Donnerstag, 27. Juli 2017

Zur aktuellen Wetterlage

fällt mir nur noch Winni Puh ein, von wegen "nachdem es geregnet hatte, regmete es einfach weiter"
und nachdem wir in letzter Zeit sehr ernsthafte Beiträge hatten und auch jedes normale Gespräch über das Wetter meist, über kurz oder lang, in ein Gespräch über Sein oder Nichtsein ausartet, könnte es helfen, wenn man das ganze von der netten Seite betrachtet, und sich die alten Winni Puh Filme anguckt
Hier eine dieser kleinen, netten  Passagen:





Fundstück: was Bischof Voderholzer über die Kirchenaustritte denkt

Gefunden  auf der website des Bistums Regensburgs.
Hier geht´s zum  Original: klicken
Das Gespräch über die Kirchenaustrittszahlen beginnt so:


"Was sagt die Realität zu den Erfolgsaussichten dieser Forderungen?"

Bischof Rudolf: „Aus der evangelischen Kirche, in der alle diese Forderungen doch im Grunde erfüllt sind und wo es alle diese vermeintlichen Erschwernisse des Kircheseins nicht oder nicht mehr gibt, aus der evangelischen Kirche treten – und zwar mit Ausnahme von 2014 schon seit Jahren – mehr Menschen aus als aus der katholischen Kirche. Darüber aber wird in der Öffentlichkeit weitgehend sehr vornehm geschwiegen, obwohl die Zahlen seit zwei Jahren am selben Tag der Öffentlichkeit vorgestellt werden.“

"Augenfälliger Widerspruch"

„Wird darüber vielleicht auch deshalb vornehm geschwiegen, weil andernfalls die eklatante Schwäche, ja die Widersprüchlichkeit und Widersinnigkeit der „guten“ Ratschläge an die katholische Kirche offenkundig würde?! Kann man uns denn allen Ernstes den Weg der evangelischen Kirche als Heilmittel empfehlen, der so offenkundig zu einer noch größeren Entfremdung von Glaube und Kirche geführt hat? Ich sage das ohne Häme! Ich kenne evangelische Mitchristen, die mir in dieser Einschätzung der Lage vollkommen zustimmen und die uns Katholiken warnen, dieselben Fehler zu machen.“
[....]
Quelle: website Bistum Regensburg

DER PAPST SCHWEIGT ZU DEN DUBIA. KARDINAL SCHÖNBORN ANTWORTET FÜR IHN....

Sandro Magister hat einem Priester, der aus leicht zu erklärenden Gründen ungenannt und unerkannt bleiben will, bei Settimo Cielo Platz für eine Bewertung der Interpretation eingeräumt, die Kardinal Schönborn an Stelle des Papstes mehrmals auf die dubia bzgl. Amoris Laetitia öffentlich präsentiert hat. Hier geht´s zum Original:   klicken

"DER PAPST SCHWEIGT UND SCHÖNBORN SPRICHT FÜR IHN. MIT ARGUMENTEN, DIE HIER PUNKT FÜR PUNKT KRITISIERT WERDEN."
Das habe ich von einem maßgebenden Kirchenmann bekommen und zugestimmt,es zu veröffentlichen, ohne seinen Namen zu enthüllen.

"JEDER ANTWORTET AUF DIE "DUBIA" AUSSER DEM PAPST. DIESES MAL WAR SCHÖNBORN DRAN"
Am 113. Juli 2017 hat Kardinal Christoph Schönborn, Erzbischof von Wien, vier Stunden lang bei 2 Konferenzen und einer Frage-und-Antwort-Sitzung im Mary-Immaculate-College in Lemerick, Irland gesprochen

Der österreichische Kardinal sprach im Kontext des Events "Spechen wir Familie; Seien wir Familie", Teil einer Serie von Verammlungen, die unter der Leitung der Kongregation für Laien, Familie und Leben das Weltfamilientreffen vorbereiten, das vom 21. bis 28. August 2018 in Dublin abgehalten werden wird.

Nachdem ich die Berichte über das Ereignis gelesen habe, die von den spezialisierten Hauptmedien angeboten wurden. kann ich nicht anders, als zu bemerken, daß wenn es um die von den 4 Kardinälen dem Papst vorgelegten dubia geht,  jeder darauf antwortet außer ihm;  Und daß auf diese Weise dem chaotischen Chor der divergierendsten Kommentare und Interpretationen von Amoris Laetitia -die alles tun außer für die Gläubigen und die Beichtväter die Probleme, die das Dokument erzeugt hat, zu klären - eine neue Stimme hinzufügen, einen neuen Nebel.

Und das. weil die Argumente, die vom Erzbischof von Wien geliefert wurden- zumindest nach dem, wie sie von den zuverlässigsten Medien berichtet wurden- alles andere als überzeugend sind.
Schauen wir uns die wichtigsten an:

1. Ein unangemessener Verweis
Zuerst tadelt Schönborn die Kardinäle der dubia. Weil sie respektvoll um eine Audienz baten, beschuldigt er sie, den Papst unter Druck gesetzt zu haben. Sie hätten um eine Audienz bitten können, aber ohne das öffentlich zu sagen. Hier die genauen Worte des Österreichischen Erzbischofs:

"Diese Kardinäle, die die engsten Mitarbeiter der Papstes sein sollten,  versuchen ihn zu zwingen, üben Druck auf ihn aus, eine öffentliche Antwort auf ihren veröffentlichten, persönlichen Brief an den Papst zu geben. Das ist ein absolut unpassendes Benehmen, muß ich leider sagen. Wenn sie eine Audienz beim Papst haben wollen, sollen sie darum bitten. aber sie sollen nicht veröffentlichen, daß sie um eine Audienz gebeten haben."

Mittwoch, 26. Juli 2017

Father Blake spricht

über Tradition und die "Theologie von unten"
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   "TRADITION EINE THEOLOGIE VON UNTEN"
Einige schnelle Gedanken zu Kardinal Sarah und zur gegenseitigen Bereicherung. Ich denke, daß der Kardinal heute vielleicht einer der eindrucksvollsten spirituellen Schreiber, er ist mutig, wenn andere 
feige sind - aber er scheint das Wesen von "Tradition" nicht zu verstehen.

Tradition wird immer als gefährlich angesehen werden, besonders in einer zunehmend monarchischen Kirche. Sie ist keine Bewegung, sondern etwas unterhalb einer Bewegung, eine Graswurzelsache. Jene, die Respekt vor der Tradition haben, sollten auch Respekt vor der hierarchischen Struktur der Kirche haben, aber Tradition ist etwas, was darüber hinaus geht.
Sie kann sich sehr wohl durch die Liebe zur Alten Messe ausdrücken, ist aber mehr als das, was ist schließlich die "Alte Messe"?  
Sie ist etwas, was am Ende einen Prozesses einer organischen Entwicklung endete, im Missale des Seligen Johannes XXIII, sie ist also das Festhalten an diesem Missale und ist doch mehr als das.


                             


Die "Traditionalisten" sind unglücklich über den Vorschlag des Kardinals zur gegenseitigen Bereicherung, Elemente des Alten Ritus in den Neuen Ritus einzuführen : gut, aber die Sache anders herum zu machen: auf keinen Fall. 
Traditionalisten, von denen viele Schwierigkeiten mit bestimmten Aspekten des II. Vaticanischen Konzils haben, die nicht an Newmans Theorie von einer Entwicklung der Doktrin festhalten wollen, schauen auf eine andere Zeit und eine andere Art Ekklesiologie, auf etwas, das sich von unten erhebt, vom- verzeihen Sie, wenn ich zu ihm zurückkehre-  "quod ubique, quod semper, quod ab omnibus creditum est" des Hl. Vincents von Lerrins.

Da gibt es eine Spannung, die in diesem Pontifikat an die Oberfläche kommt. verstärkt zum Teil durch Amoris Laetitia aber auch durch seinen starken Zentralismus und seine Auferlegung von Lehre von oben, mit etwas viel pneumatologischerem. dem langsamen, sanften Wachstum des Glaubens zwischen den Graswurzeln der Gläubigen, was die "wahre Theologie von unten ist".
Das ist ewtas, was Katholiken immer aus der Schrift über das Wirken des Hl. Geistes verstanden haben, daß er die Kirche zum tieferen Verstehen des Glaubens führt, so wie er es ebenso durch populäre Bewegungen wie durch Päpstliche oder Bischöfliche Verlautbarungen tut, tatsächlich tut er es durch die Rezeption päpstlicher oder bischöflicher Lehre durch die Gläubigen.


Schöne Bilder aus Bayern

Am 25. Juli feierten wir das Fest des Heiligen Jakobus. Die ihm geweihte Kirche in Lenggries wurde von bedeutenden Künstlern dieser Zeit erbaut.
Damals halt, als Kirchen noch von Baumeistern und Künstlern gestaltet wurden, die geglaubt haben, was sie gebaut, gemalt und geschnitzt haben - so wie es auch die Bauherren taten:






Ein neues Tedeschi-Interview zum Thema : "Was sich hinter dem Skandal von Regensburg verbirgt"

Francesco Boezi hat am 24.7.2017 für Il Giornale den Finanzfachmann Ettore G. Tedeschi zu den geschürten Turbulenzen nach der Trauerfeier für Kardinal Meisner, dem Vorwort für das Buch Kardinal Sarahs und der zeitgenauen Veröffentlichung des Berichtes über den Skandal im Internat der Regensbruger Domspatzen befragt. Wir haben das Interview bei BenoîtXVI-et-moi gefunden. (Merci!)
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Papst Benedikt XVI ist in den Herzen vieler geblieben. Also nach dem, was in der letzten Woche passiert ist: die Veröffentlichung von Daten über angeblichen sexuellen Mißbrauch im Regensburger Domchor und die Aussagen des ehemaligen Senats-Präsidenten Marcello Pera  über die Rolle, die Bergoglio in der Politik einnimmt, sind bestimmte Fragen wieder ins Zentrum der Aktualität gerückt.
Versucht jemand Signale an Papa Ratzinger zu senden? 
Das haben wir den Wirtschaftsfachmann Ettore G.Tedeschi  gefragt.

"FINANZFACHMANN GOTTI TEDESCHI: "WAS SICH HINTER DEM SKANDAL VON REGENSBURG VERBIRGT":


             

"Bestimmte Denker, italienische und andere, unter ihnen Marcello Pera, sind der Meinung, daß in der Kirche eine Art de-facto-Schisma stattfindet. Halten Sie das für wahrscheinlich?"

-"Ich hoffe, daß wahrgenommen worden ist, daß wir in einem historischen Moment , über den Philosophen, Theologen, Historiker diskutieren werden, während Gott weiß wie lange. 

Die Verwirung darüber, was gut und was böse ist. Aber kommen wir zur Frage zu Marcello Pera, der ein wirklich ein so ehrbarer Intellektueller ist, daß er die Szene verlassen hat, weil er sich des Theaters schämt, in dem er spielt.
Pera ist ein Philosoph der Wissenschaft, der Karl Popper studiert hat, den Propheten dessen, was heute Dank der Soros dieser Welt und der radikalen Monsignori passiert. 
Pera hat sich in Papa Ratzinger "verliebt", dessen Freund er wurde und dessen Voschlag nach Blaise Pasacl er folgte, so zu leben als ob es Gott gäbe. 
Weil für Pera der Papst der Bezugspunkt für die europäische Kultur und Zivilisation sein muß- deshlab ist er heute ein bißchen überrascht, sogar schockiert.
Im Interview mit Il Matino jedenfalls erklärt er, daß Papst Bergoglio "den Westen haßt und versucht, ihn zu zerstören....genauso wie er versucht, die christliche Tradition zu zerstören. Er hat das Christentum genommen und es in Politik verwandelt....er sorgt sich nicht um das Heil der Seelen sondern nur um das soziale Wohlergehen."
Pera sieht ein de-facto-Schisma. Eine Konfrontation ist dabei zu explodieren, nicht so sehr zwischen den Progressiste und Traditionalisten sondern zwoschen denen, die noch glauben und denen, die glauben, daß auch der Glaube einer Evolution unterworfen ist."


Wenn Atheisten das Christentum verteidigen.....

Marco Tosatti kommentiert bei Stilum Curiae die heuchlerische Aktion der Polizei während der Gay-Pride-Parade in London.
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"GB. JESUS KANN SCHWUL SEIN, ALLAH NICHT. ABER  PROTESTIERT HAT NUR EIN BERÜHMTER ATHEIST. DIE CHRISTEN? UND IN RIMINI...."

Richard Dawkins hat die Aktionen der Polizei während der Londoner Gay-Pride-Parade zum Lobpreis des homosexuellen Lebensstil und homosexueller Praktiken als heuchlerisch kriitisiert. 
Der hochberühmte Atheist hat die Sicherheitskräfte kritisiert, weil sie dem Rat der Ex-Muslime in Groß-Britannien (CEMB) verboten haben, ihre Spruchband "Allah ist schwul" zu zeigen, aber Plakate, auf denen "Jesus ist schwul" stand, zugelassen.

                              

Der berühmte Evolutionsbiologe hat am vergangenen 23. Juli getwittert: "Gay-Pride-Parade" in London. Die Polizei ist mit den Fahnen "Jesus ist schwul" zufrieden. Aber die Fahne der CEMB "Allah ist schwul" verboten. Heuchelei vom Typ @kpfa."
Kpfa ist ein Radiosender der betont, Akzeptanz, soziale Toleranz und Integration fördern zu wollen.

Die CEMB hat sich dem Protest Dawkins angeschlossen und auf ihrer website 
festgestellt, daß die Parade "voller Plakate war, auf denen stand "Gott ist schwul", "Jesus hatte zwei Väter" und andere, die die Kirche, Priester und den Papst betrafen. Aber als CEMB das Spruchband mit "Allah ist schwul" hochhielt, kam die Polizei sofort, um es zu entfernen, weil es provoziere."
Und CEMB fährt fort: "Der einzige Grund aus dem unsere Spruchbänder als Povokation angesehen werden, ist daß Kritik am Islam als nicht zu dulden betrachtet wird, weil es eine fortwährende Gewaltandrohung seitens der Islamisten gegen Ex-Muslime gibt, aber auch gegen Muslime im Dissenz, um sie
zu zensieren und zum Schweigen zu bringen." 

Sofort nach dem Auftauchen der Sspruchbänder hat die Moschee von Ost-London eine formelle Beschwerde gegen die CEMB  eingereicht und behauptet, "die Gruppe würde Haß gegen die Muslime schüren" .
Und die KPFA, der in Berkeley, Kalifornien stationierte Sender hat ein Programm abgesetzt, bei dem am 9.8. Dawkins anwesend sein sollte, weil der Autor der "Gottesillusion" eine verletzende Sprache gegenüber dem Islam benutzt habe.
Und in einer sich selbst widerspechenden Erklärung: "KPFA lehnt eine Sprache, die verletzen kann, ab. Aber wir unterstützen unermüdlich eine ernsthafte Redefreiheit unterstützen, unterstützen wir keine Beleidigungsreden. Wir entschuldigen uns dafür, nicht schon viel früher Kenntnis von den Ansichten Dawkins gehabt zu haben."


Dienstag, 25. Juli 2017

Zum Fest des Hl. Jacobus

                                     HEILIGER JACOBUS BITTE FÜR UNS!


          

         Papst Benedikt XVI besucht am 6.11. 2010 die Kathedrale von Santiago di Compostella.

Gedenkmessen für Pater Jacques Hamel

Am morgigen Mittwoch, den 26. Juli wird der Erzbischof von Rouen Dominique Lebrun, in  der Kirche Saint-Etienne in Saint-Etienne-du-Rouvray des von islamistischen Terroristen ermordeten Priesters Jacques Hamel gedenken.

Am 26.7 2017 ist der Jahrestag der Ermordung des Paters, und aus diesem Grunde wird die Messe gehalten, eine Stele aufgestellt, am Grab gebetet und mitsamt dem Erzbischof die Vesper gebetet wie, man hier auf der homepage der Diözese Rouen sehen kann

Auch andere Pfarreien gedenken des Paters und den Opfern der terroristischen Gewalt.

Desweiteren wurde bereits im April das Seligsprechungsverfahren für den Pater eröffnet, wie, die die des Französischen mächtig sind hier nachlesen können.

Man kann sich aber auch auf Wikipedia schlau machen. Hier klicken

Auf jeden Fall ist es gut, wenn wir unserer Toten gedenken.

"Diejenigen, die Benedikt XVI nicht kennen (oder ihn zu gut kennen). Fortsetzung.....

Fortsetzung von "Diejenigen, die Benedikt XVI nicht kennen, oder die ihn zu gut kennen)
Hier geht´s zum Original:   klicken
"Wenn man den Essay liest, kann man argumentieren, daß es viele übereinstimmende Themen zwischen Katholiken und Evangelikalen gibt, aber auch viele, bei denen sie nicht einig sind, wie der Catholic Herald bemerkte. Man kann darauf bestehen, daß allgemein gesprochen-die Beispiele die Religiosität einer bestimmten konservativen Welt betreffen, während sie die linke (leftist) Welt nicht betreffen, wie Christopher Altieri in First Things feststellte. 
Oder man könnte betonen, daß "die Verteidigung der Religionsfreiheit niemals die Hilfe für die Armen ausschließt" wie es Erzbischof Charles J. Chaput von Philadelphia tat, auch einer, der auf der "schwarzen Liste" vermutet wurde.
Am Ende kann man den Mangel an Nuancen beklagen und die Autoren bitten, mit einem etwas komplexeren Blick auf die Wirklichkeit zu schauen. Hier ist der Punkt: der Artikel in "La Civiltà Cattolica" spiegelt die aktuelle Diskussion wieder. Und es ist die aktuelle Debatte, die in ihrer Natur "manichäisch" ist,  weil sie die Kirche als in eine "Pro-Franziskus" und eine "Anti-Franziskus" Partei gespalten darstellt.
Alles, was heute in der Kirche gesagt wird, wird dämonisiert,  wenn es nicht mit der mainstream-Sichtweise übereinstimmt, die beschlossen hat, Franziskus als Papst der Armen, der Peripherien, einer sozialen Kirche, die nicht evangelisieren will, darzustellen. Es ist nicht wichtig, daß der selbe Papst Franziskus immer betont, die Kirche sei keine NGO. Tatsächlich benutzt der selbe Papst viele politische und soziologische Kategorien in seinen Reden-wie es in Latein-Amerika üblich ist, wo Politik und Theologie immer vermischt werden und wo Versuche, alle zum Glauben zu bringen, nicht darauf abzielen, Gründe für den Glauben zu erklären sondern eher zur Erhöhung der Volksfrömmigkeit dienend, als Theologie des Volkes, die Papst Franziskus liebt.
In diesem Klima scheint es kein Zufall zu sein, daß der Bericht über die Mißbräuche im Internat des Regensburger Kinderchores- der berühmten Domspatzen- erst in der letzten Woche veröffentlicht wurde, obwohl er seit Februar fertig war und seine Veröffentlichung viele male verschoben worden ist. Das Dokument nennt keine Namen und betrifft Msgr. Georg Ratzinger, Benedikts XVI Bruder, der über Jahrzehnte Chordirektor war, nicht direkt. Der Bericht betrifft das Internat, nicht den Chor. Dennoch wurde die Veröffentlichung des Berichtes benutzt, um die Scheinwerfe auf den Bruder des Papa emeritus zu richten und zur selben Zeit Kardinal Gerhard L. Müller, Präfekt der Glaubenskongregation und früheren Erzbischof von Regensburg anzugreifen- als ob die Entscheidung des Papstes, sein Mandat als Präfekt nicht zu erneuern mit einem angenommenen Versagen bei der Aufarbeitung der Mißbrauchskrise als er Ortbischof war zusammenhinge.


Father Blake schreibt: Wie wird sich die Kirche an Papst Franziskus erinnern?

Father Blake hat den Osservatore-Artikel über den widerspenstigen Klerus gelesen und Austen Ivereigh zugehört, der sich um die Rezeption von Amoris Laetitia sorgte und dazu einen Beitrag für seinen marymagdalen-blog geschrieben.
Hier geht´s zum Original: klicken

                 "DIE REZEPTION VON PAPST FRANZISKUS"
"Ich bin -wie der größte Teil des Katholischen Klerus heutzutage- nicht sicher, daß die Orthodoxen nicht katholisch sind, oder Teil der Katholischen Kirche, so wie man sagen könnte, daß die im 16. Jahrhundert gegründeten Kirchen es nicht sind, oder die ohne gültige Sakramente es nicht sind.
Natürlich sind die, die die Taufe empfangen haben, immer irgendwie Teil der Katholischen Kirche, sogar wenn sie nach der Taufe ins Schisma gehen. 
Mit der "zwei-Lungen-Theorie" könnte man suggerieren, daß die Katholische Kirche ohne diese Einheit von Ost und West selbst defizitär ist und die Orthodoxen würden das selbe sagen, deshalb der Ausgriff auf Ost und West.

Praktisch könnte man sogar unterstellen, daß das große Schisma von 1054 erst 1870 mit dem I. Vaticanischen Konzil wirksam wurde. Bis dahin scheint es ein faires Maß an Interkommunion,sogar der Akzeptanz der gegenseitigen Jurisdiktion gegeben zu haben, orthodoxe Nonnen wählten jesuitische Beichtväter, in Italien wurden orthodoxe Eheauflöungs-Scheidungs-Erklärungen in den meisten Teilen und auch in der Katholischen Welt östlich von Italien akzeptiert.
Und obwohl wir die Theologie der Eucharistie sehr unterschiedlich formuliert haben mögen und diese Ausdrucksformen eher kultureller Art waren als wirklich ein Ausdruck eines unterschiedlichen Glaubens, könnten wir am Ende beide sagen: "Dieses ist Jesus".

Gestern habe ich Austen Ivereigh bei BBC zugehört, dem selbsternannten päsptlichen Apologeten, der über die "Aufnahme oder Nicht-Aufnahme" von Amoris Laetitia und des Lehramtes des Hl. Vaters oder sogar seiner Regierung sprach und im Osservatore Romano vom Samstafg gab  es diesen
faszinierenden Artikel über den italienischen Klerus- hoch und niedrig- der gegen Franziskus opponiert.
Aussage war, daß der Papst ein Guter und der Klerus Bösewichter und Ignoranten seien.
Historisch gesehen, arbeitet die Kirche so nicht und dieser Artikel wird warhscheinlich nur dazu dienen, die Isolation des Papstes zu betonen und andere zu ermutigen, darüber zu sprechen.

Montag, 24. Juli 2017

Ein Fundstück

Bei Echo Romeo habe ich folgenden Satz gefunden:

Was mich nur irritiert und inzwischen oft schweigen lässt: diese Diskussionen [um den rechten Glauben] werden in einer Art geführt, als sei man seiner selbst und des eigenen Glaubens unerhört sicher, die Kirche aber befände sich in größter Gefahr.

Jep kann ich da nur sagen, genau so ist es und es irritiert mich auch, daher sei denjenigen unter unseren Lesern die noch nicht bei Echo Romeo selber gelesen haben hier der ganze Text verlinkt. 
Klicken 

In einem Lied heißt es "Wer glaubt er stehe, der hab acht, dass er nicht fällt!"

Unsere Tweets zum Tage:

Beeindruckende Bilder aus Ausschwitz. Kardinal Sarah besucht die Gedenkstätte, an der der heilige Maximilian Kolbe ermordet wurde.
Der Text ist zwar auf polnisch - aber die Bilder sprechen für sich:





In memoriam Erzbischof Johannes Dyba


Heute vor 17 Jahren, in der Nacht vom 23. auf den 24. 7. 2000 starb der Erzbischof von Fulda, Johannes Dyba, Hüter des Glaubens, großer Kämpfer gegen die Kultur des Todes und eloquente und streitbare Reizfigur für alle Kirchenfeinde.

Die Osthessen-news erinnern heute an ihn:   klicken

Hier ein zeitgenössischer Bericht von den Trauerfeierlichkeiten:   klicken

Ein Erinnerungs-Video von vor 10 Jahren:

       

hier gibt es noch ein schönes Video mit einem berühmten Interview mit dem Titel : "Zur Sache Herr Bischof" :   klicken







A. Gagliarducci zum Wirbel um Wortmeldungen des Papa emeritus

A. Gagliarducci  setzt sich in Monday in the Vatican gründlich mit den hysterischen Reaktionen der näheren und weiteren Entourage des amtierenden Papstes auf die Worte des Papa emeritus in seinem Nachruf auf Kardinal Meisner auseinander und liefert dabei ein Bild der zur Zeit vorherrschenden, durch und durch politisierten Denkweise. Kein Schönes.
Hier geht´s zum Original: klicken

"DIEJENIGEN, DIE BENEDIKT XVI NICHT KENNEN (ODER DIE IHN ZU GUT KENNEN)"
Der Wirbel, der um den Nachruf veranstaltet wurde, den Benedikt XVI zur Totenmesse für den emeritierten Erzbbischof von Köln und alten Freund, Kardinal Joachim Meisner, geschickt hat, offenbart viel von dem, was aus der Kirche geworden ist und besonders wie entzweiend die innere Debatte in der Kirche geworden ist.


In seiner bewegenden und persönlichen Erinnerung an Kardinal Meisner hat Benedikt unterstrichen, wie hart es für Kardinal Meisner "das Amt zu verlassen - in dem Augenblick - in dem die Kirche Hirten braucht, die fähig sind, der Diktatur des Zeitgeistes zu begegnen und völlig entschlossen sind vom Standpunkt der Glaubens zu handeln und zu denken."
Aber - fügte der Papa emeritus hinzu - "umso mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist."

Diese Worte wurden sofort als Angriff auf das aktuelle Pontifikat interpretiert. Es wurde auch der Verdacht verbreitet, daß der Brief nicht vom Papa Emeritus selbst geschrieben wurde sondern von seinen Mitarbeitern. Verletzende Anspielungen.
Erzbischof Georg Gänswein, Präfekt des Päpstlichen Haushalts, aber vor allem Privatsekretär des Papa emeritus, hat alles zurückgewiesen: Benedikt hat sich weder auf irgendwelche besonderen Umstände noch auf das aktuelle Pontifikat bezogen.

Wenn man auf die Fakten schaut, muß man dieser Version glauben. Papst Benedikt hat die Metapher des Schiffes viele male benutzt, um das Leben der Kirche zu beschreiben.

Z.B. benutzte er sie am 27. Februar 2013 während seiner letzten Generalaudienz, als er betonte:

"Der Herr hat uns viele Sonnentage mit leichter Brise geschenkt, Tage, an denen der Fischfang reichlich war, und es gab Momente, in denen das Wasser aufgewühlt war und wir Gegenwind hatten, wie in der ganzen Geschichte der Kirche, und der Herr zu schlafen schien. Aber ich habe immer gewußt, daß in diesem Boot der Herr ist, und ich habe immer gewußt, daß das Boot der Kirche nicht mir, nicht uns gehört, sondern ihm. Und der Herr läßt sie nicht untergehen "

Benedikt sprach 2006 bei der von den Wellen hin und hergeworfenen Barke in seiner Predigt zum Fest der Hl. Petrus und Paulus, als er daran erinnerte:

"Immer wieder wird das kleine Boot der Kirche vom Wind der Ideologien hin- und hergeworfen, die mit ihren Wassern eindringen und es scheinbar zum Untergang verurteilen. Und dennoch ist Christus gerade in der leidenden Kirche siegreich. [....] 
Er bleibt in seinem Boot, im Schifflein der Kirche. So offenbart sich auch im Dienst des Petrus einerseits die Schwachheit dessen, was zum Menschen gehört, aber gleichzeitig auch die Kraft Gottes: Gerade in der Schwachheit der Menschen zeigt der Herr seine Kraft, beweist er, daß er selbst es ist, der mittels schwacher Menschen seine Kirche aufbaut."


Sonntag, 23. Juli 2017

was die Schrift zu den Wirren dieser Zeit zu sagen hat

Man hat ja aktuell das Gefühl, dass einem der Boden unter den Füßen wegrutscht,. so rasant scheinen die gewohnten Bilder zu erodieren, so sehr hat man das Gefühl an rasanten Veränderungen in Kirche und Welt teilzunehmen, wo man das sichere Gefühl hat, dass es Menschen sind, die diese imitieren und vorantreiben und sich völlig erstaunt fragt "Ja was ist denn mit dem lieben Gott?"
Gibt es den denn überhaupt noch, hat es ihn jemals gegeben und warum schweigt er?

Nun muss ich hier einen Einschub bringen, es gibt ja so superfromme Hühner, die der Ansicht sind, dass einem das Unglück nur dann trifft, wenn man nicht richtig gebetet hat und die einem das dann im Brustton der Überzeugung verkünden und genau wissen warum des Schantal sitzengeblieben ist, weil das Oma von des Schantal nämlich nicht mehr zum Rosenkranz kommt!
Bei so Leuten krieg ich dann einen Zorn und frage die dann immer, ob sie damit sagen wollen, dass beispielsweise die verschleppten, verfolgten,ermordeten Christen einfach zuwenig gebetet haben?

Es geht hier um die sogenannte Theodizee Frage,  also darum wie ein lieber Gott all das Leid so zulassen kann, auch für seine Frommen, zuvörderst seinen Sohn und auch die Seinen nicht daran hindert, sich daneben zu benehmen. Über diese Frage sind schon ganz Bibliotheken voll geschrieben worden und manch einer hat sich damit herumgequält, bis dahin dass ein Johann Wolfgang von Goethe fast frustriert dichtete:

Marcello Pera macht sich Gedanken darüber, welchen Anteil die deutsche Kirche an den Angriffen auf den Papa emeritus hat.

Claudio Cartaldo läßt in Il Giornale  Marcello Pera, den früheren Italienischen Senatspräsidenten und Freund Joseph Ratzingers zu den Angriffen Stellung nehmen, zu denen der Domspatzen-Skandal flink instrumentalisiert wurde.
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"WER BENEDIKT XVI ANGREIFT. DIE KIRCHE IST HEUTE UNTER BELAGERUNG"

Marcello Pera, Freund Benedikts XVI und Ex-Präsident des Senats: "Ich denke, daß Benedetto sich Sorgen um den Zustand der Kirche macht."

Marcello Pera ist keiner der hinter den Kulissen wirkt. Aber er kennt die Welt der Kirche und ist ein persönlicher Freund Joseph Ratzingers.
Deshalb legt er alle Karten auf den Tisch, um zu sagen, daß ein schwerwiegender Angriff auf Papst Benedikt XVI geführt wird.


In einem Interview mit "La Fede Quotidiana" bekräftigt er, das begründete Gefühl zu haben- entstanden durch das, was in diesen Tagen (und nicht nur) hinter den vaticanischen Mauern und wegen des Skandals um den Regensburger Domspatzenchor passiert ist, durch einen Sturm, der auch den Bruder des Papa emeritus betroffen hat.
Ich mag keine Verschwörungstheorie und habe sie nie gemocht, habe aber das Gefühl, daß hier ein schwerer Angriff auf den Papa emeritus beginnt, schon begonnen hat und stattfindet, ein Angriff, der auf seinen Bruder und Kardinal Müller zielt."
Nach Pera ist tatsächlich "das Hauptziel - besonders in Deutschland - Ratzinger. Und daß das nicht erst heute entstanden ist, ist sehr klar.
Ich schließe nicht aus, daß dieser Bezug als Angriffsinstrument gegen Benedikt XVI benutzt wird, um seine Person zu beflecken, indem man Personen angreift, die ihm nahe stehen."

Der Stützpunkt des Angriffs auf Benedikt sei Deutschland. Sein Deutschland, wo er geboren wurde, wo man aber - wie es aussieht -, seine theologisch und spirituell fest in der Tradition verwurzelte Tiefe nicht zu schätzen scheint.
"Ein Teil der deutschen Kirche" erklärt Pera "hat Beneditk XVI nicht wirklich geliebt und hat sich heute völlig den Positionen Bergoglios angeglichen. Unter anderem ist auch die Römische Kurie in ihrem Inneren gepalten und es ist nicht übertrieben, von inneren Kämpfen zu sprechen."

Bischof Athanasius Schneider zur aktuellen Kirchenkrise

Bischof Athanasius Schneider hat bei rorate caeli einen Beitrag über die Interpretatio
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"DIE INTERPRETATION VON VATICAN II UND DIE VERBINDUNG MIT DER AKTUELLEN KIRCHENKRISE"

Die aktuelle Situation der präzedenzlosen Krise der Kirche ist mit den großen Krise im 4. Jahrhundert vergleichbar, als der Arianismus die überwältigende Mehrheit des Episkopates angesteckt und im Leben der Kirche eine dominierende Stellung eingenommen hatte.
Wir müssen versuchen, der jetzigen Situation einerseits mit Realismus und andererseits  mit übernatürlichem Geist - einer tiefen Liebe für die Kirche, unserer Mutter, die wegen  dieser ungeheuren und allgemeinen doktrinalen, liturgischen und pastoralen Verwirrung die Passion Chrsiti erleidet, entgegenzutreten.

                        

Wir müssen unseren Glauben erneuern und glauben, daß die Kirche in den sicheren Händen Christi ist und daß er immer eingeifen wird, um die Kirche in den Augenblicken zu erneuern, in denen sie zu kentern scheint, wie es offensichtlich heute der Fall ist.

Was die Haltung zum II.Vaticanischen Konzil angeht, müssen wir zwei Extreme vermeiden: die komplette Ablehnung (wie es die Sedisvacantisten und ein Teil der FSSPX tun) und die "Unfehlbarmachung" alles dessen, was das Konzil gesagt hat.

Das II. Vatcanische Konzil war eine legitime Versammlung, dem die Päpste vorstanden und wir müssen gegenüber diesem Konzil respektvoll bleiben. Nichtsdestoweniger bedeutet das nicht, daß es uns verboten ist, wohlbegründete Zweifel zu haben oder respektvolle Verbesserungsvorschläge zu bestimmten Themen zu  machen, die auf der gesamten Tradition der Kirche und dem ständigen Lehramt beruhen.


Samstag, 22. Juli 2017

Father Blake: wann ist eine Entscheidung frei

Father R. Blake denkt heute über den Freiheitsbegriff bei Gewissensentscheidungen in der Katholischen Theologie nach.
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                                 "FREIHEIT"

Einige argumentieren, daß es für uns nicht möglich ist, frei zu sein, es ist das Argument, das die Jesuiten in den 70-ern vorbrachten, um zu beweisen, daß Todsünde unmöglich sei.
Das Argument ging etwa so, daß ein Ehebrecher nicht ganz frei sei, wegen eines inneren Drangs oder weil "sie mich in Versuchung führte" wenn er Ehebruch begeht.

 

Ein anderes Beispiel wäre, zu sagen, eine Frau sei nicht frei, wenn sie beschließt ihr Kind abzutreiben, weil sie die Situation finanziell nicht bewältigen oder sich keine Unterbrechung ihrer Karriere leisten kann , einfach volle Windeln haßt oder ihre Figur nicht verderben will.
Ich bin sicher, daß die meisten Frauen stärkere Gründe haben als diese, um eine so schreckliche Entscheidung zu treffen, aber ein Katholik könnte argumentieren, daß diese Gründe ihre Schuld abschwächen könnten nicht aber, daß sie keine freie Entscheidung getroffen habe, das Kind in ihrem Leib töten zu lassen, selbst wenn die Alternative ihr eigener Tod gewesen wäre.

In der gleichen Situation wäre auch jemand. dessen Frau und Kinder gefoltert werden, bis er Christus abschwört und irgend einen satanischen oder heidnischen Kult annimmt. Die Kirche  würde ihn immer noch als frei betrachten. 
Unser Glaube macht uns in der Tat frei, "für die Freiheit hat uns Christus frei gemacht" Gal- 5:1, weil für uns Freiheit immer auf Gott hin ausgerichtet ist, sogar für nicht Gläubige ist sie .durch das Naturrecht-auf Gott hin ausgerichtet, wir wissen von Natur aus, was richtig und falsch ist und sind trotz äußeren Drucks darauf ausgerichtet, dementsprechend zu handeln.


"Kardinal Martini hätte eher das Konklave verlassen, als Bergoglio zum Papst gewählt."

das schreibt Pater Ariel Levi di Gualdo in einem Brief an Marco Tosatti, der den bei Stilum Curiae veröffentlicht hat. Den als interessant zu bezeichnen, wäre wohl gröblich untertrieben.
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"ARIEL LEVI DI GUALDO: MARTINI HÄTTE EHER DAS KONKLAVE VERLASSEN UM NICHT FÜR BERGOLGIO ALS PAPST ZU WÄHLEN"

"Das hat uns als Antwort auf den letzten Artikel, den wir glücklich auf Romana Vulneratus Curia veröffentlichtr haben, ein alter und geschätzter, befreundeter Priester geschrieben, Ariel Levi di Gualdo.


