Mittwoch, 23. November 2016

Roter Mittwoch

In London hat es eine Aktion "Roter Mittwoch"  gegeben.
Das war, soweit ich das verstanden habe, eine Aktion wo mittels der Farbe rot, in der Gebäude angestrahlt wurden, aber auch einzelne Personen z.B. rot trugen, oder auch z.B einer Marienstatue einen roten Umhang umhängten, oder Wände und Fenster mit roten Symbolen schmückten, oder auch mit anderen Aktionen, die alle mit der Farbe rot zu tun hatten, ein Zeichen der Solidarität mit allen religiös verfolgten, und ermordeten gesetzt werden sollte.
Die Verfolgten, Bedrängten und Ermordeten sind mehrheitlich Christen und wer sie verfolgt, das wissen wir, leider und seufz.
Dennoch, sind es Zeichen der Hoffnung, die da gesetzt werden, so wurden Westminster Abbey, das Parlament. Lambert Palace und auch das "London Eye" (das größte Riesenrad Europas, rot angestrahlt.




Es muss auch erwähnt werden, dass an der Aktion sich ganz unterschiedliche Gruppen beteiligten,
so lesen wir hier, dass die Aktion von der englischen Sektion von "Kirche in Not" angeleiert wurde und sich daran auch Kopten, Anglikaner, Juden und Moslems beteiligt haben.

Es ist mehr als bedauerlich, dass die Welt so ist, wie sie nun mal ist, aber eine solche Aktion macht auch wiederrum Hoffnung, weil sie zeigt, dass ganz langsam das geschieht wovon immer so groß gesprochen wird,. dass man miteinander redet,
das Evangelium von Heute erzählt uns, dass Verfolgung und Hass das ist, was unser Los ist, aber die Lesung aus dem Buch Daniel, über den König Belzassar erzählt, dass auch dem Spott und Hohn Grenzen gesetzt sind.
So wollen wir beides bedenken, danken den englischen Brüdern im Glauben, denken an die die das Kreuz tragen und daran zerbrechen und an die, die daran nicht zerbrechen und selber das tun, was wir können, und das ist zumindest beten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen