Montag, 3. Oktober 2016

Lutheraner im Herzen, was mal gesagt werden mußte.

Ein alter (?) Mönch, der unter dem Pseudonym "Fray Gerundio de Tormes" schreibt, kann der Protestantisierung der Kirche nichts Gutes abgewinnen, das teilt er uns mit klaren Worten in seinem blog fraygerundiodetormes mit. Wir haben diese Klage bei BenoîtXVI-et-moi gefunden (merci!)
Hier geht´s zum Original:    klicken


                         
                                     "IM HERZEN LUTHERANER"

 "Ich weiß nicht, wie ich sie adäquat beschreiben soll. Sie erinnern mich an jenen, von dem der Herr spricht, der mit Verlangen eine  Frau anschaut, der in seinem Herzen schon die Sünde des Ehebruchs begangen hat.
Zu der Zeit war Amoris Laetitia noch nicht veröffentlicht worden und die Dinge waren strikter.
Gut, auf alle Fälle sehe ich diese und jene mit Unschuldsmiene auf den Protestantismus schauen, die sich an seinen Tugenden, seinen Wundern erfreuen und sich der Lehre der Person dieses Wohltäters der Menschheit, der Luther war, unterwerfen, die Analogie zu den Worten des Herrn kommt mir leicht "sie haben sich bereits zu Protestanten gemacht, sie sind  bereits Protestanten des Herzens. Derjenige, der den Lutherismus verlangend anschaut, hat sich mit ihm bereits im Herzen vereinigt.

In unserer Hierarchie haben wir viele Mitglieder des Clubs der von Luther Angezogenen. Ehrenmitglieder.
Sie haben alles Mögliche und Unmögliche getan, um die Kirche in vielen schwerwiegenden Fragen zu protestantisieren.
Aber sie haben auch peu à peu erreicht, daß der Protestantismus sich -wie unbeabsichtigt- in das Alltagsleben der Katholiken eingefügt hat. Ohne sich dessen bewußt zu sein.
Wenn wir jetzt unter denen, die uns umgeben, eine einfache Umfrage zur Katholischen Lehre machen- erwartet uns eine Überraschung.
Es gibt viele Lutheraner unter den Katechisten, nichtgeweihten und geweihten Dienern, Nonnen mit und ohne Schleier. Bis zum Volk ist der Zerfallsgeruch gelangt, den die schlechten Hirten verbreiten.

Man könnte beinahe sagen, daß unter dem gläubigen Volk - außer der Verehrung der Hl. Jungfrau, die es noch in den Dörfern und Weilern.gibt-, die Überzeugung vorhanden ist, daß das was wichtig ist.der Glaube ist, seine Werke wenig helfen und daß jeder die Bibel interpretieren kann, wie es ihm gefällt, daß die Katholische Kirche nicht die einzige Wahrheit ist und Priester einfache Repräsentanten der Laien sind, daß die Messe eine Mahlzeit ist, die Eucharistie ein Symbol Christi-nicht mehr- und daß die Priester, Mönche und Nonnen besser daran täten, verheiratet zu sein etc etc.

Diese Leute sind während der letzten 50 Jahre von Theologen, Gemeindepfarrern, ranghohen Mitgliedern des Klerus indoktriniert worden, die nicht mehr an die katholischen Wahrheiten glauben und Protestanten im Herzen geworden sind.
Ich denke da z.B. an einen Mitbruder, der anfing den Novizen die Geschichte der Reformation zu erklären und dabei mit einem derartigen "con brio" in seinen Studien voran schritt, daß er sich am Ende selbst reformierte und sich selbst zum Protestanten gegen alles, was den Geruch der Katholischen Lehre hatte, machte.





Wenn wir das Problem von da unten aus illustrieren können, sprechen wir lieber nicht darüber, was wir da oben haben.
Ich habe schon gesagt, daß die Doktoren der Theologie die ersten waren. Obwohl- das muß man sagen- es da auch welche gab, die sich weigerten, bei diesem Wahnsinn mitzumachen.
Aber wir haben in diesen letzten 50 Jahren eine große Zahl von raubtierhaften Wölfen erleiden müssen, die sich-von Luther fasziniert- ausbreiteten.
Und heute sind sie eine Mehrheit. Von Kardinal Bea (Jesuit, also) mit seinem Dekret zum Ökumenismus des II.Vaticanischen Konzils bis zu den Kardinälen von heute, Quintessenz des Staunens über.Luther und seine spirituellen Kinder, ist es nur ein Schritt.
Und wenn Johannes Paul II den Koran geküßt hat, muß man auch die Schriften Luthers in aller Feierlichkeit inzensieren, das sage ich euch.
Koch, Schönborn, Marx und viele andere deutsche Birett-Träger  haben auch die angelsächsischen, amerikanischen und mediterranen Purpurträger auf diesen wundersamen Weg des schwachsinnigen Ökumenismus mitgezogen, dem es gelingt, zu erreichen, daß die Seinen ins feindliche Lager überwechseln, nachdem sie eine Predigt gehört hatten, in der gepriesen wurde, was der Gegner gesagt hatte.

In den lichtreichen Tagen, in denen wir leben, haben wir den Elan von Franziskus als Authentizitätszertifikat für die Verhexung durch Luther,
Demnächst wird der 500. Jahrestag der Teilung und Zerstörung der Christenheit gefeiert.
Er wird gefeiert, indem die Vorzüge dessen, der sie ermöglichte gepriesen und wertgeschätzt werden.
Mitten unter den so zufriedenen Katholiken. Mitten unter den von seinem Leben so begeisterten Bischöfen. Und Franziskus in Schweden.
Das lohnt sich. eine Reise, um einen der Unverschämtesten, der größten Profanierer, einen der größten Unterdrücker, einen derer, die am schlechtesten und schlimmsten gegen die Hl.Mutter Kirche gesprochen und gewettert haben, zu feiern.
Zerstörer der Sakramente und der Hl. Messe.

Für  Franziskus war Luther ein guter Mensch. Ein Reformator schlechter Angewohnheiten und dieser totalitären Päpste der Renaissance, die nicht synodal regierten, wie man es beispielsweise heute tut.
Diese korrumpierte Rom ist nicht das Rom von heute. Wo man Ablässe verkaufte, so wie man heute in Rom Annullierungserklärungen für Ehen verkauft (zum Beispiel).

Man müßte ein  Buch schreiben. Ich habe das bereits als Kommentar getan, als das neue Mega-Projekt bekannt wurde. Das war im Januar 2016. Viel Wasser ist seitdem auf dieses Pontifikat voller Überraschungen gefallen. Luther wird in Lund nicht kanonisiert werden, aber man wird die Lutherische Reform als etwas Notwendiges und Gutes für die Christenheit darstellen.
Armer Jorge Bergoglio,  wenn er das dereinst bei dem Gericht erklären muß, über das sich keiner lustig machen kann.
Und arme kleine Lutheraner im Herzen in der häretischen Komparserie.
Wir werden gemeinsam für den Frieden kämpfe, wir werden gemeinsam die Armut besiegen und wir werden gemeinsam den Katholizismus verschwinden lassen.
Ein Glück, daß danach Unser Herr wiederkommen wird.

Quelle: Fray Gerundio de Tormes, BenoîtXVI-et-moi








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