Montag, 19. Dezember 2016

Lead kindly light

führ du mich freundliches Licht, führ du mich an..........der fernen Bilder Zug begehr ich nicht zu sehen, ein Schritt genügt, führ du mich an...

welches Lied passt besser zu diesem Advent als dieses Lied, des seligen John Henry Newmann?
Der fernen Bilder Zug, ja den bekommen wir täglich serviert, und vor lauter groß und  wichtig und kant'schem Imperativ mag man nicht mehr oder kriegt sogar Angst.
Von daher bitten wir um das Licht für den nächsten Schritt, für das Licht dass uns weitergehen lässt zum kommenden Christus hin!




hier der englische Text


Lead, Kindly Light, amidst th'encircling gloom,
Lead Thou me on!
The night is dark, and I am far from home,
Lead Thou me on!
Keep Thou my feet; I do not ask to see
The distant scene; one step enough for me.

I was not ever thus, nor prayed that Thou
Shouldst lead me on;
I loved to choose and see my path; but now
Lead Thou me on!
I loved the garish day, and, spite of fears,
Pride ruled my will. Remember not past years!

So long Thy power hath blest me, sure it still
Will lead me on.
O'er moor and fen, o'er crag and torrent, till
The night is gone,
And with the morn those angel faces smile,
Which I have loved long since, and lost awhile!

Meantime, along the narrow rugged path,
Thyself hast trod,
Lead, Saviour, lead me home in childlike faith,
Home to my God.
To rest forever after earthly strife
In the calm light of everlasting life."

Übersetzung von Gedichten sind immer so eine Sache, weil eben viel dabei verloren geht, hier,  am Ende, herunterscrollen   die Übersetzung von Ida Frederike Görres

aber die Bitte, Führ mich Erlöser, führ mich heim in einem Kinderglauben, heim zu meinem Gott um immerdar zu ruhen nach der irdischen Zerrissenheit, im ruhigen Licht des ewigen Lebens, das hat was, da möchte man gerade gerade anfangen zu weinen, aber bekommt auch wieder Gewissheit, dass es ein Ziel gibt und es reicht den nächsten Schritt zu tun, auch und gerade wenn man feststellen muss:

Nein ich war nicht immer so und ja nun lass ich mich führen, durch all das was Bilder oder Realität für Einsamkeit und Schwierigkeit ist, bis die Nacht vorbei ist und dann, dann werde ich des Engels Lächeln sehn, dass ich schon so lange geliebt habe und doch verloren hatte.

Was für ein Trost!
Seliger John Henry Newmann bitte für uns, dass wir den Weg vor den Füßen nicht verlieren, wegen der großen Bilder, die um uns sind.

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