Maurizio Macri, vom rechten Zentrum, dessen Gegner er ist, gewann.
Es folgte der Zusammenbruch der Macht der brasilianischen Linken, Lula und Dilma Roussef (abgesetzt und unter Impeachment).
Auch der Versuch, eine Abkommen mit dem kommunistischen China (ein Abkommen, das eine Ohrfeige für die verfolgten Christen und die Untergrundbischöfe  gewesen wäre) zu erreichen, erweist sich als immer schwieriger, auch wenn Bergoglio die peinliche Erklärung zur Legitimierung der Diktatur und auch ihrer Verbrechen unterschrieb. Für das kommenden Treffen der Religionen in Assisi am 20. September-hat er sich vom kommunistischen Regime diktieren lassen, den Dalai Lama nicht einzuladen.
Und auf der Ebene der internationalen Diplomatie-seine Unbeweglichkeit  bezüglich der Tragödie der verfolgten und massakrierten  Christen in den verschiedenen Gegenden der Welt.

PROFANATION
An der internen Vatican-Front-  wird trotz des Klimas der Angst, das Bergoglio erzeugt hat, der Brief, den er in diesen Tagen an die argentinischen Bischöfe geschickt hat, in dem er die bestätigt. daß die einzig wahre Interpretation von Amoris Laetitia die ultramodernisische ist,  die zum Ehebruch auffordert und zur Profanation der Sakramente, massive Streitgespräche entfesseln (sagte mir ein oppositioneller Prälat).
Es ist das erste mal in der Kirchengeschichte, daß ein Papst seine Unterschrift unter die Zurückweisung des Moralgesetzes setzt.

Aber die tausendjährige, auf dem Evangelium beruhende Lehre der Kirche wegzufegen, hat enorme Konsequenzen auf das Leben der Christen und wird dazu führen, sich zur Rechtgläubigkeit Bergoglios zu fragen (Zweifel, die Newsweek auf sein Cover setzt: "Ist der Papst katholisch?")
Die Sakramente zu demolieren, bedeutet nach katholischem Denken, die Katholische Kirche selbst zu demolieren.
Der aktuelle Bischof von Rom bringt diese Strategie auf verschiedene Art voran- durch progressive Ernennungen in der Hierarchie (es scheint, daß er ein neues Konsistorium zur Ernennung eines Haufens bergoglianischer Kardinäle  plant und sie so auch für die Zukunft mit einer Hypothek belastet) als Spitzhacken gegen die verschiedenen Pfeiler der Katholischen Lehre .

Aber das Hauptziel ist die Eucharistie und die Rückkehr zum Projekt der Protestantisierung der Katholischen Kirche, die von einem der politischen Asse gewollt ist, von Obama in den USA, von Deutschland und Nordeuropa. Es ist wahrscheinlich genau dieser Plan, dem Benedikt XVI sich widersetzte, weswegen er "zum Ausgang begleitet wurde".




BERGOGLIO UND LUTHER
Ein Riss aber müßte am 31. Oktober beim Besuch Bergoglios in Schweden, um die 500 Jahre des lutherischen Schismas zu feiern, entstehen. 
Schon der Besuch muß diskutiert werden, weil der Bischof von Rom sich stur geweigert hat, am Eucharistischen Kongress in Genua im September teilzunehmen (erster Fall seit dem  Doppelkonzil , daß ein Papst sich diesem spirituellen Ereignis verweigert)-während er enthusiastisch an der häretischsten Feier in der Kirchengeschichte teilnimmt.
Bei dieser Gelegenheit kann es zu einem irreparablen Schaden kommen, durch die Genehmigung der Interkommunion zwischen Katholiken und Lutheranern.
Das wäre die Abschaffung der Katholischen Lehre von der Transsubstantiation, praktisch die Abschaffung der Eucharistie: man erinnert sich an die  Zeremonie am vergangenen 28.Juni, nicht zufällig hatte Papst Benedikt XVI  auf der Verwendung des Terminus "Transsubstantiation" bestanden hat- eben um auf die drohende Gefahr hinzuweisen...

