Montag, 19. September 2016

Schreck lass nach .... oder betet, betet, betet.

Wir haben es ja nun schon einige Male erlebt und auch oft darüber geschrieben.

Alles, was der Papst anpackt und großspurig verkündet, verkehrt sich ins Gegenteil.
Und so las ich heute mit Schrecken diese Headline beim BR:
"Papst Franziskus beim Weltgebetstreffen in Assisi: Nie wieder Krieg". Den Wunsch haben zwar schon viele geäußert - aber wir wissen ja, dass Gott an die Erhörung unserer Gebete mit dem einhalten seiner Gebote verknüpft hat: "Wer mich liebt, hält meine Gebote".
Da der Papst aber gerade dabei ist die Gebote abzuschaffen bzw. zu verwässern, ahnen wir, was uns blühen könnte.
Denn Gott hat uns aus dem Paradies auf die Erde verbannt, weil wir das mit den Geboten ja noch nie so ernst genommen haben .... Seitdem haben wir's nicht leicht auf dieser Welt und müssen uns zudem noch der diversen Paradiesbaumeister (wozu inzwischen wohl auch so mancher Kirchenführer gerne gehören würde) erwehren.

Wir hatten ja ohnehin vor, ab morgen wieder die St. Michaelsnovene zu beten. Diesmal aber nicht mit dem Text, sondern mit dem Gebet von Leo XIII. Ich habe in den letzten Wochen festgestellt, es wirkt ware Wunder. Danke nochmal an Superpellicum dafür.

Beginnen wir also morgen mit der Novene mit diesem Gebet. Und wenn wir es heute schon beten, schadet es auch nix:


Heiliger Erzengel Michael
von Papst Leo XIII. (1810 - 1903)

Heiliger Erzengel Michael,
Du ruhmreicher Prinz der himmlischen Heerscharen,
verteidige uns in diesem schlimmen Krieg, den wir gegen Mächte und Gewalten,
gegen die Beherrscher der Welt der Finsternis
und gegen die bösen Geister in den Himmelshöhen führen müssen.
Komme den Menschen zu Hilfe,
die Gott nach seinem Bild und Gleichnis gemacht, unsterblich erschaffen,
und aus der Tyrannei des Teufels um einen teuren Preis erkauft hat.

Kämpfe - vereint mit dem Heer der seligen Engel – heute wieder so die Schlachten des Herrn,
wie Du einst gegen Luzifer, den Anführer des teuflischen Stolzes
und seine abtrünnigen Engel gekämpft hast!
Denn sie siegten nicht! Ihre Stätte ward nicht mehr gefunden im Himmel.
Hinab gestürzt wurde stattdessen der grausame Drache, die alte Schlange,
die Teufel und Satan genannt wird und der die ganze Welt verführt.
Er wurde vom Himmel hinabgeworfen auf die Erde, und mit ihm all seine Engel.



Doch sieh! Der Urfeind hat sich wieder erhoben.
Der Menschenmörder hat wieder Mut gefasst.
Als Engel des Lichts verwandelt und getarnt schweift er mit einer Vielzahl böser Geister
in Raubzügen auf der Erde umher,
um hier den Namen Gottes und seines Gesalbten auszumerzen
und sich der Seelen zu bemächtigen, die für die Krone ewigen Ruhms bestimmt waren,
um sie umzubringen und dem ewigen Untergang zu weihen.
Wie Abwasser gießt der feindselige Drache
das Gift seiner Bosheit auf Menschen, deren Geist und Herzen er verführt verdorben hat:
Den Geist der Lüge, der Ehrfurchtslosigkeit und Gotteslästerung;
den todbringenden Hauch der Ausschweifung und aller Laster und Gemeinheit.

Die überaus durchtriebenen Feinde erfüllen die Kirche,
die Braut des unbefleckten Lammes,
mit Galle und Bitterkeit und berauschen sie mit Wermut.
Ihre frevlerischen Hände haben sie an die heiligsten Schätze gelegt. 
Selbst am heiligen Ort, wo der Sitz des heiligen Petrus und der Lehrstuhl der Wahrheit
zur Erleuchtung der Völker errichtet ist,
haben sie den Thron ihrer abscheulichen Gottlosigkeit aufgestellt,
voller Heimtücke, damit, nachdem der Hirt geschlagen ist,
sie auch die Herde zerstreuen können.

Erhebe Dich also, unbesiegbarer Prinz,
und stehe dem Gottesvolk gegen den Ansturm der bösen Geister bei! Gib Du ihm den Sieg!
Die heilige Kirche verehrt Dich als ihren Hüter und Beschützer.
Du bist ihr Ruhm, weil Du sie gegen die bösen Mächte der Erde und Unterwelt verteidigst.
Dir hat der Herr die Seelen der Menschen anvertraut,
um sie in die himmlische Glückseligkeit zu geleiten.

Bitte inständig den Gott des Friedens,
Er möge den Satan unter unseren Füßen zermalmen,
damit er die Menschen nicht länger gefangen halten und der Kirche schaden könne!
Bringe Du unsere Bitten vor das Angesicht des Allerhöchsten,
lass sie zur Aussöhnung mit der Gnade und dem Erbarmen des Herrn kommen, 
während Du den Drachen ergreifst,
die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist,
und ihn gefesselt in den Abgrund stürzt und bindest,
damit er die Völker nicht mehr verführe.
Amen.

Ebenso wichtig ist natürlich der tägliche Rosenkranz - aber das wissen wir ja ohnehin. Laut der Prophezeihung von Fatima wird nur das tägliche Rosenkranzgebet der Welt den Frieden bringen. 
Bin mal gespannt, ob der Papst den versammelten Anwesenden dieses mitteilen wird. Und ob er genügend Rosenkränze dabei hat.
Ein schöner Weg zum Frieden also. Aber auf Befehlt geht's sicher nicht. 

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