Dienstag, 3. Januar 2017

Auf Anweisung des Pontifex geht die Säuberung im Vatican weiter. Zeichen tätiger Barmherzigkeit? Oder in der Kurie geht die Angst um.

Wie es aussieht, wendet Papst Franziskus gegen Kardinal Müller, den frank und frei zu entlassen wie Kardinal Burke, er wohl für inopportun (oder was bei Jesuiten wohl im Vordergrund steht- für nicht schlau) hält, die gleiche Taktik an wie bei Kardinal Sarah: die Demontage des Mitarbeiter-Teams.Wir haben den Artikel Tosattis, auf den Hickson sich bezieht, hier wiedergegeben: klicken
Maike Hickson hat sich auf onepeterfive darüber Gedanken gemacht.
Hier geht´s zum Original: klicken


                         

"PAPST WEIST KARDINAL MÜLLER AN, DREI  PRIESTER AUS DER GLAUBENSKONGREGATION ZU ENTLASSEN"

"Marco Tosatti, der gut informierte und sehr respektierte italienische Vatican-Spezialist hat eine weitere beunruhigende Entwicklung in Rom aufgedeckt.
Am 26. Dezember berichtete Tosatti auf seiner website Stilum Curiae, daß Papst Franziskus gerade den Präfekten eines Vatican-Dikasteriums angewiesen hat, drei seiner Priester von ihren Pflichten in ihrer Kongregation zu entbinden.

Meine eigenen Recherchen haben ergeben, daß dieser Vorfall sich in der Glaubenskongregation abgespielt hat und daß es Kardinal Müller selbst war, der jetzt dieser kategorischen Anordnung gehorchen muß. Außerdem konnte ich herausfinden, daß die drei betroffenen Priester ein Amerikaner slowakischer Herkunft, ein Franzose und ein Mexikaner sind (eine meiner Quellen ist ein Freund eines dieser Priester). Wie es aussieht, kann zumindest der Letztere dieser drei etwas länger auf seinem aktuellen Posten in der Kongregation bleiben.

Betrachten wir nun einige der spezifischen Details die Marco Tosatti selbst für uns gesammelt hat.
Er beginnt seinen Artikel mit einem Hinweis auf die übliche Maßregelung der Römischen Kurie in der Weihnachtsansprache von Papst Franziskus und legt den offensichtlichen Ärger des Papstes in dessen Worten und Gesten bloß. Bei seinem Blick auf die Kurie nimmt Tosatti etwas anderes wahr als einen erwiderten Ärger der Kurien-Mitglieder: " Da geht es nicht um Widerstand sondern um ihre Angst, ihre Unzufriedenheit und eine Art Gefühl, das in einen ganz anderen Zusammenhang gehört."

Tosatti bezieht sich dann auf eine glaubwürdige Quelle. die ihm über diverse Episoden berichtet hat, die kürzlich im Vatican passierten. Zwei davon scheinen sehr wichtig zu sein und könnten weiteren Einblick in die Papst Franziskus eigenen autoritären Methoden und seine teilweise indirekte Art, die Kirche zu leiten, gewähren. Aber wir sollten uns zunächst auf die neue Personalsache in der Glaubenskongregation konzentrierten, über die Tosatti selbst sagt, sie sei "entschieden trauriger".
Hier ist Tosattis Bericht:

"Der Leiter eines Dikasteriums hat den Befehl bekommen, drei seiner Mitarbeiter (die dort alle seit   langer Zeit gearbeitet haben) und das ganz ohne Erklärung. Er [der Präfekt]hat diese offiziellen Briefe erhalten: "....ich fordere Sie auf, bitte .......zu entlassen."  Die Anordnung war: senden sie ihn [jeden von ihnen] in seine Ursprungsdiözese oder den Orden, zu dem er gehört, zurück. Er [der    Präfekt] war sehr überrascht, weil es um drei hervorragende Priester geht, die zu den beruflich fähigsten gehören. Zuerst hat er es vermieden, zu gehorchen und mehrmals um eine Audienz beim     Papst gebeten. Er mußte warten, weil dieses Treffen mehrmals verschoben wurde, am Ende wurde     er zu einer Audienz empfangen.  Und er sagte: "Heiligkeit, ich habe diese Briefe bekommen, aber     ich habe nichts getan, weil diese Leute zu den besten meines Dikasteriums gehören, was haben sie getan?"
   
Die Antwort war wie folgt: "Ich bin der Papst und ich muß für keine meiner Entscheidungen     eine Erklärung abgeben. Ich habe beschlossen, daß sie gehen müssen und sie müssen gehen."

