Mittwoch, 7. Dezember 2016

Patriarch Kryrill im Interview

Die katholische Nachrichtenagentur Zenit berichtet über den Besuch des Moskauer Patriarchen Kyrill in Paris. Hier geht´s zum Original;   klicken

Kyrill: “Vereint mit den Katholiken, um die verfolgten christlichen Familien zu verteidigen."

Der Patriarch weiht in Paris die neue russisch-orthodoxe Kathedrale und spricht mit der französischen Presse über Ökumenismus, Terrorismus und die Wiedergeburt des Glaubens in Russland.

                                                
"Der russisch orthodoxe Patriarch Kyrill war gestern in Paris, wo er die neue Kathedrale geweiht hat.
Anläßlich seiner Gegenwart in Frankreich, hat der orthodoxe Würdenträger der Tageszeitung LeFigaro  ein Interview gegeben, in dem er besonders das Thema des Ökumenismus anspricht.

 "Bewahren wir die Integrität unserer Tradition, während  wir gemeinsam arbeiten- sagte er bei der
Gelegenheit. Unser Ziel ist es nicht, uns gegenseitig zu verändern, sondern gemeinsam, die Welt um uns herum, die voller Leiden und Ungerechtigkeiten ist, die die Würde der Menschen bedrohen, die von Gott kommt," 
Indem er tiefer auf die Details der Verbindungen mit der Katholischen Kirche einging, hat Kyrill sie 
als dynamisch definiert.



"Bewahren wir die Integrität unserer Traditionen, während wir gemeinsam zusammen arbeiten, hat er

zu diesem Thema gesagt. Unser Ziel in diesem Dialog ist nicht, uns gegenseitig zu verändern, sondern die Welt um uns herum, die voller Leiden und Ungerechtigkeit ist, die die Würde des Menschen bedrohen, die von Gott ist." Als er detaillierter auf die Beziehung mit der Katholischen Kirche einging. hat Kyrill sie als "dynamisch" definiert.

Familie, Säkularismus und verfolgte Christen sind die Pfeiler um die herum diese Zusammenarbeit verwurzelt ist. "Wir sind bereit" hat er hinzugefügt- gemeinsam gegen die von einem militanten Säkularismus gegen das traditionelle Familienkonzept geführten Angriffe, die die christliche Identität bedrohen, zu verteidigen." Außerdem  "sollen die Orthodoxe und die Katholische Kirche niemals gegenüber dem Schicksal der Christen indifferent seien, welcher Konfession sie auch seien und in welchem der Erde auch verfolgt werden." 

Der Patriarch gibt zu, daß es wichtige "doktrinale Unterschiede" gibt.die aber nicht auf die Zusammenarbeit abfärben und er stellt fest, daß einer, der in der orthodoxen Welt die Annäherung an Rom kritisiert, nicht über die Natur dieser Beziehungen informiert. 

Er wendet dann seinen Blick Rußland zu, wo-wie er sagt- "wir uns zur Zeit eines präzedenzlosen Niveaus an Freiheit erfreuen, nicht nur hinsichtlich der sowjetischen Epoche sondern auch zur synodalen Periode des Russischen Reiches, während der die Kirche auf die Ebene eines Ministeriums für spirituelle Belange reduziert wurde."
Jetzt als ist die Zahl der Gläubigen, die in die Messe gehen, der Berufungen und der Kirchenneubauten in Rußland angestiegen , "ein wahres Wunder- das nach dem Dunkel des atheistischen Regimes folgte." Optimismus ach im Hinblick auf die Beziehungen mit den anderen Orthodoxen Kirchen: nach Kreta- über die Mißverständnisse hinaus: "der präkonziliare Prozess wird weitergehen, er ist nicht unterbrochen."

Als er zur Frage des islamischen Extremismus kommt, unterstreicht Kyrill die Wichtigkeit, die Anwesenheit der Religion im öffentlichen Raum aufrecht zu halten. Er stellt fest, daß die Unterstützung für die traitionellen religiösen Gemeinschaften der beste Schutz vor dem Extremismus ist, der beste Impfstoff gegen die atheistische Ideologie, die sich wie ein Virus ausbreitet."

Quelle ; Zenit, Patriarch Kyrill

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