Dienstag, 6. September 2016

Verhüllen wir Unsere Liebe Frau aus Angst vor den Muslimen?

Das fragt Alberto Carosa in "The Remnant" und stellt der ebenso feigen wie armseligen Verhüllungsaktion von Rimini das Vertrauen der Christenheit in die Unterstützung der Hl.Jungfrau
bei der Seeschlacht von Lepanto gegenüber.
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"ANTI-LEPANTO: UNSERE LIEBE FRAU AUS ANGST VOR DEN MAUREN ZU VERSTECKEN!
"Unser Herr hat seinen Jüngern gesagt, daß die Verkündung des Königreiches Gottes sehr wahrscheinlich Widerstand, Feindseligkeit und sogar Verfolgung hervorrufen wird. Unter diesen Umständen, sagte Jesus "Jeden, der mich vor den Menschen verleugnet, werde ich vor meinem Vater. der im Himmel ist, verleugnen. (Matth. 10, 32-33)
Man kann dieses Konzept auch gut nicht nur auf Unseren Herrn sondern auch auf Unsere Liebe Frau, die Jungfrau Maria, anwenden: das ist genau die Überlegung, die mir sofort in den Sinn kommt, wenn ich daran denke, was am 19. - 21. August in Rimini während des jährlichen von Comunione e Liberazione organisierten Treffens passierte, als die Statue der Jungfrau Maria mit einem Tuch bedeckt wurde "um Zusammenstöße" zu vermeiden und religiöse Bilder entfernt wurden, aus Angst vor islamischen Extremisten -wie nicht nur IlGiornale berichtete, sondern auch andere Tageszeitungen wie Repubblica und Il Tempo.

Mit den Worten der Shalom Publishing House-Repräsentantin war es, als würde Unsere Liebe Frau, die Madonna,"- (Shalom Publishing ist immer eine Hauptattraktion beim CL-Treffen in Rimini auch durch den Verkauf religiöser Bücher, von Rosenkränzen und Postern und Sakralen Gegenständen) unter Bestrafung stehen.

Die Repräsentantin wurde weiter zitiert, wie sie den Fernsehreportern der Repubblica sagte, daß die Organisatoren des Rimini-Treffens sie nicht aufgefordert hatten, die Statue abzudecken, sondern daß sie sich aber dazu entschlossen hätte "weil ich mich verantwortlich gefühlt hätte, wenn etwas passiert wäre."
Im Kommentar von IlGiornale ist das das Ergebnis des Terrors, den die letzten ISIS-Attacken bei den Katholiken von Comunione e Liberazione hervorgerufen haben. "Das kommt von diesen Angriffen, die sie ausführen. Sie hassen die Madonna und dann, um Ärger zu vermeiden, haben wir sie verdeckt." fuhr die Frau fort und bezog sich auf Islamistische Fundamentalisten.
Wir hätten sie entfernen sollen, sogar weil hier so viele Religionen sind und hier Bilder waren, die zu entfernen wir gebeten wurden, Um Zusammenstöße zu vermeiden."

Selbst wenn die folgende Flut von Reaktionen durchweg von den Mainstreammedien ignoriert wurde, hat die Entscheidung, die Statue Unserer Lieben Frau zu verdecken in den sozialen  Netzwerken einen Sturm von Kritik hervorgerufen, einschließlich der von 2 Bischöfen.
Als Sprecher der vielen Gläubigen, die ihn durch die sozialen Medien kontaktierten, hat der Bischof von Ascoli Piceno, Msgr, Giovanni D´Ercole, das Management des Rimini-Treffens aufgefordert, die Abdeckung, die die Madonna bedeckte, sofort zu entfernen. Diese Entscheidung sei um so unverständlicher- erklärte er im Licht seiner persönlichen 10-jährigen Erfahrung als Missionar in der Elfenbeinküste in Afrika, als er dort erfahren hatte, daß die "Jungfrau uns nicht trennt, sondern vereint und von Gläubigen anderer Religionen- einschließlich des Islams- geliebt und verehrt wird,"




Mehr oder weniger auf der gleichen Linie liegt der Kommentar des Bischofs von Pastrina, Domenico Segalini, der zugleich auch Sekretär der Migrationskommission der Bischofskonferenz ist:
"Unglücklicherweise stelle ich fest, daß wir jeden Sinn für Mut, sogar für Scham verlieren" wurde er von Il Giornale (21.8.2016) zitiert." Ich verstehe, daß sie von Dialog und Freundschaft zwischen den Völkern reden, aber ein Heiliges Symbol -wie die Madonna- zu verdecken,  mit anderen Worten, wenn man dazu greift- sogar bei unmittelbarer Gefahr-, die Statue der Madonna zu verdecken, bezeugt man seinen Glauben nicht! Die Madonna wird auch von den Muslimen anerkannt und verehrt, ich verstehe das wirklich nicht." meinte der Prälat.

