Mittwoch, 26. Oktober 2016

Die Sprache des angestrebten Einheitsdenkens

Massimo Viglione setzt sich auf riscossacristiana mit der Sprachmanipulation auseinander, mit der wir auf breiter Basis konfrontiert sind und es vielleicht häufig nicht einmal bemerken. Auch wir benutzen das neue Vokabular. Daß die MSM es durchgehend verwenden, das angestrebte Einheitsdenken sich schon weitgehend durchgesetzt hat, macht es schwer, sich dem zu entziehen. Hat man ein Amt inne oder ist sonstwie prominent, kann eine Verweigerung der "Sklavensprache" wie Viglione sie nennt, den sofortigen sozialen Tod bedeuten.
Wir haben den sehr lesenswerten Beitrag von Massimo Viglione bei BenoîtXVI-et-moi gefunden. Merci! Hier geht´s zum Original:  klicken  
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        "Die Perversion des Staates beginnt mit der Verfälschung der Worte"  Platon

                                "DIE NEUE SKLAVENSPRACHE"
"Homophobie. Xenophobie, Islamophobie, die Ministerin, die Beraterin, die Präsidentin. sexuelle Identität, biologisches Geschlecht, "ich bin hetero", Migranten, Benachteiligte aller Art, Multikulturalismus, "Rolle der Frauen" usw. usw.

Der Nominalismus (Definition durch den Larousse : "philosophische Lehre nach der Wort nicht die Realität wiedergeben sondern nur unsere Wahrnehmung der Realität) war eine Lehre mit gnostischen Wurzeln, die im Mittelalter verurteilt wurde. So einfach wie möglich ausgedrückt, war es ein häretischer Versuch, die Wirklichkeit durch den "flatus vocis" durch ein Konzept zu ersetzen, das keiner effektiven Realität entspricht.

Die ideologische Lüge -in der Tat. Weil die. die diese Instrumente der Massen.....sehr wohl wissen, daß die Worte die Felsen sind" die schwer auf dem menschlichen Geist lasten, manchmal mehr als die Realität. Indem man die Worte austauscht oder die Bedeutung der Worte, verändert man nicht die Realität- sicher- aber die ideologische und psychologische Wahrnehmung der Realität durch das Individuum und der gesamten Gesellschaft.

Um das bekannteste und schlagendste Beispiel zu nehmen, genügt es, an den Wechsel der Bedeutung zu denken, der im Zeitalter der Aufklärung und der Französischen Revolution den Worten "Freiheit", "Gleichheit" "Demokratie""Volk"  etc. 

Von da aus hat alles angefangen und es hat noch nicht aufgehört. Wenn die Revolutionen eine Epoche kennzeichneten- seien sie politisch, religiös, sozial oder intellektuell und moralisch- im Gange sind, sieht man immer ein neues Vokabular erscheinen.

Heute ist das neue Vokabular der institutionalisierten Negation sehr reich und wird jeden Tag reicher, es determiniert Veränderungen im Geist der Menschen, besonders bei den Schwächsten, den Zerstreuten, den Naiven und ganz einfach bei den Opportunisten.

Und so verändert sich die Gesellschaft. Und so verändert sich unser Leben. Und so verändern sich vor allem alle Kinder und mit ihnen unsere Zukunft, die Geschichte der Menschheit.
Und weil die stattfindende Veränderung eine Epoche markiert und ein unedlich suversiv ist, braucht man viele subversive und leere Worte, ein perfekter revolutionärer Nominalismus , dessen Ziel es ist, die spirituelle, moralische, politische und sogar sozioökonomische und ethno-anthropologische Ordnung der gesamten Welt zu zerstören.

Die folgenden Worte, sowie viele andere,die zum Lügen verwendet werden können, dienen dazu Sklaven zu schaffen: Sklaven zuerst in mentaler und spiritueller Hinsicht, dann in psychologischer und am Ende in physischer. Die Tatsache. daß diese Nominalismen, die von einer totalitären Gesetzgebung unterstützt werden (das heißt, das derjenige, der sich widersetzt ein soziales Monster ist und sogar eine Gefängnisstrafe riskiert: versuchen Sie zu sagen, Sie seien homophob oder xenophob) ist der   unwiderlegbare Beweis für das, was wir behaupten, anders gesagt für ihre Aufgabe Sklaven zu schaffen,

Was denken wir, was die Sklaven sind?
Wenn es uns aus verschiedenen Gründen nicht stört, Sklaven zu  werden. sollte es uns zumindest bei unseren Kindern und Enkeln stören, die es von Geburt an werden und deshalb niemals verstehen werden, daß sie es sind.

Zumindest dieser Gedanke sollte uns ein bißchen stören. Mich stört er. Und sich gestört zu fühlen. genügt nicht. Wir müssen reagieren. Und sofort. Und alle."

Quelle: Massimo Viglione, rsicossacristiana

Kommentare:

  1. Die Umwortung, die mir am meisten Sorgen macht, ist die von "Wahrheit" in "Unbarmherzigkeit".
    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass irgendwann die gedankliche Klarheit -- naja, keine Rolle mehr spielt, wollte ich schreiben, aber irgendwo ist es damit vielleicht jetzt schon so weit ...

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    1. so ist das halt in postfaktischen Zeiten,
      Allerdings ist es für die, die an die Existenz einer Wahrheit, die eine Person ist, nämlich Jesus Christus, auch eine Glaubensprüfung.
      Weil wenn es eine Wahrheit gibt, dann gibt es sie, und sie existiert und wirkt, egal ob man sie benennt, wahrnimmt, oder gar leugnet.

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