Die Interkommunion zwischen Katholiken und Protestanten wäre genau die Gleichsetzung der Eucharistie mit dem normalen Brot des lutherischen Abendmahls. Für die Kirche wäre das eine Katastrophe. 
Welche Indizien zeigen, daß es in diese Richtung geht?

INDIZIEN
Vor allem die überraschenden Worte, die Bergoglio am 15. November 2015 bei seinem Besuch der Lutherischen Gemeinschaft sprach.
Dann die Interpretation dieser Worte durch offizielle Quellen, wie "Civiltà Cattolica".
Zuletzt vorgestern Bergoglio in Santa Marta in einer Rede, die als sein typisches Artilleriefeuer  betrachtet werden kann, das in der Regel seinen Abbrucharbeiten vorausgeht (wo wie beim Thema der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen).
Tatsächlich hat er eine marode Serie von Bildern aneinander gereiht, wie er es jedesmal tut, wenn er die schlagen will, die sich seiner "Revolution"  entgegenstellen.
Am Ende seiner konfusen Rede ist das Wesentliche: hindern wir den Teufel daran, die Kirche durch die Teilungen zu zerstören, besonders die Spaltungen der eigentlichen Wurzel der Kirche, die der Leib Christi ist, bei der Eucharistie.

Dieses Konzept wäre an sich normal und richtig, wenn es nicht entgegengesetzt benutzt würde, weil die "Spalter" auf die sich zu stürzen, Bergoglio begonnen hat, jene katholischen Bischöfe sein könnten, die daran festhalten, daß man die Eucharistie (den wahren Leib und das wahre Blut Christi) nicht mit dem Brot des lutherischen Abendmahles gleichsetzen kann.
Wenn man den Modus des Procederes Bergoglios kennt, ist vorhersehbar, daß genau diese scheinbare Duldung der Eucharistie das Argument für den finalen Angriff auf die Eucharistie sein wird (er hat diese unglaublichen dialektischen Tricks bereits bei Amoris Laetitia verwendet, mit denen man dazu gelangt, die im Konkubinat Zusammenlebenden zum Wohl der Kinder zum Ehebruch aufzufordern)

LUTHER GEGEN DIE EUCHARISTIE
In Wirklichkeit ist die zerstörerische Teilung der Kirche zur Eucharistie- die Bergoglio feiern geht- vor 500 Jahren durch Luther selbst passiert.
Hier was der über die Hl. Messe behauptete:
"Ich erkläre, daß alle Bordelle, Morde, Diebstähle, Mörder und Ehebrecher weniger böse sind, als diese Greuel der Papst-Messe."
Und noch:
"Wenn die Messe zerstört wird, werden wir den gesamten Papismus zerstört haben. Der Papismus ruht in der tat auf der Messe wie auf einem Felsen, zusammen mit seinen Klöstern, Kollegien, Altären, Diensten und Doktrinen- mit einem Wort mit seinem ganzen....
Alles das wird notwendigerweise zusammenbrechen, wenn ihre sakrilegische und abscheuliche Messe zusammengebrochen sein wird."

Wenn also Bergoglio mit dem, was er vorgestern sagte, kohärent ist, wenn er also die Eucharistie beschützen wollte, anstatt hinzugehen, um Luther und seine Lehren zu legitimieren, müßte er den Protestanten sagen, daß eine Interkommunion unmöglich ist und daß die Eucharistie wahrer Leib und wahres Blut Christi sind.
Dann müßte er auch Amoris Laetitia zurückziehen, die de facto die Profanation der Eucharistie selbst  legitimiert.
Aber er wird nichts Derartiges tun und seinen Weg gehen, der von internationalen Potentaten massiv gesponsert wird.
Das sind die großen Unterstützer dieses Pontifikates und die großen Feinde jenes Benedikts XVI, der demissioniert "wurde".
Dennoch ist es immer möglich, daß ein Teil der Katholischen Kirche rebelliert (wichtige Intellektuelle, die den früheren Päpsten nahe standen, haben geschrieben, daß eine Linie überschritten wurde) und es kann mögliche Störungen des Bergoglio-Pontifikates geben, wenn der Machtblock Obama-Clinton im Weißen Haus, der ihn sponsert, nicht bleibt.

Quelle: Antonio Socci, LoStraniero/LaStampa





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