Aber ein anderer Prälat, Erzbischof Luigi Negri von Ferrara-Comacchio und Abt von Pomposa, einer der wichtigsten Benediktiner-Abteien in Nord-Italien, die bis ins 9. Jahrhundert zurück geht, teilt diese Art des Mantras von der Marianischen Verehrung durch die Muslime oder zumindest der signifikanten Gegenwart der Jungfrau Maria im Koran nicht.
Dieses Mantra wurde angelegentlich der Anwesenheit Muslimischer Würdenträger in Frankreich und Italien am 31.Juli und 2.August 2016 -respektive der Totenmesse für Père Jacques Hamel, dem
französischen Priester, der in seiner Kirche in Rouen von Islamisten ermordet wurde, massiv verbreitet.
Mit der Aussage vom Ende der Messe in der Kathedrale von Ferarra am 15. August: "Weil der Unterschied zu denen, die sie als Mutter Gottes verehren, riesig ist, können wir nicht einmal im Scherz akzeptieren, wenn auf Maria nur in einer historischen oder historisierenden Dimension Bezug genommen wird" wurde der Erzbischof im Libero vom 17. August zitiert, wo er auch aus seiner Kritik an den Interreligiösen Diensten kein Geheimnis machte.
"Wir können es nicht akzeptieren, das Geheimnis der Mutter des Herrn auf eine sekundäre Realität zu reduzieren, die keine Beziehung zum Dogma Christi hätte. Jene. die die Wichtigkeit des Mysteriums der göttlichen Mutterschaft der Jungfrau Maria herabsetzen, greifen definitiv die Substanz des Glaubens an."

Wenn die angenommene Verehrung des durchschnittlichen Muslims für die Jungfrau Maria Thema von Diskussionen sein kann, ist es sehr viel wahrscheinlicher, daß islamische Fundamentalisten und Terroristen die Jungfrau Maria hassen, und sei es aus keinem anderen Grund als der Rolle, die sie über die Jahrhunderte bei den von muslimischen Armeen erlittenen Niederlagen gespielt hat.

Es genügt, an die Schlacht von Lepanto am 8. Oktober 1571 zu erinnern, auf die überraschenderweise in einem Leitartikel die liberal-konservative Tageszeitung  Il Giornale (am 21. August 2016) unter dem Titel: "O Maria rette uns!" zurückgreift.
Der Papst der Zeit von Lepanto, der Hl. Pius V, war überzeugt, daß der Sieg ein Ergebnis der ununterbrochenen Gebete um die Fürbitte Marias war und fügte diesen Tag als "Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz" in den Christlichen Kalender ein,
Umso interessanter ist, was der kürzlich verstorbene Brasilianische Katholikenführer und Geschichtsprofessor Plinio Corréa de Oliveira in einem Artikel über die Schlacht von Lepanto, der wie folgt schreibt:

  "Katholische Quellen erwähnen häufig die bedeutende Tatsache nicht, die in einigen muslimischen
   Quellen  präsent ist. Letztere sagen- und bis zu diesem Punkt stimmen alle vorhandenen
   Katholischen Quellen zu, daß es einen bestimmten Moment gab, in dem die Lage der Katholiken 
   verzweifelt erschien.
   Es hatte einen fürchterlichen Zusammenprall der Schiffe beider Armeen gegeben und zu diesem
   Zeitpunkt der Schlacht waren die Katholiken auf dem Rückzug und ihre Lage schien total verloren.
   Aber plötzlich, als man es am wenigsten erwartete, begannen die Muslime zurückzuweichen und als
   einige von ihnen gefragt wurden, was passiert sei, antworteten sie, daß eine wie eine Königin
   gekleidete Dame am Himmel erschienen war und sie mit einem so angsteinflößenden Blick
   angesehen habe. daß sie jeden Mut verloren und den Rückzug antraten."

Ich frage mich, ob sie jetzt auch zu uns steht... jetzt, wo wir sie eher aus Angst vor unseren Feinden verdecken, als ihr Bild an unseren Masten wehen zu lassen. Gott helfe uns allen, wenn es uns gelingt, uns auch Seine Mutter zu entfremden."

Quelle: The Remnant, Alberto Carosa

Kommentare:

  1. Prinzipiell stört mich an solchen Aktionen, dass sie gemacht werden b e v o r sich irgendein Moslem beschwert, also in einer Art vorauseilendem Gehorsam, oder wie immer man das nennen möchte.
    Im Grunde behandelt man die Moslems gerade durch solche Aktionen, wie kleine, dumme Kinder, die nicht sagen können "Mag ich nicht!"

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    1. Oder man traut- wohl aus der einen oder anderen Erfahrung heraus-ihnen gewaltsame Protestaktionen zu, was zu vorauseilender Feigheit führt. Man nennt das auch Soumissison oder Dhimmitude.

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