Dienstag, 27. September 2016

"Im Internet- die Grenzen päpstlicher Autorität"


So hat Father J.Hunwicke seinen neuesten Beitrag in seinem blog liturgicalnotes überschrieben.
Der dreht sich-wie könnte es anders sein um die Amoris Laetitia-Krise und die damit verbundenen Fragen nach der vielzitierten Parrhesia und dem Kollegialitätsprinzip unter den Bischöfen- auch im Hinblick auf eine kommende, geplante Synode.
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            "IM INTERNET...DIE GRENZEN PÄPSTLICHER AUTORITÄT"
"Im neuesten Catholic Herald gibt es einen guten Text von einem Father Mark Drew über die andauernde Amoris-Laetitia-Krise. (Ich kann der Versuchung nicht widerstehen, hier einen schneidenden Kommentar einzufügen, den Besucher dieses blogs schon häufiger gelesen haben...Parrhesia und so) Der Pater bezieht sich auf Einschüchterungen, die in diesem Land als diskret erlebt wurde, aber wir sind immerhin Engländer, nicht wahr? In anderen Ländern waren die alles andere als diskret.
Sandro Magister (www.chiesa 21. 9.) zitiert einen Andrew Grillo, den er einen eifrigen Bergoglianer nennt, der ankündigt, daß die nächste Synode sich u.a. mit " Der kollegialen Ausübung des Bischofsamtes und der Wiederherstellung der vollen Autorität des Bischofs über die Liturgie der Diözese" befassen wird.

Ich setze voraus, daß wir inzwischen alle wissen, daß "Kollegialität" sehr gut als Code-Wort dafür etabliert ist, Bischofskonferenzen unpassende Kompetenzen zuzugestehen----eine ernst zu nehmende Möglichkeit für klerikale Korruption (über die Kardinal Müller vor zwei Jahren gut gesprochen hat) . Aber worauf ich Ihre Aufmerksamkeit heute besonders lenken möchte, ist der Teil des Satzes, dem ich Italienisch geschrieben habe, der bedeutet, daß die "bully-boys", die Ratzinger und sein Erbe hassen, beginnen, ihre ihr Augenmerk auf die Zerstörung von Summorum Pontificum zu richten und seine bewundernswerte doktrinale Emphase für die Subsidiarität und Auctoritas der Tradition eliminieren wollen.

Ich bin nur überrascht, daß die Wölfe und ihre Welpen so lange gebraucht haben, um hier anzukommen.

Diese beiden oberflächlich verschiedenen Themen sind beispielhaft für das bogenüberspannende Problem, das dieses zunehmend dysfunktionale Pontifikat dauernd aufwirft: die Grenzen der legalen päpstlichen Macht. Zeit wieder zu lesen, was Ratzinger weise darüber gesagt hat. Und "Pastor aeternus" erneut aufzuschlagen (zusammen mit Denzinger 3114 und 3117).

Quelle: Fr.J.Hunwicke, liturgicalnotes
 
 




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