                                       

Es ist ein interessanter Brief, weil er Informationen und Einblicke über das Geschehen in der Kirche, das wir gerade erleben, bietet. Aber unsere Kommentare sind unnötig, überlassen wir Ariel das Wort:

Lieber Marco,
nachdem ich Deinen Artikel "Martini wollte Bergoglio nicht als Papst" gelesen hatte, war ich versucht, dich anzurufen, um ein Schwätzchen zu halten, das wir auf alle Fälle zusammen tun sollten.

Wir beiden kennen uns schon seit vielen Jahren, sind Freunde, lesen einander, deshalb weißt Du , daß es meine Gewohnheit ist, seit einigen Jahren die Gesellschaft Jesu mit äußerster Härte zu behandeln.
Vielleicht weil ich mit den Jesuiten fertig bin? 
Nein, ich könnte ihnen nicht böse sein, weil ich gegenüber den Jesuiten die zur alten Schule - vor der die sich in den 60-er Jahren herausbildete - eine tiefe Dankbarkeit empfinde, weil ich ihr Schüler gewesen bin.
Ich habe allerdings keinerlei Wertschätzung für die Mitglieder der die "Neue Campagnia delle Indie" zu nennen, mich  so freute, die heute von einem offensichtlich klaren Häretiker, Pater Arturo Sosa, geleitet wird.

Während meiner ersten Jahre im Priesteramt bin ich mit "historischen Teilen" der Römischen Kurie in Kontakt gekommen, und fing unten damit an- nicht Mitbruder, Freund oder Vertrauter verschiedener Kleriker zu sein sondern Beichtvater und Seelenführer.
Und deshalb gilt hier das Prinzip der Geheimhaltung, auch weil ich von einigen Fakten oder Situationen im "forum internum" und im "forum externum" erfahren habe. Weshalb man das Prinzip "man sprichtr über die Sünde aber nicht den Sünder" nicht anwenden kann, weil man in bestimmten sensiblen Situationen weder über den Sünder noch die Sünde sprechen kann - und so bestimmte Nachrichten nie verbreitet werden.


Antonio Socci liest angesichts der neuen Angriffe auf den Papa emeritus noch einmal ein altes Interview, das wenige Tage nach dessen Rücktritt erschien.

Antonio Socci erinnert sich und uns bei "Lo Straniero" an ein Interview von Massimo Cacciara kurz nach dem Amtsverzicht Benedikts XVI und kommentiert es im Licht der aktuellen Lage in der Kirche. Hier geht´s zum Original: klicken

"ANGRIFF AUF RATZINGER. EIN SENSATIONELLES INTERVIEW, DAS MASSIMO CACCIARI VOR EINIGER ZEIT GAB"

"Angriff auf Ratzinger" war der Titel eines Buches, das 2010 nach den Angriffen auf den großen Pontifex erschien. Drei Jahre später mußte (?) er seinen "Amtsverzicht" erklären. Aber ein merkwürdiger Amtsverzicht, der kein Verzicht auf das Petrinische Mandat war.
Der Angriff auf den Papst war Teil des Schlussangriffes auf die Katholische Kirche seitens antichristlicher Mächte und Ideologien dieser Welt.


Tatsächlich ist Benedikt XVI - der "verworfene Eckstein"- der Katéchon in einer dunklen und barbarischen Zeit: das macht Massimo Cacciari in seinem Interview, das in den Tagen seines "Amtverzichts" erschien, klar.
Die Katholiken müssen heute mehr denn je für den Papst beten. Damit er widersteht und der Herr ihn uns trotz seiner 90 Jahre lange erhält.  Hl. VATER AD MULTOS ANNOS

Einen Monat nach dem Rücktritt Benedikts XVI hat der Philosoph Massimo Cacciari - ein Mann, der  mit weltlichen Dingen wohl vertraut ist (und der dem Katéchon eine Studie gewidmet hatte) - zwei Tage vor der Wahl Bergoglios - ein Interview zum Thema des Rücktritts Benedikts XVI veröffentlicht - er sagte dazu:          

"Die symbolische Kraft der Entscheidung Ratzingers wirft in diesem Punkt ernsthafte Fragen auf. Die Kirche hat sich immer auch durch ihre Fähigkeit ausgezeichnet,  das Vorrücken der antichristlichen Kräfte zu zügeln und aufzuhalten.
Man muß sich also fragen, ob die Entscheidung Ratzingers nicht die geschliffene Erklärung des Unvermögens die Funktion der Macht, die bremst, auszuüben ist.
Ratzinger sagt: ich bleib am Kreuz, die religiöse Dimension bleibt.
Aber die Dimension der Macht, die bremsen kann, wo wird sie aufhören?
Symbol für die Kirche sind zugleich das Kreuz und der Katechon (eine Figur, eine Kraft, die den Antichrist aufhält - die man im Zweiten Thessalonicher-Brief des Hl. Paulus findet.
Das Zeichen für diesen Rücktritt  - wenn man es in allen Aspekten betrachtet - ist wirklich grandios.
Wir können die Hypothese aufstellen, daß Ratzinger zurücktritt, weil es ihm nicht mehr gelingt, die antichristlichen Mächte im Inneren den Kirche aufzuhalten.
Wie Augustinus sagte: die Antichristen sind in uns.
Das ist ein Schlüssel für die Entscheidung Ratzingers, wenn wir sie in ihrer ganzen Ernsthaftigkeit verstehen wollen. Seine Entscheidung ist eins mit der Krise des Politischen, der Macht, die bremst."  (La Vita, 11.März 2013)       


Freitag, 21. Juli 2017

Magister:"Kardinal Sarahs neues Buch eine demütige Lektion in Stilfragen..."

Sandro Magister kommentiert Kardinal Sarahs neues Buch "Die Macht des Schweigens" (Cantagalli) bei Settimo Cielo. Wie schon sein vorheriges "Gott oder nichts" ist es in viele Sprachen übersetzt worden und hat in aller Welt viele Leser gewonnen.
Hier geht´s zum Original:  klicken

        "EINE DEMÜTIGE LEKTION IN STILFRAGEN VON KARDINAL SARAH"
Seit dem 6. Juli ist Kardinal Sarahs letztes Buch das bei Cantagalli erschienene "Die Macht der Stille" in den Buchhandlungen. Und wie sein vorheriges "Gott oder nichts" ist es in viele Sprachen übersetzt worden und findet in der ganzen Welt viele Leser.
Es gewinnt sie durch Stil und Inhalt, die klar, essentiell und auf die fundamentalen Fragen in Kirche und Menschheit konzentriert sind.
Stil und Inhalte sind unbestreitbar weit von denen, die Papst Franziskus liebt, weit entfernt.
Statt dessen der Sensibilität Benedikts XVI sehr nahe, der die italienische Ausgabe, wie er es vor zwei Monaten schon bei der deutschen Ausgabe getan hat, durch ein persönliches Vorwort bereichert, das wir im vollen Wortlaut veröffentlicht haben, in dem er die Gefahren einer Kirche, in der nicht selten das WORT durch eine Wortflut ersetzt wird, die die Größe des WORTES verwässert.  Und das während der Herrschaft des redseligsten Papstes der Geschichte.

In seinem Vorwort drückt Joseph Ratzinger gegenüber Papst Franziskus Dankbarkeit aus, daß er Kardinal Sarah "diesen Meister der Stille und des inneren Gebetes" an die Spitze der Liturgiekongregation gesetzt hat, "weil bei ihm die Liturgie in guten Händen ist:"

Sogar Kardinal Sarah selbst hat nicht versäumt, vor einigen Tagen Franziskus in einer Höflichkeitsgeste für die "Sammlung und Frömmigkeit, mit der er die Hl. Messe zelebriert" zu loben.

Und das trotz der Nachlässigkeit,die Jorge Mario Bergoglio gegenüber liturgischen Fragen demonstriert, gar nicht zu sprechen von der Barschheit, mit der er den Kardinal bis jetzt behandelt hat, bis dahin ihm öffentlich zu widersprechen und ihn zu demütigen.

Jeder hat seinen eigenen Stil. Kardinal Sarah hat es immer vermieden, öffentlich ausdrücklich über Zweideutigkeiten in Amoris Laetitia- die Verursacher der dubia zu sprechen.
Aber ohne dabei jemals über seine äußerts klaren Positionen zu diesem Thema zu schweigen.
Das kann man in dieser Passage aus seinem Buch "Die Macht des Schweigens" sehen.

DIE IN EIN WELTLICHES FEST VERWANDELTE EUCHARISTIE
Einige Priester behandeln heute die Eucharistie mit völliger Geringachtung. Sie sehen die Messe als ein geschwätziges Bankett, bei dem die Christen, die der Lehre Jesu treu sind, die wiederverheirateten Geschiedenen, Männer und Frauen in einer Situation des Ehebruchs. ungetaufte Touristen, die an der Eucharistischen Feier großer anonymer von Massen teilnehmen, Zugang zum Leib und Blut Christi haben können- ohne Unterschied.

