Montag, 14. November 2016

4 Kardinäle - 5 "Dubia"

4 Kardinäle haben dem Papst vor 2 Monaten einen Brief über ihre " 5 Zweifel" geschrieben- aus Sorge über die Auswirkungen von "Amoris Laetitia" in der Kirche.
Unter den 4 Kardinälen sind auch Joachim Meisner und Walter Brandmüller. Bisher ist dieser Brief unbeantwortet geblieben, weshalb die vier sich dazu entschlossen haben, ihn zu veröffentlichen.
La Nuova Bussola Quotidiana berichtet darüber- hier geht´t zum Original:  klicken

"AMORIS LAETITIA, ZUVIEL VERWIRRUNG. VIER KARDINÄLE SCHREIBEN AN DEN PAPST:  KLARHEIT SCHAFFEN"
von Walter Brandmüller, Raymond Burke, Carlo Caffarra, Joachim Meisner 


Das geschieht weder aus Feindseligkeit gegenüber Papst Franziskus noch aus einer Konfrontation Konservative-versus-Progressive. Es ist nur die Sorge von Hirten und Mitarbeitern des Papstes auf Grund einiger Passagen der Apostolischen Exhortation "Amoris Laetitia".
Deshalb haben 4 Kardinäle -Raymond Burke, Walter Brandmüller, Carlo Caffarra, Joachim Meisner- für Papst Franziskus formell 5 Zweifel ("Dubia") formuliert, die die viel zitierten Fragen der Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen und die Werte der moralischen Normen, die besonders die Lebensumstände der Christen betreffen.

Die "Dubia" sind dem Papst vor 2 Monaten übermittelt worden,und sind bis jetzt unbeantwortet geblieben, deshalb wurde das Dokument jetzt veröffentlicht, damit die Überlegungen über die angesprochenen Probleme weitergehen können. Auf dem Spiel steht das gesamte Gebäude der Katholischen Moral.

Dieses Dokument, das gleichzeitig weltweit herauskommt ( in Italien exklusiv in La Nuova Bussola Quotidiana und aus der Seite www.chiesa des Vaticanista Sandro Magister), besteht aus 4 Teilen: einer Erklärung zum Sinn dieser Initiative, einem Brief an den Papst, der die "Dubia" begleitete, die "Dubia" selbst und einen Kommentar zu den einzelnen Dubia. Wir geben sie in dieser Reihenfolge wieder."SICH AN DEN PAPST WENDEN EIN AKT DER GERECHTIGKEIT UND DER LIEBE" Wir haben bei vielen Gläubigen und auch bei Bischöfen schwere Beunruhigung und große Verwirrung über für das Leben der Kirche wichtige Fragen festgestellt, die sich aus Kapitel 8 von "Amoris Laetitia" ergeben. Deshalb ist es nötig, sich an den Papst zu wenden. Er hat nicht geantwortet, eine Einladung dazu mit den Überlegungen fortzufahren. Deshalb veröffentlichen wir sie heute.-DER BRIEF AN DEN PAPST: HEILIGKEIT SCHAFFEN SIE KLARHEIT ZUM WOHL DER KIRCHE
Nach der Veröffentlichung Ihrer Apostolischen Exhortsation "Amoris Laetitia" sind von Theologen und Gelehrten Interpretationen vorgeschlagen worden, die bzgl.Kapitel 8 nicht nur von einander abweichen, sondern sich auch widersprechen. Den Gläubigen steht es zu, mit einer korrekten Interpretation versorgt zu werden.

- DER TEXT DER "DUBIA": 5 FRAGEN BEI DENEN DIE MORAL DER KATHOLISCHEN KIRCHE AUF DEM SPIEL STEHT"
Ist es nach "Amoris Laetitia"für die wiederverheirateten Geschiedenen möglich zur Eucharistie zugelassen zu werden? Bleibt die Existenz der absoluten moralischen Normen gültig? Gibt es noch den Zustand der gewohnheitsmäßigen schweren Sünde? Gilt noch, daß eine in sich schlechte Handlung wegen ihres Ziels nicht subjektiv gut werden kann?

-DER KONTEXT: DIE VIER KARDINÄLE ERKLÄREN DIE "DUBIA"
Nach der Veröffentlichung von "Amoris Laetitia" ist eine breite Diskussion entstanden, besonders um Kapitel 8. Für viele  zeigen diese Paragraphen eine Änderung der Disziplin für die wiederverheirateten Geschiedenen an, u.a. werden sie als zweideutig aber in Kontinuität zum vorhergehenden Lehramt betrachtet.  Aber was wirklich auf dem Spiel steht, ist das Konzept des christlichen Lebens selbst."

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana    

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