Sonntag, 30. Oktober 2016

Wie der Boston Globe Clintons Komplott gegen die Katholische Kirche bewertet.

Eric Fehrnstrom kommentiert im Boston Globe die finsteren Pläne Hillary Clintons für die Katholische Kirche, ihren Glauben und ihre Lehre.
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   "Clintons Revolution gegen die Katholische Kirche" 

"Nachdem König Heinrich VIII wegen des Streits über die Ehe die Beziehungen zur Katholischen Kirche abgebrochen hatte,wurden die Katholiken sehr schlecht behandelt. Bischöfe wurden eingesperrt, Klöster geschlossen. Zehntausende wurden hingerichtet im blutigen Chaos der Englischen Reformation.

Alles das wirft eine interessante Frage auf: Wenn die Kirche ihre Lehre nicht für den König von England änderte, was läßt Hillary Clinton denken, daß sie sie ändern kann? 

Es gibt wenig aufregendere Dinge als eine Person, die im Besitz politischer Macht ist, ob sie ein Souverän sind oder Präsidentschaftskandidat, die glauben, daß sie die Gesellschaft von religiösen Glauben, die ihnen nicht gefallen, befreien können. Clinton gab uns den ersten Hinweis auf ihre antireligiöse Haltung in einer Rede im letzten Jahr, wo sie lamentierte, daß zu viele Frauen immer noch keinen freien Zugang zur Abtreibung hätten.
"Rechte müssen in der Praxis existieren- nicht nur auf dem Papier" sagte Clinton "Gesetze müssen durch Ressourcen und politischen Willen gestützt werden. Und tiefsitzende kulturelle Codes, religiöse Überzeugungen und strukturelle Vorlieben müssen geändert werden."

Zu dumm, Christen, aber eure urigen religiösen Überzeugungen gegen Abtreibung müssen geändert werden.
Kürzlich geleakte e-mails zeigen, daß einer der Wege, wie Clinton die Katholische Kirche zwingen will, sich zu ändern, ist durch die Gründung von Organisationen, die "Katholisch" im Namen haben und als Zweck die Förderung einer progressiven Ideologie in Opposition zu ihren Bischöfen haben.

"Wir brauchen einen Katholischen Frühling, in dem die Katholiken selber das Ende der mittelalterlichen Diktatur und den Beginn von ein wenig Demokratie und Respekt für die Gendergleichheit in der Katholischen Kirche fordern" schreibt Sandy Newman, Präsident der "Stimmen für Fortschritt"- in einer e-mail an John Podesta, Clintons Kampagnen-Leiter.



Nachdem Newman zugegeben hat, daß er nicht gedacht hat, wer die Saat der Revolution säen solle. Podesta antwortete: "Wir haben Katholische Allianzen für das Allgemeinwohl gegründet, um sich für einen Augenblick wie diesen zu organisieren. Aber ich denke, daß ihm die Führung fehlt, das jetzt zu tun. Wie z.B. Catholics United, Wie die meisten Frühlingsbewegungen. Ich denke die werden
aufstehen."

Es wird angenommen, daß säkulare Staaten nach dem Modell der US religiöses Organisationen vor staatlicher Einmischung schützen. Das Komplott der Pro-Hillary-Kräfte ist den --religionsfeindlichen atheistischen Staaten würdig.

Die antikatholischen Sowjetkampagnen waren dafür verrufen, den Einfluß der Katholischen Kirche zu begrenzen. Aus dem Wunsch heraus, ihre Lehre zu unterdrücken, brachte China den Katholizismus unter Staatskontrolle. Kubas Fidel Castro hat Priester ausgebürgert und das katholische Erziehungssystem abgeschafft.

Eine zweite e-mail zeigt die dominierende die Clintons Team gegenüber gläubigen Katholiken in den konservativen Bewegungen.

"Sie müssen vom systematischen Denken und den schwer rückwärtsgewandten Geschlechterbeziehungen und müssen sich gänzlich der Christlichen Demokratie unbewußt sein."
schrieb John Halpin, ein Wissenschaftler des Zentrums für Amerikanischen Fortschritt an Podesta und Jennifer Palmieri, Clintons Kommunikationsdirektor,

Palmieri antwortete; "Ich stelle mir vor, daß sie denken das es die sozial am meisten politisch akzeptable konservative Religion ist. Ihre reichen Freunde würden nicht verstehen, wenn sie evangelikal würden."

Nicht überraschenderweise wird nichts davon Clintons Glaubensangriff helfen. In der letzten ABC-News/Washington Post-Umfrage, die am Wochenende veröffentlicht wurde, unterstützen weiße Katholiken weiterhin den GOP-Kandidaten Donald Trump 51:38 unterstützt. Unter den weißen Evangelikalen ist die Kluft noch größer, 75 % sind für Trump.
Es ist Ironie, daß Clintons Helfer sich auf die arabischen Frühlingsbewegungen beziehen, wenn sie über ihre "Resolution" gegen religiöse Autoritäten sprechen und wenn man bedenkt, was für eine Katastrophe die im Mittleren Osten für die amerikanische Außenpolitik geworden sind. Man kann für ihre Geheimmission, den Katholischen Glauben zu untergraben, nur auf das gleiche Ergebnis hoffen."


Quelle: Boston Globe, Eric Fehrnstrom

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