Die Kirche muß dringend die kirchlich und pastorale Angemessenheit dieser riedigen Eucharistiefeiern Abertausenden von Mitfeiernden überprüfen. 
Hier besteht eine große Gefahr, die Eucharistie "das große Geheimnis des Glaubens" in ein vulgäres Schwelgen und die Profanierung des Leibes und des kostbaren Blutes Christi zu verwandeln.
Die Priester, die das heilige Sakrament austeilen, ohne irgendwen zu kennen und den Leib Christi unterschiedslos allen- ohne Unterschied Christen und Nichtchristen-geben, nehmen an der Profanierung des Hl. Sakramentes des Eucharistie teil. 
Diejenigen, die in der Kirche Autorität ausüben werden durch eine Art der freiwilligen Komplizenschaft schuldig, indem sie zulassen, daß Sakrileg und Profanierung des Leibes Christi bei diesen lächerlichen Selbstfeiern stattfinden, bei denen man nur schwerlich den Tod des Herrn verkünden kann, bis er wiederkommt. (1 Kor.11:26)

Priester, die dem Erinnern Jesu untreu sind, bestehen eher auf dem festlichen Aspekt und der brüderlichen Dimension der Messe als auf dem blutigen Opfer Christi am Kreuz.
Die Wichtigkeit der inneren Bereitschaft und die Notwendigkeit uns mit Gott zu versöhnen, indem wir uns ermöglichen, durch das Sakrament der Beichte gereinigt zu werden, ist heute nicht mehr modern.
Mehr und mehr verdüstern wir die Warnung des Hl. Paulus an die Korinther : 
"So oft ihr dieses Brot eßt und aus dem Kelch trinkt, verkündet ihr den Tod des Herrn bis er wiederkommt. Wer immer auf unwürdige Weise das Brot ißt oder den Kelch trinkt, wird schuldig am Leib und Blut des Herrn.
Jeder prüfe sicch selbst und dann esse er von den Brot und trinke aus dem Kelch.  Denn   wer davon ißt und trinkt, der ißt und trinkt sich das Gericht , wenn er den Leib des Herrn nicht unterscheidet."
n und dann das Brot essen  und den kelch trinken. Weil jeder, der  
(1 Kor. 11: 26-29)

Quelle: S. Magister, Settimo Cielo


 

*

Für alle, die es nicht live sehen konnten: Pontifikalrequiem für Kardinal Meisner

   

         

Donnerstag, 20. Juli 2017

Breaking: Neues vom Skandal.

Michael Hesemann spricht in einem Interview mit kathnet Klartext und bezichtigt die Medien mit ihren Sensationsberichten ausdrücklich der Lüge. Lesen!
Der Untersuchungsbericht entlastet Domkapellmeister a.D. Georg Ratzinger ausdrüklich.
Nun haben die Medien selber bewiesen, daß die Begriffe Lügenpresse und fake-news nur zu Recht auf sie anzuwenden sind.
Hier geht´s zum Original:  klicken

Hier einer der wichtigen Sätze aus dem Interview-

"An ihrem geradezu geifernden Sensationalismus und daran, dass sie ihren Lesern und Zuschauern eine undurchdringliche Melange aus Unappetitlichkeiten und Gewalt servieren, von der beim Konsumenten meist nur eines hängen bleibt: Dass Georg Ratzinger, der Bruder von Papst emeritus Benedikt XVI., irgendetwas damit zu tun hat, denn sein Name wird in jedem Bericht genannt. 
Auf geradezu perfide Weise frisst sich diese Salzsäure der Verdächtigung dann bis zu seinem berühmten Bruder durch. 
Dabei wird regelmäßig versäumt, auf das Wichtigste hinzuweisen: Nämlich darauf, dass der Bericht den Domkapellmeister Georg Ratzinger ausdrücklich entlastet."

Quelle: kath.net, Michael Hesemann

Merkwürdiges bei einem- wie es aussieht- sehr willkommenen Skandal

Americo Mascarucci  belehrt auf seiner website intelligonews alle, die die nicht an eine -wohl planmäßige- Instrumentalisierung des Regensburger-Domspatzen-Skandals glauben wollen- eines Besseren. Das beginnt bereits mit der merkwürdigen Vermischung der Vorkommnisse physischer Gewalt - wie einer einfachen Ohrfeige- mit möglichem sexuellen Mißbrauch im Untersuchungsbericht und endet bei den üblichen Manipulationen und Verdrehungen der berichteten Tatsachen von interessierter Seite- voran von den üblichen Medienorganen.
Hier geht´s zum Original:
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"REGENBURGER DOMSPATZEN: WAS NICHT ZURÜCK KOMMT, IST DIE WAHRE TRANSPARENZ RATZINGERS"

"Worüber sprechen wir? Die Geschichte von 547 Kindern, die zwischen 1945 und den frühen 90-er Jahren im Domchor von Regensburg Gewalt erlitten haben macht Skandal. Im ältesten Knabenchor der Welt, dessen Leiter 30 Jahre lang der Bruder des Papa emeritus Benedikts XVI war, Georg Ratzinger.
Es war der Rechtsanwalt Ulrich Weber, von der Kirche beauftragt. Licht in den angenommenen Skandal zu bringen, der die Zahlen bekannt gegeben hat. Im Schlußdokument weist der Jurist darauf hin, daß in dieser langen Zeit Kinder und Jugendliche körperliche Gewalt erfahren und 67 sexuelle Gewalt haben und in einigen Fällen beides.
Die Untersuchung ermöglichte es, 49 Verantwortliche zu identifizieren, auch wenn sie nicht vor Gericht gestellt werden können, weil die Vergehen verjährt sind.
Im vorangegangenen Bericht vom Januar 2016 hatte Weber noch von nur 231 Fällen von Mißbrauch und Mißhandlung gesprochen, Schlägen und Essensentzug.

DIE MISSHANDLUNGEN
Es versteht sich, daß wenn es sexuellen Mißbrauch gegeben hat, muß der ermittelt und natürlich verurteilt werden und es sollte gesagt werden, daß es merkwürdig klingt, ein schwerwiegendes Geschehen wie mögliche Fälle von Pädophilie mit anderen Arten von Mißhandlungen, wie Schlägen, Essensentzug oder körperliche Strafen, zu vermischen.
Praktiken, die heute fagwürdig sind und sicher in keiner Weise wieder aufgenommen werden solten-aber zu der Zeit in allen religiösen und nichtreligiösen Instituten an der Tagesordnung waren.
Es möge der die Hand erheben, der damals in religiösen Seminaren oder Kollegs studierte und nicht jedesmal schwer bestraft wurde, wenn er den Kopf etwas zu hoch hob, oder der Anordnung eines der Oberen nicht gehorchte. Damals gab es auch Familien, die ihre eigenen Söhne den religiösen Kollegs anvertrauten, damit sie streng erzogen wurden.
Zu diesem Punk muß gesagt werden, daß es unter den angenommenen Opfern dieser Mißhandlungen auch solche gibt, die klar gesagt haben, sie wollten sich nicht beschweren, weil es damals so funktionierte

Und ein früherer Schüler, der diese Mißhandlungen erlitten hat, erklärte in Il Foglio - daß er er heute den Skandal "für übertrieben und maßlos" hält, wenn man bedenke, daß diese Methoden damals allgemein üblich waren.
Kein Skandal, wenn nicht nach der heutigen Mentalität, die dazu führt, einen Lehrer zu denunzieren, der vielleicht die Stimme gegenüber einem undisziplinierten Schüler zu sehr erhebt und bei ihm "schwere psychologische Schäden" hervorruft.
Aber man kann nicht aus heutiger Sicht das verurteilen, was in der Vergangenheit normal war. Gesellschaften entwickeln sich, Methoden und Praxis wechseln,, aber man kann deswegen der Geschichte keinen Prozess machen. Und man kann vor allem einen sexuellen Mißbrauch nicht auf eine Ebene wie eine Ohrfeige stellen oder wenn wir so wollen  mit einer körperlichen Strafe.


Roberto de Mattei über das neue Motu Proprio "Majorem hac dilectionem"

Roberto de Mattei kommentiert bei Corrispondenza Romana das neue Motu Proprio zur Heilig-und Seligsprechung "Maiorem hac dilectionem" und seine Folgen.
Hier geht´s zum Original: klicken

    "Das neue Pantheon der Märtyrer von Papst Franziskus" 


                             

"Unter den zahlreichen „Arbeitsgruppen“, die Papst Franziskus gebildet hat, ist auch eine gemischte Expertenkommission katholischer Kroaten und orthodoxer Serben für eine gemeinsame Würdigung der Person von Kardinal Alojzie Stepinac, Erzbischof von Zagreb, die am 12./13. Juli 2017 im Domus Sanctæ Martae im Vatikan unter der Leitung von Pater Bernard Ardura, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft ihre letzte Sitzung abhielt. Die gemeinsame Erklärung der Kommission, die vom Presseamt des Heiligen Stuhls am 13. Juli veröffentlicht wurde, stellt fest:
„Das Studium des Lebens von Kardinal Stepinac hat gelehrt, daß in der Geschichte alle Kirchen verschiedene grausame Verfolgungen erlitten haben und ihre Märtyrer und Bekenner des Glaubens haben. Diesbezüglich sind sich die Kommissionsmitglieder über eine eventuelle künftige Zusammenarbeit mit Blick auf ein gemeinsames Werk einig, um das Gedächtnis der Märtyrer und der Bekenner der beiden Kirchen zu teilen.“

Zufall?

