Mittwoch, 9. November 2016

Die Causa Cavalcoli / Radio Maria und wie und weshalb die Progressisten sie instrumentalisieren


Riccardo Cascioli kommentiert bei LaNuovaBussolaQuotidiana den ad-hoc-Rauswurf Pater Cavalcolis bei Radio Maria und beleuchtet anhand eines Artikels von A. Melloni den Hintergrund
dieser Affäre. Hier geht´s zum Original: klicken

  "ES IST DIE MADONNA, DIE SIE ZUM SCHWEIGEN BRINGEN WOLLEN."
Sagen wir die Wahrheit: der Zustand und das Gefühl der Erdbebenopfer in Zentralitalien interessiert niemanden.Trotzdem haben sich einige in die Schlacht geworfen, um Pater Cavalcoli zu massakrieren- und an der Wurzel Radio Maria. Aber je mehr Tage vergehen, desto mehr erscheint wahrscheinlich, daß wir uns einer wahren Tarnungs-Operation gegenüber sehen, bei der eine gewisse LGTB-Welt Regie führt (und das nicht zum ersten mal) und bei denen ein Teil der Kleriker gern Gefolgschaft leistet.

Wir haben seit dem ersten Tag geschrieben, daß das wahre Ziel der Polemik, die durch die Äußerungen Pater Giovanni Cavalcolis an den Mikrophonen von Radio Maria ausgelöst wurde, in Wirklichkeit Radio Maria war. Aber je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr versteht man, daß das wahre Ziel auch nicht der Radiosender, sondern die Madonna selbst ist.
Indirekt hat das ein von Alberto Melloni  in der Repubblica veröffentlichter Artikel bestätigt, bei dem der Haß aus allen Poren trieft.

Für sein Theorem muß Melloni Radio Maria als Teil einer Anti-Bergoglianischen Bewegung kennzeichnen. Nichts ist falscher: Pater Livio Fanzaga hat schon mehrere Mitarbeiter geopfert, um nicht die totale Treue und den totalen Gehorsam auch gegenüber der pastoralen Linie zu verraten.
Aber es ist offensichtlich, daß das nicht genügt, weil Radio Maria nicht nur die Erscheinungen von Medjugorje verbreitet sondern alle Zeichen Marias in der Welt, und immer wieder Appelle
zur Umkehr, zu Treue und Gebet ausstrahlt
Obwohl der Ton in Befolgung des neuen Kurses weicher wurde, hat der Sender immer daran erinnert, daß Satan entfesselt ist, daß deshalb die Welt Christus, wie man ihn in vielen kirchlichen Kreisen darstellen will, nicht mehr so zugetan ist. Es erinnert uns daran, daß es unsere erste Pflicht ist, die Rettung zu suchen und nicht das zu rechtfertigen, was in der Welt nicht funktioniert.

Und das ist wirklich mühsam, so wie die vielfachen Marienerscheinungen und die Botschaften mühsam sind: die Welt ist in Gefahr, der Angriff auf die Familien und das Leben, die Apostasie der Kirche. Und daher der Appell zu beten und sich zu bekehren.

Es sollte klar sein, einige Erscheinungen sind nicht anerkannt wordenund auf alle Fälle muß man als guter Christ auch nicht an die anerkannten Erscheinungen glauben. aber die Christen erkennen diese Zeichen und scharen sich um die Erscheinungsorte und die betreffenden Schreine.
Und sie nehmen die Appelle der Madonna ernst. Es gibt ein Anwachsen des marianischen Volkes, Maria ist ein sicheres Fundament in diesen Zeit großer Verwirrung.
Und in den nächsten Monaten erwarten wir noch mehr Bewegung und Interesse, weil wir im 100. Jahr der Madonna von Fatima sind, deren Erscheinungen vom 14. Mai bis zum 13. Oktober 1917 andauerten.
Kürzlich ist häufig daran erinnert worden, was Papst Benedikt XVI bei seinem Besuch in Portugal 2010 sagte: "Wir würden irren, wenn wir glaubten, daß die prophetische Mission Fatimas abgeschossen ist. Und bei der selben Gelegenheit sagte er: " Die Angriffe auf den Papst und die Kirche kommen nicht nur von außen, sondern das Leiden de Kirche kommt aus dem eigenen Inneren der Kirche, von der Sünde, die es in der Kirche gibt. Auch das hat man immer gewußt, aber heute sehen wir das auf wirklich beängstigende Weise: daß die größte Verfolgung der Kirche nicht von äußeren Feinden kommt sondern von den Sünden in der Kirche.




Dafür gibt es auch Kräfte innerhalb des Vatikans, die die Jungfrau Maria zum Schweigen bringen wollen, die von der "Kirche der Zukunft" nicht toleriert wird. Wie könnten wir uns nicht an einen der bei den italienischen Bischöfen beliebtesten Dozenten, jenen Enzo Bianchi, Prior der Bose Gemeinschaft, erinnern, der am 9. September 2015, in einem Interview mit Repubblica (immer die repubblica...) Folgendes sagte: "In der Kirche gibt es einen guten Willen, aber dann hat man von der Frau ein unwirklich Bilder: das Modell Maria, Jungfrau und Mutter, die nicht als Referenz für die Förderung von Frauen in der Kirche dienen kann: die von der Mode propagierte Idee, daß die Madonna wichtiger sei als der hl. Petrus, eine törichte Idee, wie die, zu sagen, daß das Rad an einem Wagen ist viel wichtiger ist als das Steuer .... "
  
Unsere Liebe Frau ist ein Hindernis für diejenigen, die beschlossen habendie katholische Kirche zu zerschlagen, eine "Wand", die die Art Dialog verhindert, der heute so modern ist, offensichtlich die Angleichung an die Welt. Wie kann man tolerieren, die Madonna zu verfolgen, , wenn das Projekt ist, die katholische Kirche zu protestantisieren?

Dies ist der eigentliche Posten, der auf dem Spiel steht, daß sie die Madonna zum Schweigen bringen wollen. Radio Maria den Mund zu verschließen, ist dabei nur ein Schritt.

Quelle: La Nuova Bussola Quotidiana,  A. Gagliarducci

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