Mittwoch, 14. September 2016

Erzbischof Lebrun zum Martyrium Père Hamels


Marco Mancini berichtet bei ACI LaStampa über die Messe für Père Hamel, die Papst Franziskus heute in Anwesenheit des Erzbischofs von Rouen, der Schwester des Paters und zwei Gemeindemitgliedern von St. Etienne gefeiert hat- und über die quasi ad-hoc-Seligsprechung.
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"ERZBISCHOF LEBRUN UND DAS MARTYRIUM VON PATER JACQUES: "JETZT GIBT ES MEHR MUT UND WENIGER ANGST"


                          

                                 Erzbischof Lebrun und die Schwester von Pére Jacques Hamel.

"Am Ende der Messe mit dem Papst, hat der Erzbischof von Rouen Dominique Lebrun in der Sala Stampa Vaticana die Journalisten getroffen."
Zusammen mit der Schwester Pater Jacques Hamels, dem Pfarrer von St. Etienne de Rouvray, der am vergangenen 26. Juli von Dschihadisten ermordet wurde, und zwei Gläubigen, die die Laien der Erzdiözese repräsentierten,

"Ich habe den Papst das Bild von Pére Jacques sehen lassen und wollt ihn bitten, es zu unterschreiben, um es der Schwester zu bringen, aber er sagte zu mir:" wir stellen es auf den Altar" und das hat mich berührt. Am Ende der Messe, nachdem er alle gegrüßt hatte, hat er das Bild signiert und mir gesagt: "Ihr könnt dieses Bild in der Kirche aufhängen, weil er jetzt selig ist und wenn jemand zu dir sagt, daß du dazu nicht das Recht hast, sagst du ihm, daß der Papst dir die Erlaubnis gegeben hat."
Das hat Msgr. Lebrun bei der Begegnung mit der Presse enthüllt.

Der Papst hat in seiner Predigt in Santa Marta als satanisch definiert, im Namen Gottes zu morden und Erzbischof Lebrun bemerkte:
"Ich denke, daß die Mörder den Einfluss des Teufels akzeptiert haben. Die Mörder. Und nur das. Der Papst hat heute morgen gesagt, daß Pater Jacques die Erleuchtung hatte, dem Mörder einen Namen zu geben: weg von mir Satan! Als er diese Worte aussprach, war er schon verletzt worden und lag schon auf dem Boden. Die richtige Interpretation kam meiner meiner Meinung nach von seiner Schwester.
Pater Jacques konnte nicht glauben, daß diese Jungen der Ursprung dieses Bösen sein konnten. Es sind nicht sie, die am Ursprung stehen."





Eine Bezugnahme auf den generellen Charakter der psychologischen Auswirkungen auf die französischen Gläubigen hat nicht gefehlt. "Es gibt Angst" -gibt der Erzbischof von Rouen ohne Weiteres zu.Vor einer Woche  hatte ich eine Begegnung mit den Vikaren der Diözese und alle haben mir gesagt, daß sie Anrufe von Menschen bekommen, die wieder fragen, ob es eine Messe gibt, ob man hingehen kann, ob es ein Risiko gibt. Weil jetzt mehr Menschen in die Messe kommen und das läßt mich an die Worte Jesu denken, die Johannes Paul II immer wiederholt hat: habt keine Angst.
Ich glaube nicht, daß Jesus gesagt hat, daß es dumm ist, Angst zu haben und daß es keinen Grund gibt, Angst zu haben.
Nein, Jesus hat gesagt; habt den Mut, Angst zu haben, Und das ist es, was der Papst uns diesen Morgen über das Martyrium gelehrt hat und er hat diese Worte ausgesprochen, Ich würde sagen auf psychologischer Ebene ist es Angst, aber auf tieferer Ebene gibt es mehr Mut."

Quelle ACI LaStampa, Marco Mancini 

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