Freitag, 16. Dezember 2016

Was angesichts der Lage zu tun ist? Glauben!

Wenn man sich so durch die Nachrichten liest, kann einem, sofern man gläubig ist, nur Angst und Bange werden.
Da es für jeden, je nach Standpunkt andere Dinge sind, die ihn aufscheuchen, mag ich das nicht aufdröseln, aber wenn man so den Nachrichten Glauben schenken kann, finden auch Nichtgläubige die Lage irgendwie nicht besonders prickelnd, wenn auch aus anderen Blickwinkeln.
Man kann also sagen, Die Zeiten sind dunkel, die Zukunft liegt in Finsternis und macht das Herz uns schwer!
Was ist nun zu tun?
Sagen wir einfach so, wir müssen glauben,



und gerade in diesem Advent, der so gar nicht adventlich ist, es fehlt ja der Schnee, und auch die romantische Stimmung will sich nicht so recht einstellen, auch und weil wir eben merken, das Christentum ist auf dem absteigenden Ast und deshalb verzichten selbst die Weihnachtsmärkte und Kaufhäuser auf das übliche Gedudel der Weihnachtslieder schon im Advent.
Eigentlich ist es gar nicht so verkehrt, hat es mich doch regelmäßig genervt, wenn man schon im Advent so mit der Stillen Nacht und der O du fröhlichen Weihnachtszeit zugedudelt wurde, dass man dann am Heiligen Abend unter dem heimischen Tannenbaum gar keine Lust mehr drauf hatte.
Davon abgesehen war und ist es ja so, dass der Advent die Zeit der Vorbereitung auf Weihnachten, und somit Fastenzeit war und ist und nicht die Zeit von Plätzchen, Glühwein und Stollen, und Weihnachten sozusagen mit der Weihnachtsgans oder -pute dann das Ende der "Es sich gut gehen lassen Zeit und in Romantik schwelgen Zeit" ist.
Weihnachten fängt die besser werdende Zeit an und nicht "da hört sie dann auf".
Genau das soll die ganze Romantik, die Plätzchen, der Stollen usw beleuchten und eigentlich soll es so sein, dass die 4 Kerzen des Adventskranzes symbolisieren  wie es immer heller wird, und so richtig schön und hell soll es erst am Heilig Abend in der Stube werden.
Eben nicht, wie es,da wo es noch geschieht, gemacht wird, das Haus wird im Advent dekoriert, selbst das Treppengeländer wird mit Lichterketten geschmückt, und am 27. wird die ganze Pracht dann wieder weggeräumt.
Ich denke man weiß um was es mir geht.
Und ja es wird weniger, das lässt sich nicht leugnen und eigentlich sollte es einem freuen, was es aber nicht tut, wir spüren doch alle wie das bisschen christliche Kultur, dass sich in genau diesen Adventsbräuchen, wenn auch verkehrt manifestierte, einfach wegbricht, und obwohl es völlig klar war, dass es so kommen muss, macht es nicht gerade fröhlich.
Dennoch wenn man die Sache bei Licht betrachtet, ist es ja gerade die frohe Botschaft, dass Christus in das Dunkel der Zeit, also auch unserer Zeit gekommen ist.
Von daher ist es an der Zeit, all das was man so gedankenlos, mit wohligem Schauer schon immer so singt, einfach mal ernst zu nehmen.
So bekommt das Lied "Tauet Himmel den Gerechten, Wolken regnet ihn herab., rief das Volk in bangen Nächten...."
eine sehr bedrängende Aktualität.
In diesem Sinn: Gesegneten Adventszeit!

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