"Er stand auf und streckte die Hand aus, um anzuzeigen, daß die Audienz beendet sei. Am 31.     Dezember werden zwei der drei Männer das Dikasterium verlassen, für das sie  seit Jahren   gearbeitet haben- und das, ohne zu wissen warum. Für den dritten scheint es eine Art Aufschub zu     geben. Aber dann ist da noch eine Implikation, die- falls es wahr ist- noch unerfreulicher ist.
Einer der beiden hatte frei über gewisse Entscheidungen des Papstes gesprochen. vielleicht ein         wenig zu frei. Eine bestimmte Person, ein enger Freund des Papstes, hörte das und gab es weiter. Das Opfer erhielt einen sehr harschen Telefonanruf von Nummer Eind [dem Papst]. Und bald darauf kam die Entlassung."




In dieser Passage spricht Tosatti eindringlich von einem "autokratischen Fieber, das im Vatican ausgebrochen zu sein scheint."  Und er beendet seinen  Bericht mit folgenden Worten:

"Deshalb ist es nicht erstaunlich, daß die Atmosphäre hinter den Mauern und in den Palazzi nicht     wirklich heiter ist. Und mann könnte sich jetzt selbst fragen, welche Art Glaubwürdigkeit diese Tatsache der aufwendig und nachhaltigen Barmherzigkeits-Fanfare verleiht."

Dann fügt Tosatti der besorgniserregenden Weise und Methode von Papst Franziskus zu regieren ein weiteres Puzzle-Teil hinzu, die darauf zu zielen scheinen orthodoxe Prälaten, Priester und Laien aus ihren einflußreichen, vormaligen Positionen im Vatican zu entfernen oder sie zu islolieren.
Darüber hinaus hat mir eine andere Quelle vor mehr als einem Monta mit besonderem Bezug auf die Glaubenskongregation erzählt:

"Eine Quelle in Rom sagt, daß alle die, die für den Hl. Stuhl arbeiten Angst haben, über irgendetwas   zu sprechen, aus Angst entlassen zu werden, wegen der Allgegenwärtigkeit von Informanten.Er verglich das mit dem stalinischen Rußland. Er sagte, daß zwei Priester, Freunde von ihm, aus der Glaubenskongregation gefeuert wurden, weil sie beschuldigt werden Papst Franziskus               gegenüber zu kritisch zu sein."

Die gleiche römische Quelle, die persönlich sehr ehrbar und gut informiert ist, berichten, daß die hier erwähnten beiden Priester ( die nicht die selben zu sein scheinen,  wie die drei jüngsten Personalfälle) fürchten, nicht die einzigen zu sein, die entfernt werden. Sie sehen ihre Entlassung nur als Beginn einer "Generalüberholung" innerhalb der Glaubenskongregation, nicht unähnlich der, wie die vor kurzem in Kardinal Sarahs Liturgiekongregation passierte. (Hier könnten wir daran erinnern, daß es Tosatti selber war, der vor kurzem die Vorgänge in der Liturgiekongregation eine "Säuberung" nannte).
Wir haben kürzlich auch über die frühere Entscheidung des Papstes, Mitglieder aus der weithin für ihren starken Standpunkt bei der Verteidigung des menschlichen Lebens bekannten Päpstlichen Akademie für das Leben zu entfernen.
Hier folgt, was eine gut informierte Quelle mir damals über diese Vorgänge berichtete:

"Ende 2016 wurde die Päpstliche Akademie für das Leben geschlossen und alle ihre Mitglieder entlassen. Die Akademie wir 2017 mit neuen Statuten neu eingerichtet werden und die Akademie       wird dann neu "bemannt" werden. Der Ernennungsmodus für die neuen Mitglieder der Akademie ist   nicht bekannt."

Wir haben auch wiederholt über die Atmosphäre der Angst, die jetzt zunehmend den Vatican durchdringt, berichtet, wie es auch der Bericht des Mitbegründers von LifeSiteNews tat.

Möge die Heilige Jungfrau während dieses beginnenden Jahres 2017 - dem 100. Jahrestag der Erscheinungen unserer Lieben Frau von Fatima- zunehmend unsere Hilfe und zuverlässige Zuflucht sein. Möge sie uns mit den Gnaden helfen, die wir brauchen, um die Wahrheit stärker zu verteidigen und ebenso die Liebe Christi zu zeigen- sogar angesichts der Angst."

Quelle: PeterOneFive, Maike Hickson

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