Mittwoch, 23. November 2016

Amoris Laetitia und immerwährende Verwirrung

Father Hunwicke hat in liturgicalnotes sicher einen etwas ungewöhnlichen Titel für seinen Kommentar zu den Streitereien um Amoris Laetitia gewählt.
Hier geht´s zum Original:   klicken

"DIE GUTE NEUIGKEIT: ES GIBT VERSCHIEDENE WEGE,  EINE KATZE ZU HÄUTEN"

"In einigen Winkeln fühle ich Unruhe, sogar Panik, weil nicht mehr als die vier Prälaten Lärm um Amoris Laetitia gemacht haben. Ich würde solche Kritiker daran erinnern. daß es mehr als einen Weg gibt, eine Katze zu häuten.

Sehr bald nachdem dieses Dokument veröffentlicht worden war, erklärte Kardinal Müller -als er vor Seminaristen sprach-daß sich nichts geändert hat; daß die Lehre von Familiaris Consortio und Sacramentum Caritatis  noch voll gültig sind. Er schloss diese Versicherung mit der fröhlichen Bemerkung ab-" es ist doch klar, daß es so ist, oder?" daß wenn ein Römischer Pontifex eine so wichtige Lehre ändern wollte, er es ausdrücklich und mit einer vollen Erklärung tun würde.

Eine weitverbreitete Meinung, die mir plausibel erscheint, ist daß Bergoglio de facto versucht, Zweifel und Verwirrung und graue Areale zu schaffen, so daß in der Fülle der Zeit heterodoxe Schlüsse aus dem Durcheinander gezogen werden....während er, Bergoglio, immun sein wird gegen jeden Vorwurf, eine explizite Häresie zu lehren.
O.K. wenn das richtig ist, würden Sie wirklich erwarten, daß Müller es sagen würde? Glauben Sie daß die Müllers dieser Welt lautstark zurücktreten und so denn Raum schaffen in den traurige Bergoglianer gesetzt werden können?
Glauben Sie, daß Bergoglio glücklich ist mit Müller? Was glauben sie, warum er Schönborn an Stelle von Müller schickte, um Amoris Laetitia in der Pressekonferenz vorzustellen?

Oder nehmen Sie Erzbischof Chaput, er hat hart und schnell gearbeitet und seine Leitlinien fertig gestellt. Kein Gras ist darüber gewachsen. Kevin "Bergoglio-ist der Hl.Geist" Farrell hat ihn kritisiert und wieder den Hl.Geist hinzugezogen, um seine Meinung auszudrücken.
Chaput hat klar geantwortet, daß Farrell bei der ersten Synode nicht teilgenommen hat und sicher die Philadelphia-Regeln nicht gelesen hat. Er setzte sich dann geschickt mit der Idee auseinander, daß Bischofskonferenzen sich hinter Amoris laetitia stellen sollten, indem er aufzeigte, daß die Diözesanbischöfe und nicht die Konferenzen für ihre Diözesen verantwortlich sind ....und daß jeder
einzelne Bischof wirklich den Hl.Vater bis zum Letzten liebt. Dieser Mann ist kein Narr und kein Feigling. Der erste amerikanische Papst?

Ich freue mich über die Initiative der vier. Ich vermute, daß andere Prälaten Papst Franziskus ins Ohr geflüstert haben, daß sie mit den vier übereinstimmen, das aber aus Liebe und Loyalität so nicht öffentlich sagen. Warum denken Sie, hat Bergoglio das Gesprächstreffen vor dem Konsistorium abgesagt? Vielleicht erinnert er sich im Gegensatz zum amnestischen Kev, daß es während der Synoden einige ziemlich amüsant laute Episoden gab?

Und es sieht eher so aus, als ob die amerikanischen Bischöfe in der angenehmen Anonymität ihrer Wahlkabinen zufrieden unwillig waren, für Bergoglios Kumpels und Favoriten zu stimmen.
Oh je.
Miau! Oder um es ganz anders zu sagen:  Miau!

"Jeder Bischof in seiner Diözese hat bestimmte Regeln und Parameter festzulegen, aber gleichzeitig denke ich, daß sie offen sein müssen, um auf den Hl.Geist hu hören..." Ach, die naive, kindgleiche Arroganz dieses Individuums!"

Quelle: liturgicalnotes, Fr.J.Hunwicke


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