Freitag, 14. Oktober 2016

ein Denkfehler

Es gibt so etwas, dass nenn ich den  klassischen Denkfehler der modernen Christen:

Wenn man so in die Welt und die Geschichte guckt, kommt man nicht drauf, dass hinter allem ein guter Gott steht, sondern man ist eher geneigt an ein zerstrittenes Pantheon zu glauben, als an einen guten Gott.

Dennoch gibt es die Sehnsucht nach dem Wahren, Schönen, Guten und daher die Bereitschaft an einen guten Gott zu glauben.
Davon erzählt nun die Schrift, aber wenn man die Bibel durchgelesen hat, muss man feststellen, die verkündet keinen Wellnessgott, sondern einen gerechten, allwissenden,  einzigen göttlichen Gott, der uns sagt, was wir tun und nichttun sollen.
Die Modernisten  nun halten am ersten Teil der christlichen Erkenntnis absolut fest, aber dann machen sie einen Denkfehler.
Der Christ weiß, weil er es so gelernt hat,  dass Gott gut ist und glaubt deshalb, dass das was Gott, auch durch die Kirche, verkünden lässt, das ist, was eben gut ist, auch und wenn es dem momentanen feeling und der Erfahrung  widerspricht.

Die Modernisten nun zäumen das Pferd andersherum auf, sie sagen, "weil Gott gut ist, deshalb muss er dafür sein, dass das, was wir als gut empfinden auch gut ist und das was wir als nicht gut empfinden, das kann ein guter Gott nicht wollen!"

Sie basteln sich einen Gott, oder wie immer man das nennen will, 

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