Montag, 5. Dezember 2016

225 Jahre: Mozart zur Todesstunde

Nachdem wir in diesem Jahr sehr ausgiebig Mozart's 260. Geburtstag gefeiert haben, wollen wir uns doch auch in dieser Stunde an den Tod des größten aller Komponisten erinnern:

Am 5. Dezember 1791 um 0:55 verließ Wolfgang Amadeus Mozart die Erde, um im Himmel Gott und seine Engel zu erfreuen.

Es gibt keinen Mozart-Film, der nicht mit dem "Lacrimosa" aus dem Requiem endet. Aber nirgendwo ist es schöner als in meinem absoluten Lieblingsfilm "Amadeus":

1 Kommentar:

  1. Ja, schöne Musik, toller Film, keine Frage. Aber so richtig unter die Haut geht es doch erst, wenn man sich auf Mozart beschränkt und den Süssmayer weglässt. Nur die ersten 8 Takte des Lacrymosa. Und dann - Stille. Ein gewisses Unbehagen befällt hier den geneigten Hörer. Es ist kein Spaß, was einem am Ende erwartet. Ich stelle mir das szenisch vor: Das Gericht ist versammelt, die Akten liegen auf dem Tisch, der Delinquent wird hereingeführt, die Verhandlung wird eröffnet...und dann...nichts. Der Cliffhanger des ewigen Lebens. Denn das Gericht wird für jeden individuell ausfallen. Keine lieblich süßliche Pauschalvertröstung, kein "Schwammdrüber, Alles wird gut!" Wie gut es wird, das liegt ganz bei einem selbst. Insofern betrachte ich es immer wieder als einen Geniestreich unseres Herrgotts, Mozart genau an dieser Stelle die Feder aus der Hand genommen zu haben.

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