Montag, 17. Oktober 2016

Die Klagemauer oder der institutionalisierte Antisemitismus der UNESCO

Die Unesco hat nicht zum ersten mal eine Schändlichkeit beschlossen- aus eher unehrenhaften Gründen- ihrem von muslimischer Seite reich alimentierten -Antisemitismus die Sporen gegeben und beschlossen, eine jahrhundertealte Tradition zu beenden, vor dem  Eroberungswillen des Islams Kotau zu machen und Tempelberg und Klagemauer den muslimischen Namen aufzuzwingen.
Glücklicherweise ändert das nichts daran, daß Klagemauer Klagemauer bleibt, Teil des Salomonischen Tempels, der Zion Zion, der Ölberg Ölberg und die Moschee der Felsendom. Und daß nie irgendein Pferd von dort aus irgendwohin sprang.
Angela Pelliciari kommentiert das ungute Geschehen in New York bei La Nuova Bussola Quoditiana. Hier geht´s zum Original:   klicken

                 "VON DER KLAGEMAUER ZU BURAQS MAUER" 

"In Zeiten in denen Männer dazu bestimmt sind, nicht mehr das zu sein was sie sind, Frauen auch nicht, aber jeder zu seinem Vergnügen von Kindheit an den Tanz zu tanzen, der die Identität der Person annuliert, in der die Namen keine Bedeutung haben und man sie der jeweiligen Laune folgend verändern kann....

In der Welt der Realität jedenfalls zeigen Namen das Wesen der Dinge an. Daß sie existieren, Leben haben, sie üben Macht aus, haben Einfluss auf uns. Deswegen ist es wichtig, sie zu kennen.
Bevor er mit seiner Mission als Prophet, als Befreier aus der ägyptischen Sklaverei begann, bestand Mose darauf, Gott nach seinem Namen zu fragen: wie heißt du?
Gott enthüllte Moses seinen Namen.
Den für die Juden unaussprechlichen Namen. Weil sich in diesem Namen die furchtbare Macht des Höchsten erkennbar macht. Auch der Erzengel befahl- von Gott beuaftragt- dem Propheten Tobias zu schweigen, de fromme, gottesfürchtige- und deshalb sehr verfolgter- Mann fragte insistierend nach dem Namen. In der Apokalypse bringt der "triumphierende König der Könige seinen Untergebenen einen Namen, den keiner kennt."

Die Wichtigkeit der Schönheit des Namens. Jerusalem: Stadt des Friedens. Stadt des großen Herrschers, Sehnsucht des Herzens. Ort des Opfers Isaaks, der Herrschaft Davids, Ort der Errichtung des Tempels, in dem der Heilige der Heiligen wohnt.
Jerusalem ist das schlagende Herz des Judentums aller Zeiten.
Aber auch des  Christentums aller Zeiten.
Jerusalem ist die Stadt in der Jesus Christus, der so erwartete Messias, die von Gott dem Auserwählten Volk gemachten Versprechungen erfüllte: in Jerusalem stirbt Jesus, ersteht wieder auf, fährt in den Himmel auf. Pfingsten geschieht in Jerusalem, In der Apokalypse sieht Johannes das "hier steht das Lamm auf dem Berg Zion und zusammen mit 144-tausend Menschen denen sein Name und der Name seines Vaters eingeschrieben ist."

Seit 637 fiel Jerusalem unter arabische Herrschaft, und auf dem Tempelberg bauten die Muslime zwei Moscheen um an den dritten heiligen Ort des Islams zu erinnern: den, von dem aus Mohammed im Sattel Buraks in den Himmel sprang. Sofort nach der Eroberung 637 bot der Kalif Omar den Christen Schutz (den sie durch eine Steuer bezahlen mußten, wie wir es bei der Mafia tun müssen), wenn sie streng den Regeln des vom ihm aufgesetzten Vertrag respektierten.
Der Vertrag, der die Christen zum langsamen Verschwinden verdammte, beginnt so:
"Wir [Christen] werden weder in eurer Stadt noch außerhalb neue Klöster, Kirchen und Einsiedeleien errichten, wir werden zerstörte oder zerfallene religiöse Gebäude weder wieder aufbauen noch jene die sich in den muslimischen Vierteln der Stadt befinden restaurieren."
Der Kalif hat damals keine Zeit bei der Eroberung Palästinas verschwendet und schon gehörten ihm alle Städte. Weil wo der "wahre Gott", Allah, hinkam, wenn es nicht gelänge, seine Macht  über die Stück für Stück eroberten Ländereien  zu bewahren.

In diesen Tagen hat die Unesco festgelegt, daß das Areal und alles darauf, also die Klagemauer, nicht mehr nach dem hebräischen Namen benannt wird, sondern nach dem muslimischen: "Al Buraq".
Unsere Regierung hat sich, nach der nach einem Vertrauensvotum angenommenen gleichgeschlechtlichen Ehe, der Stimme enthalten, was de facto einer Zustimmung gleichkommt, bedenkt man die in der Unesco stark vertretenen islamischen Stimmen und die von ihnen finanzierten Großzügigkeiten.

Die Namen zählen und man die richtigen benutzen. Sollen Juden (und Christen) vom Namenswechsel etwas Gutes erwarten?

Quelle: Angela Pelliciari, La Nuova Bussola Quotidiana


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