Dienstag, 4. Oktober 2016

Noch ein Fundstück- oder Marco Gallina erteilt den Klippschülern vom Spiegel eine Geschichts-Lektion

Es gab Zeiten, da konnte man auf die Richtigkeit von Tatsachenbehauptungen im Spiegel bauen, die sind längst vorbei. Inzwischen haben ahnungslose Klippschüler, denen abgesehen von allen anderen , sogar die Kenntnisse fehlen, wie man ein wohlausgestattetes Archiv benutzt, dort anscheinend das Montieren auch historischer Texte übernommen.
Marco Gallina- profunder Kenner der Geschichte von Islam & Christentum und des Abendlandes erteilt ihnen eine Nachhilfestunde. Seine lesenswerten fundierten Worte werden wohl leider auf unfruchtbaren Boden fallen, weil man sich in ehedem linksliberalen Kreisen zu allererst an den eigenen Scheuklappen festklammert und tatsachenresistent ist. Man braucht in seiner Orientromantik und seinem "edler-Wilde-böses Christentum-Wahn" diese alten schwarzen Legenden und Fälschungen. Dem Christentum verzeiht man indes nicht, daß es den eigenen Lastern-wie, abgesehen von allen anderen, Hedonismus, Promiskuität, Narzissmus den Segen verweigert. Und da ist jedes Mittel zu dessen Bekämpfung und Denunzierung recht, auch das der Dhimmitude und Soumission....
Hier geht´s zu Gallinas Original:  klicken
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              "DER SPIEGEL UND DAS ABENDLAND - EIN SCHNELLDURCHLAUF"

                                          "ZUM GLÜCK GIBT´S DEN ISLAM"

Hier ein Gedanke, ein Ausschnitt aus Gallinas Text- den Praktikanten und ihren Mentoren in der Spiegelredaktion zur geflissentlichen Lektüre empfohlen:

"Allein der Fehlschluss, in der Antike hätte „Vernunft“ und „Abkehr von der Religion“ eine Rolle gespielt, bedürfte einer ganz eigenen Abhandlung. Tatsächlich waren in Rom Religion und Politik so stark verbunden, dass der Kaiser zugleich Pontifex Maximus war. Eine Verwebung, wie sie der Islam heute noch kennt – im Gegensatz zum Christentum, das, beginnend mit Augustinus und fortgeführt im Investiturstreit, Renaissance, Reformation und letztlich (!) Aufklärung einen anders gearteten Weg einschlug. Denn die entscheidende Frage lautet doch wohl: wenn das Abendland doch so stark vom Islam befruchtet wurde, warum schafft es denn der Islam trotz Befruchtung durch das Abendland nicht, etwas von der Aufklärung aufzunehmen? Und warum findet Aufklärung fast nur dort statt, wo entweder das Christentum oder totale Säkularisierung Fuß fassen?"

Quelle: Marco Gallina

1 Kommentar:

  1. Die Hobby-Religionsgeschichtler vom Spiegel (einem früheren Nachrichtenmagazins) haben schlichten Gemütes, wie sie sind, einfach aus dem uralten "Handbuch des kleinen Atheisten" abgeschrieben und schlimmer noch- sie glauben den Schwachsinn auch noch.
    Fragt sich nur noch, was sie eigentlich hindert sich zur Religion des Friedens zu bekehren- die Liebe zum Alkohol?

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