Dienstag, 20. Dezember 2016

Klima der Angst im Vatican, Fortsetzung

Fortsetzung
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"Bei einem kleinen Pressetreffen mit Kardinal Cupich am North American College unmittelbar  nach dem Konsistorium, gab es einen Zwischenfall, der mit meiner Frage für LifeSite an Cupich zusammen hing.
Nach den unbefriedigenden Antworten des neu erhobenen Kardinals auf zwei Fragen von Edward Pentin, wurde mir zugenickt. Während ich kurz meine Frage einleitete, wurde ich plötzlich rüde von einem Pressemitabeiter des Vaticans unterbrochen:"Stellen Sie die Frage!"
Wenn man bedenkt, daß das Vorwort kurz war, die Frage gerade gestellt werden sollte und nur eine Handvoll Presseleute anwesend waren, kam diese Unterbrechung völlig unerwartet.

Ich habe dann sofort die Frage zur Feindseligkeit gestellt, die respektvollen Fragestellern von Franziskus erlebt haben, worauf der Kardinal erstaunlicherweise mit totalem Leugnen jeglicher Kenntnis derartiger Vorkommnisse antwortete. Dann, als John H.Weston die Hand hob, um eine Frage dazu zu stellen, wurde spontan eine neue Regel durch den Pressebüromitarbeiter aufgestellt,
Er weigerte sich John H. Westons Frage zuzulassen und sagte, daß jeder Agentur nur eine einzige Frage erlaubt sei.

Diese plötzliche Neuregelung verursachte eine unangenehme Aufregung bei diversen anderen Medienvertretern. Vier Kollegen nacheinander durften dann auch wegen dieser neuen Regel ihre Fragen nicht stellen. Nachdem der vierte abgewiesen worden war, sagte Kardinal Cupich "warum nicht, schließlich ist das eine freundliche Frage?"
Und so wurde diese "softball"-Frage zugelassen.

Die zunehmende Feindseligkeit gegenüber glaubenstreuen Medien, die einfach nur wagen, respektvoll Fragen zu Aktionen oder Äußerungen von der Entourage von Papst Franzisksu oder des Papstes selbst zu stellen, wurde besonders in einem Bericht von Reuters vom 7. Dezember beleuchtet.
Reuters stellte fest: "Indem er präzise psychologische Termini benutzte, sagte Papst Franziskus, daß Skandale verbreitende Medien in Gefahr seien, der Koprophilie zum Opfer zu fallen, (sexuelle Erregung durch Exkremente) und ihre Konsumenten der Koprophagie.
Wenn die Übersetzung korrekt ist, -wie es meistens der Fall ist- und wenn wir wagen, offensichtlich berichtenswerte  Entwicklungen, die den Papst oder eine engsten Mitarbeiter nicht in in einem positiven Licht sehen, wiederzugeben und das zu berichten, was offensichtlich berichtenswert ist, sind wir Skandalisierer, "essen Exkremente" und werden sexuell durch dieses Exkrement des Berichtens über unbequeme Antworten erregt.

Wie kann ein Papst, der Vikar Christi,  so bösartige Vorwürfe äußern? Was ist aus dem"Who am I to judge?" geworden?

Dieser Artikel könnte mit vielen anderen Beispielen immer so weitergehen, so wie z.B. unser Bericht darüber, daß der emeritierte römisch-katholische griechische Bischof Frangiskos Papamanolis die Kardinäle "zerrissen" hatte, weil sie die Sünde der Apostasie und des Skandals begangen hätten und sagte, sie empfingen die Hl. Kommunion sakrilegisch, weil sie Sorgen über das Dokument des Papstes äußerten.
Jeden Tag scheint mehr und schlimmere Feindseligkeit gegen jeden orchestriert zu werden, der es wagt, respektvoll die treuen dubia der Kardinäle zu unterstützen, die es wagen würden Statements und Handlungen von Papst Franziskus respektvoll zu hinterfragen, die es wagen würden, die kristallklare Lehre der absoluten Christlichen Moral zu erwähnen, die wunderbar und gründlich
in "Familiaris Consortio" und "Veritatis Splendor" von Papst Johannes Paul II ausgedrückt wurde.

Wir müssen uns wegen aller dieser Vorgänge fragen, wohin das alles führen soll. Es ist sehr sehr beunruhigend.
Wir hören dauernd, daß in Rom seit Wochen in der Kirche ein Krieg stattfindet, ein Krieg zwischen "Geist des II.Vaticanischen-Konzils"-Progressisten und rechtgläubigen Katholiken. Einer nach dem anderen benutzt dieses schockierende Wort.

So etwas habe ich bisher in meinem Leben noch nie erlebt und ich bin sicher, daß die meisten der regelmäßigen Life-Site-Leser das gleich sagen können.

Quelle: Steve Jalsevac, LifeSiteNews

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