Auch Steve Skojec stellt sich bei OnePeterFive diese Frage, die man wohl nur mit nein beantworten kann, dazu ist die Koinzidenz zu offensichtlich und zu passend..
Den Originalartikel kann man hier lesen:  klicken

"FÜR DEN PAPST EMERITUS, EINE SELTSAME ART VON ZUFALL"

"Trotz dessen, was manche Leute sagen mögen, handeln wir nicht mit Verschwörungstheorien.( ....)

Lassen Sie mich einige Punkte aufzählen und schauen, ob ein Bild entsteht. 

"Am vergangenen Samstag hat der Papa Emeritus Benedikt XVI eine Botschaft vor denen, die bei der Beerdigung des verstorbenen Kardinal Meisners anwesend waren, vorlesen lassen. Darin sagte er etwas, das große Ausmerksamkeit erregte:

   "Was mich in den letzten Gesprächen mit dem heimgegangenen Kardinal besonders beeindruckt 
    hat, das war die gelöste Heiterkeit, die innere Freude und die Zuversicht, zu der er gefunden hatte.     Wir wissen, daß es ihm, dem leidenschaftlichen Hirten und Seelsorger, schwerfiel, sein Amt zu             lassen, und dies gerade in einer Zeit, in der die Kirche besonders dringend überzeugender Hirten       bedarf, die der Diktatur des Zeitgeistes widerstehen und ganz entschieden aus dem Glauben leben       und denken.

    Aber umso mehr hat es mich bewegt, dass er in dieser letzten Periode seines Lebens loszulassen         gelernt hat und immer mehr aus der tiefen Gewissheit lebte, dass der Herr seine Kirche nicht               verlässt, auch wenn manchmal das Boot schon fast zum Kentern angefüllt ist."

Einíge Deutschsprechende haben seither darauf hingewiesen, daß der letzte Satz etwas mehr im Konditional steht als in unserer Übersetzung. Dass das Wort "manchmal" vor "das Boot"gehört (...)
Aber ich finde, daß diese Präzisierung keinen Unterschied macht. Wie viele andere, hatte ich, als ich das las, den deutlichen Eindruck, daß der Papst eine Botschaft morste- vielleicht unterbewußt- vielleicht absichtlich- nichtsdestoweniger eine Botschaft,

Als ich sie las, war mein erster Gedanke: "Hier spricht er über sich selbst. Daß er sich selbst auch las "leidenschaftlichen Hirten und Pastor sieht, dem es schwerfiel, seinen Posten zu verlassen" der aber "lernte loszulassen und in der tiefen Überzeugung zu leben, daß der Herr Seine Kirche nicht verläßt."
Auch dann wenn das Boot aussieht, als ob es untergeht.


Mittwoch, 19. Juli 2017

Sind wir Kirche?

"Nein, es geht nicht um den galligen Seniorenverein, der seinen 60-er und 70-er Jahrephantasien von Kirche nachtrauert...hier schreibt ein Priester -Pastor in monte- auf der website "Aspicientes in Jesum", valleadurni, über das aktuelle Pontifikat und die Aufgaben eines Papstes.
Und hier geht´s zum Original:  klicken

                            "We are Church" oder

                            "Wir sind Kirche"


"Im Geiste habe ich den Gedanken, daß Papst Franziskus irgendeine Rolle der Vorsehung im Leben der Kirche zu spielen haben könnte hin und hergedreht. Ich muß klarkommen und sagen, daß ich mit dem Mann nicht warm werden kann. Aber in den Schriften und der Kirchegeschichte haben unkongeniale Leute  oft unangenehme aber notwendige Aufgaben erfüllt. die auf Dauer gesehen dem Volk Gottes zum Wohl dienen.

Diesen Morgen sah ich bei facebook eine Seite, die behauptete, daß Papst Franziskus den Gedanken, ein Christ könne eine persönliche Beziehung zu Jesus haben, verurteilt.
Um den Punkt zu unterstreichen, hat der Poster einen kurzen Video-clip von einer öffentlichen Audienz eingefügt, wo Papst Franziskus tatsächlich genau das sagte.....aber dann sofort fortfuhr "im Privaten, ohne Mitglied der Kirche zu sein, des Volkes Gottes."
Mit anderen Worten, er hatte vollkommen Recht und die Person, die diesen Post kreierte, hat etwas Böses getan, indem sie die Wort des Papstes verdrehte, um den Eindruck zu erwecken, er habe etwas ganz anderes gesagt.

Seit langer Zeit (vielleicht seit Mitte des 19. Jahrhunderts) haben wir einen sehr von oben-nach-unten Stil der Führung.  Der Papst gibt den Bischöfen Anweisungen, die den Priestern Anweisungen geben, die den Laien Anweisungen geben.
Ich denke, daß es Wilfried Ward war, der sich danach sehnte, jeden Morgen eine päpstliche Enzyklika auf seinem Frühstückstisch zu haben. Päpste wurden zu charismatischen Figuren, die über jedes Thema mit Autorität lehrten (man denke an jene tausende von Mahnungen die Papst Pius XII den Hebammen so gern zukommen ließ).


Marco Tosatti: Zufall oder nicht?

Nicht nur Marco Tosatti ist das "zufällige?" Zusammentreffen der von einigen päpstlichen Speichelleckern ausgesprochen feindlich aufgenommenen Worte des Pontifex emeritus und - nach 7 Jahren Untersuchungszeit der Übergriffe bei den Regensburger Domspatzen - mit der Veröffentlichung des Untersuchungsberichtes aufgefallen.
Darüber macht er sich bei LaNuovaBussolaQuotidiana Gedanken.
Gedanken, die wir teilen, zumal wir uns noch gut an die Versuche von vor 7 Jahren erinnern, im Annus horribilis 2010 auf Biegen und Brechen einen Zusammenhang zu Papst Benedikt zu konstruieren - und wenn das trotz des Einsatzes von Geldmitteln nicht gelänge - wenigsten zu Georg Ratzinger, als auf die ein oder andere Weise des Mißbrauchs schuldig herzustellen - um indirekt den Bruder mit hineinzuziehen. Alles im Rahmen einer konzertierten Medienkampagne, die die Vorwürfe körperlicher Gewalt und des Mißbrauchs bedenkenlos instrumentalisiert hat.
Jetzt könnte man an ein déja vu glauben.
Für die deutsche Kirche findet Tosatti ironische Worte.
Hier geht´s zum Original: klicken

"SEXUELLER MISSBRAUCH: WELCH EIN ZUFALL BEI DER UNTERSUCHUNG DES CHORES"
Tja, wie Carlotta, die Pasionaria - Tochter Guareschis sagen würde - wir glauben an Zufälle.
Um so mehr, wenn sie aus in einem bestimmten Land kommen, das über jeden Verdacht erhaben ist - wie Deutschland. So als ich las, daß "endlich" der Bericht über Gewaltübergriffe an den Spatzen des Regensburger Domchores veröffentlicht wurde.

Wahr ist, daß wir von 547 Vorfällen sprechen, geschehen in einem Zeitraum von ungefähr einem halben Jahrhundert, von denen- glücklicherweise oder Gott sei Dank - je nachdem - nur 67 sexuellen Mißbrauch betrafen.
Die anderen beziehen sich auf eine Pädagogik, die heute schockieren und das "Blaue Telefon" blockieren würde; aber damals war sie verbreitet.
Einem Dummkopf oder einem sehr undisziplinierten Schüler eine Ohrfeige zu geben, war normal; und kein Elternteil hätte wegen einer Ohrfeige protestiert.
Ich erinnere mich - im Turin der 50-er Jahre - in der Grundschule Federico Sclopis, Via del Carmine, zur Strafe hinter die Tafel gestellt worden zu sein - für welches Vergehen weiß ich nicht mehr - und einige Ohrfeigen bekommen zu haben.


Don Nicola Bux: "Die Kirche befindet sich in voller Krise"

Edward Pentin hat ein Interview veröffentlicht, das Msgr. Nicola Bux dem NationalCatholicRegister gegeben hat.
Hier geht´s zum Original: klicken

     "MSGR BUX: WIR BEFINDEN UNS IN EINER VOLLEN GLAUBENSKRISE"
Der Theologe und frühere Berater der Glaubenskongregation ruft den Papst an, eine Glaubenserklärung abzugeben und warnt davor, daß der Papst, wenn er die Doktrin nicht hütet, keine Disziplin auferlegen kann. Von Edward Pentin

                           Msgr. Nicola Bux.
                            Foto lafedequotidiana

Dienstag, 18. Juli 2017

EIne "alla breve"-Anekdote aus Santa Marta

BenoîtXVI-et-moi teilt heute eine Anekdote aus Santa Marta mit ihren Lesern. Sie verbürgt sich für die absolute Zuverlässigkeit ihrer klerikalen Quelle, der aus gutem Grund-wie wir mittlerweile wissen- nicht namentlich genannt werden möchte.
Hier geht´s zum Original:  klicken

                                          "KURZNOTIZ AUS SANTA MARTA"
"Eine der weniger verstörenden, die mir ein mitlesender Priester schickte....Die Geschichte passierte vor einigen Tagen." (....)
                 "DIE LETZTE GESCHICHTE AUS SANTA MARTA"
Eine Gruppe junger Priester aus der selben Diözese, die gerade geweiht wurde, hat gemeinsam eine Pilgerfahrt nach Rom gemacht. Sie sind keine Traditionalisten sondern junge Priester von heute, mit weißem Hemd mit Priesterkragen, klassisch, fromm, normal , sehr glücklich über das Geschenk Christi, daß sie gerade empfangen haben. Sie haben natürlich darum gebeten -und es wurde ihnen gewährt- in Santa Marta frühstücken zu dürfen und dem Papst vorgestellt zu werden und auch darum mit ihm bei der Morgenmesse konzelebrieren zu dürfen.
Sie erscheinen also zur vereinbarten Stunde in Santa Marta und setzen sich auf den ihnen zugewiesenen Platz. Ein Sekretär weist den Papst aus sie hin, der dann auf sie zugeht.
Der Papst: "Woher kommt ihr?" 
Sie- ganz stolz- "Aus der Diözese X" 
Er- mit dem Gesichtsausdruck der schlechten Tage:" Ah, in X gibt es noch viele Priester. Das bedeutet, daß es dort ein Problem gibt, das Problem der Differenzierung," und setzt seinen Weg fort.
Die jungen Priester sehen sich entgeistert gegenseitig an, beraten sich und gehen, ohne gegessen zu haben. Und lassen sich für den nächsten Tag von der Konzelebration in Santa Marta  befreien."

