Sonntag, 27. November 2016

Welche Folge wird die Niederlage Hillary Clintons auf das aktuelle Pontifikat haben?

Federico Dezzani kommentiert in seinem blog altervista "Die Welt nach dem Sieg von Trump" und die Folgen für das aktuelle Pontifikat und die Katholische Kirche.
Es ist so, als ob die letzten Teile eines gigantischen Puzzles, die seit 11 Jahren verstreut waren, endlich an ihren Platz 11 gerückt wurden.
Hier geht´s zum Original, das wir bei Benoît XVI-et-moi gefunden haben (merci!) klicken

die grossse schwäche von papst bergoglio nach der niederlage hillary clintons (und von George soros)

Das von Papst Jorge Mario Bergoglio ausgerufene außerordentliche Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit ist ohne Ruhm oder Widerhall zu Ende gegangen: der gesunde Menschenverstand hätte dem Pontifex zu einer Denkpause geraten, um den substantiellen Mißerfolg des Heiligen Jahres  zu reflektieren.

Der Papst hat - im Gegenteil - seine Bemühungen verstärkt, um die Umkehrung der Modernisierung der Kirche abzuwenden, indem er neue Kardinäle kreierte, die ihm treu sind und als Zugeständnis die Absolution der Abtreibung allen Priestern erlaubt.
Vielleicht ist Bergoglio unter Druck, weil er weiß, daß der internationale Kontext, der ihn auf die Cathedra Petri geführt hat, sich mit der Wahl von Donald Trump aufgelöst hat.
Kurze Untersuchung zur Art und Weise wie die Obama-Administration und George Soros den argentinischen Jesuiten in die Leoninischen Mauern gebracht haben.


Jorge Mario Bergoglio? Die Päpstliche Version von Barack Hussein Obama.

Cäsaropapismus: "Beziehungssystem zwischen Staat und Kirche, in Kraft im Oströmischen Reich und im Russland der Zaren, in dessen Gefolge die Zivilmacht ihren Kompetenzbereich auf die Domäne der Religion ausweitete einschließlich ihrer disziplinarischen und theologischen Probleme," so wie der Treccani ihn definiert




Ist die Intervention des Staates bei religiösen Angelegenheiten, um die Kirche und ihre Lehre nach den Bedürfnissen der zeitlichen weltlichen Macht anzupassen- wirklich nur dem Byzantinischen Reich eingeschrieben, die dann auf die Orthodoxe Welt ausgedehnt wurde?

Ist der Cäsaro-Papismus der westlichen Moderne wirklich fremd?


Die meisten Katholiken verbinden mit dem autonomen Staat Vatican das Gefühl der Unabhängigkeit und würden mit ja antworten: es ist die Hierarchie der Kirche und besonders der Vikar Christi auf Erden, der die rechte Auslegung der Lehre garantiert, ohne daß eine außenstehende Macht sich einmischen kann.
Eine Minderheit der scharfsichtigeren Katholiken ( um nicht den Ausdruck machiavellistischer zu benutzen, der im Lauf der Jahrhunderte eine sehr negative Bedeutung angenommen hat) ist sich im Gegenteil bewußt, daß die Römische Kirche seit immer unter dem Einfluss der Außenwelt steht, von französischen Königen, deutschen Kaisern, korsischen Generälen, italienischen Diktatoren etc., die versuchten, sich eine Kirche nach Maß zuzuschneiden.
  
Das ist eine Realität, die seit dem 2.Weltkrieg wahrer ist denn je; der Vatican - wie der Rest des westlichen Europas eingefügt in das anglo-amerikanische Imperium, endet unabwendbar unter dessen politischem, ökonomischen und ideologischen Einfluss. Was sich im Weißen Haus abspielt spiegelt sich früher oder später im Inneren der leoninischen Mauern.


Wenn sich die zeitliche Macht besonders starkt fühlt, fühlt sie sich gedrängt, ihre eigene Tagesordnung auch als Maß für die Katholische Kirche durchzusetzen, die durch Jahrzehnte der Säkularisierung der Gesellschaft Opfer einer tiefen Identitätskrise geworden ist- und warum sich dann also an die Zeiten im päpstlichen Staat anpassen, die sich langsam wie alle Monarchien entwickeln?
Könnte man nicht eine Modernisierung des Päpstlichen Staates von Grund auf anstoßen (fast blasphemische Ausdruck) und wie Mehrheitsaktionäre einen neuen Vorstandsvorsitzenden der römisch-katholischen Kirche ernennen, der ihre Interessen wahrnimmt?

Während der Administration von Barack Obamain der die euro-atlantische Oligarchie sich in allen Formen gezeigt hat - vom islamistischen Terror und wilder Immigration, bis zu finanziellen Angriffen und zum Stellvertreterkrieg mit Rußland, haben wir alles gesehen: einschließlich der Demission von Papst Benedikt XVI, der ersten seit mehr als 600 Jahren (der letzte Papst der abdankte war Gregor XII 1415) und das Entstehen einer Rolle - die des Pontifex emeritus - die bis heute nie ein Vikar Christi bekleidet hat.

Die Unterbrechung des Pontifikates von Joseph Ratzinger, der das Konklave von 2013 folgte, das den Argentinier Jorge Mario Bergoglio wählte, ist eine wahre Revolution für die Katholische Kirche gewesen, die für Gläubige und Atheisten leicht verständlich ist: auf einen "konservativen" Papst wie Benedikt XVI folgt ein "Progressist" wie Franziskus, auf einen Verteidiger der katholischen Rechtgläubigkeit folgt ein Modernist, der die tausendjährige Lehre der Kirche "erneuern" will, auf einen Papst, der die Unverträglichkeit zwischen der Katholischen Kirche und der Freimaurerei wiederholte, folgt einer, den ein starkes Flair von Freimaurerei umgibt, auf einen Papst der sicher ist, daß in der Kirche das Heil ist, folgt ein Meister des Ökumenismus, kühn bis zu dem Punkt, das Undenkbare zu denken: "es gibt keinen katholischen Gott, es gibt Gott," hat er Eugenio Scalfari 2013 versichert.
Der Gründer der Repubblica - wohlbekannt in den "erleuchteten Milieus"(illuminati) - sowohl in internationalen als auch italienischen - ist eigentlich ein ausgezeichneter Indikator für Veränderungen in der Kirche: ausgehend vom Leitartikel des "manirierten" Papstes Ratzinger, dem er einen Mangel an Öffnung zur Moderne vorwarf, zu Luther und zum Ökumenismus, zum Dialog im Tète-à-Tète vom November 2016, in dem Scalfari freundlich mit Bergoglio über eine universale Rassenmischung diskutierte, ein den Liberalen so teures Thema.

Jorge Mario Bergoglio ist - um eine synthetische Definition zu benutzen-, die petrinische Version von Barack Hussein Obama. Man könnte behaupten, daß es der amerikanische Präsident war, der den Jesuiten an der Spitze der Kirche installiert hat, aber das wäre nur eine wahrscheinliche Behauptung. Wie wir bald sehen werden, sind es die selben Milieus, die Barack Obama unterstützt haben (und die bei der letzten Wahl effektiv auf Hillary Clinton gesetzt haben) die den Boden bereitet haben, auf dem das Pontifikat Bergoglios gedeihen konnte. Es ist das anglo-amerikanische Finanzmilieu von George Soros und des "liberalen" anglophonen Establishments. 


Wenn man über die letzten drei Jahre seines Pontifikates nachdenkt, scheint die Aktion des Papstes auf dem Vorbild der demokratischen Administration zu beruhen. 

Obama macht sich zum Champion des Kampfes gegen die Klimaerwärmung, der im Vertrag von Paris im Dezember 2015 gipfelt? Bergoglio antwortet mit der ökologistischen Enzyklika Laudato Si´.


Obama und seine europäischen Söldner Merkel und Renzi ermutigen zur Masseneinwanderung? Bergoglio liefert den religiösen Hintergrund dazu, was dazuführt, daß er den Hauptteil seines Pontifikates diesem Thema opfert.
Obama legalisiert gleichgeschlechtliche Ehen? Bergoglio gibt sein Bestes, so daß die Familiensynode 2014 in diese Richtung drängt. 

Obama startet eine umstrittene Gesundheitsreform, die zum Gebrauch von abtreibender Medikamente ermutigt?
Bergoglio weitet die Befugnis, bei Abtreibung die Absolution zu erteilen, auf alle Priester aus anstatt sie den Bischöfen vorzubehalten.

Wie war es möglich im Vatican einen Pontifex zu etablieren, der in perfekter Harmonie mit Obamas demokratischer Administration steht, besonders der finanziellen Interessen die dahinter stehen?


Wir werden versuchen, eine Antwort auf diese Frage zu finden.


Quelle: Federico Dezzani,altervistaorg. BenoîtXVI-et-moi












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