Quelle:benoîtXVI-et-moi.

Luther - die Pleite des Jahres?

Wie konnte das nur so weit kommen? Alles war so gut geplant, die Werbeindustrie, die Spielwarenindustrie, die Tourismusindustrie - alle hatten sie dieses Jahr auf die selbe Karte gesetzt.
Ein Magnet sollte er werden - der Luther. Der Mann, dem es vor 500 Jahren gelungen war, mit Hilfe der Mächtigen die Katholische Kirche "zu sprengen".
Er wollte eine Kirche nach seinem Gusto, eine, die seine Lebensweise goutiert. Die Mächtigen der damaligen Zeit sahen ihre Chance eher in Landgewinn, Machtgewinn, Geldgewinn.... Die Talerchen in den Augen verstellten den Blick für den Verlust des spirituellen, dem später ein großer Glaubensverlust folgte. Wir haben es ja damals im Religionsunterricht gelernt, was für ein großer Held dieser Luther doch und was für ein strahlend schönes Deutschland nach ihm kam.
Besonders im Norden und Osten fiel sein "neuer Glaube" auf fruchtbaren Boden und viele glauben immer noch, sie seien die besseren Menschen.
Nun ja, inzwischen ist sie ja weitgehend dahin, die protestantische Pracht und Herrlichkeit. Deshalb hat man sich ja auch mehr ins Lager der Politik verzogen und verkündet jetzt freudenvoll als neuen Glauben, was der Luther damals als Ausgeburt der Hölle bezeichnet hätte.

Trotzdem hat man bei den Evanglischen ein Glaubensfest geplant. Groß sollte es werden, höher als alle Berge, tiefer als alle Seen, grüner als Spaniens Blüten und roter als der Wein, den der Ketzer so gerne getrunken hat.

Ein guter Anfang war gemacht. Denn man hatte sich eine Frau engagiert, die in Sachen Eigen-PR über die Jahre viel Respekt verdient hatte - bei den üblichen halt ...
Was sollte da schon schief gehen?
Nun - offensichtlich alles.
Vor einigen Tagen beschrieb die FAZ in einem sehr gut recherchierten Artikel den trostlosen Zustand der diversen Lutherveranstaltungen, die zwar alle schön geplant sind und richtig was hermachen - aber das Publikum bleibt aus.
Die FAZ schreibt: "Die Zwischenbilanz fällt jetzt, in der Mitte des Jubiläumsjahrs, ernüchternd aus. Weltausstellung in Wittenberg, Kirchentag in Berlin, „Kirchentage auf dem Weg“, Abschlussgottesdienst – überall lagen die Zahlen niedriger als vorausgesagt.
und vermutet, dass das nachlassende Besucherinteresse wohl daran liegt, dass alles etwas zu groß geraten ist.:
"Die Veranstalter versprachen „ein Gefühl wie beim Sommermärchen 2006“, als eine sonnige Fußball-Weltmeisterschaft das Land und seine Besucher wochenlang in Verzückung versetzte."
Das zeigt den Größenwahn der Protestanten. Drunter wollten sie's wohl nicht machen. Und hatten darüber wohl auch vergessen, dass das Sommermärchen doch nach der Niederlage gegen Italien schnell vorbei war.
Die Zahlen sind allgemein deprimierend, das ist in dem FAZ-Artikel auch gut beschrieben. Ich kann ihn also nur empfehlen -und die Kommentare noch dazu. Ist ja nicht so schön, wenn man von einer der größten deutschen Zeitungen so in der Luft zerrissen wird - zumal die Evangelischen das ja gar nicht gewohnt sind.
In solchen schlechten Zeiten ist es gut, wenn man Freunde hat. Und diese Freundschaften werden ja von der EKD seit einiger Zeit sehr intensiv gepflegt - manches Bild deutet ja schon fast auf innige Zuneigung zwischen dem Vorsitzenden der DBK und dem Ev. Landesbischof hin ...

Jedenfalls sind diese Freunde so glücklich über diese innige Zuneigung, dass man heute bei katholisch.de lesen kann:
"Katholisch in Lutherstadt - positive Halbzeitbilanz"

Echt jetzt? Bischof Feige beschreibt es dann so:
"Das Konzept von 'Katholisch in Lutherstadt' wird gut angenommen. Die Vertreter der einzelnen Bistümer, die wochenweise vor Ort sind, unterstützen und bereichern das katholische Leben in der Stadt", erklärte der Magdeburger Bischof am Montag in Bonn.
WOW! Da wird doch nicht etwa eine heimliche Missionierung stattfinden?

George Neumayer : "Die Kirche in jesuitischer Gefangenschaft"

George Neumayer faßt im American Spectator die einzelnen Ernennungen von Jesuiten auf strategisch wichtige Posten in Kirche und Kurie als Ausdruck einer "liberalen jesuitischen Gefangenschaft" der Kirche zusammen. Und wir?
An den Wassern zu Rom sitzen wir und weinen, wenn wir an die Kirche denken...
Hier geht´s zum Original:  klicken

"PAPST FRANZISKUS ARBEITET MIT GLEICHGESINNTEN LIBERALEN JESUITEN ZUSAMMEN UM DIE KIRCHE ZU DEMOLIEREN"

Jorge Bergoglio ist der erste Jesuit, der Papst wurde und wird vielleicht auch der letzte Jesuit sein, der Papst ist- im Licht des Chaos gesehen, das er in der Kirche anrichtet. Aber wer weiß?
Immerhin baut er das Kardinalskollegium mit liberalen Ernennungen auf, in der Hoffnung, daß sie im nächsten Konklave einen modernistischen Klon wählen werden.

Auf jeden Fall war es außerordentlich kühn, daß die Kardinäle in dem Moment einen Jesuiten wählten, als dieser religiöse Orden am korruptesten und theologisch brüchigsten war, um die Kirche zu leiten.
Diese Tatsache allein wird Gibbonianischen Historikern in Zukunft Stoff für Untersuchungen über Niedergang und Fall der modernen Katholischen Kirche geben.

Bergoglio ist um die Zeit des revolutionären Fermentes des Geistes des II.Vaticanums eingetreten,in den Jesuiten-Orden eingetreten , genau weil er eine liberale Revolution in der Kirche vorantreiben wollte. Als linker Polit-Aktivist, mit einem paraguayanischen Kommunisten als Mentor, neigte Bergoglio natürlich zu den Jesuiten, weil sie die Orthodoxie zugunsten "sozialer Gerechtigkeit" (was aber just die Fördderung des Kommunismus bedeutete) und trendigem Psychogeschwätz aufgaben.
Es sollte niemanden überraschen, daß der Slogan dieses Pontifikates "who am I to judge"  und "Ungleichheit ist die Wurzel allen Übels" von einem lateinamerikanischen in den Liberalismus der 60-er Jahre eingetauchten Jesuiten kommt.



Kardinal Duka würdigt Kardinal Meisner....


Kardinal Duka würdigt Kardinal Meisner
hier geht´s zum Original: klicken

"Er war für mich ein Ratgeber": Kardinal Duka über sein Verhältnis zu Kardinal Meisner"


"Wir haben Abschied genommen von einem echten Kölner Erzbischof", sagte Kardinal Duka, und zwar im Sinne der mittelalterlichen Sitte, Köln als Roma Cisalpina zu bezeichnen: Ein Rom diesseits der Alpen. Denn Kardinal Meisner sei "ein Unterstützer und geistlicher Führer der Kirche in vielen kommunistischen Ländern" Osteuropas gewesen. " (....)


Auch der Domdechant des Kölner Domes äußert sich nach der Totenmesse für Kardinal Meisner über seine Erinnerungen
 
      

Quelle: CNA, ewtn



Montag, 17. Juli 2017

Einbruch im Kölner Dom

Wie domradio. de meldet, ist in der Nacht von Sonntag auf Montag im Besucherzugangsbereich zur Turmbesteigung des Kölner Domes eingebrochen worden. Von dort wurde Einbruchsalarm ausgelöst. Die auf dem Überwachungsvideo sichtbaren beiden Männer gelangten nicht ins Innere der Kirche.
Gestohlen haben sie Werkzeuge und Funkgeräte der Dombauhütte.
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Quelle: domradio.de