Konsequenz:
1) Wenn man Kapitel 6 im Johannes-Evangelium liest oder speziell den ersten Paulus-Brief an die Korinther, Kapitel 11, versteht man, daß das konträr zur Schrift, der Tradition und zum Lehramt der Kirche ist, weil man Christus imitieren muß (Taufe und Firmung), um die Kommunion zu empfangen. Auch wenn eine Person in schwere Sünde verfallen ist, muß er den Bußeweg gegangen ein- besonders in der sakramentalen Beichte.
Die Initiation und der Weg der Buße zeigen wirklich, daß der, der die Kommunion empfangen will, zuerst in Kommunion mit der Kirche treten oder-wenn er sich aus ernsthaften Gründen entfernt haben sollte, in ernster Sünde, Schisma oder Häresie  befindet, durch Buße wieder eintreten muß.
Papst Johannes Paul II hat durch seine Enzyklika "Ecclesia de Eucharistia" auf den Gedanken Moltmanns geantwortet, wenn er schreibt:
" Die Feier der Eucharistie jedoch kann nicht der Ausgangspunkt für Kommunion sein; sie setzt voraus, daß Kommunion schon besteht, eine Kommunion, die sie zu festigen und zur Perfektion zu bringen versucht.
Das Sakrament ist ein Ausdruck dieses Bundes der Kommunion sowohl in ihrer unsichtbaren Dimension, in Christus und durch das Wirken des Hl.Geistes, der uns mit dem Vater und untereinander vereint und in seiner sichtbaren Dimension, die uns in der Lehre der Apostel in den Sakramenten und der hierarchischen Ordnung der Kirche mit sich zieht."

2. Wenn der Hl. Stihl absurderweise die Regel ändert, das heißt, wenn wir in der Lage sind, sie ohne die christliche Initiation (Taufe und Firmung) oder ohne sakramentale Beichte zu empfangen, würde das gegen die Offenbarung und das Lehramt der einen Heiligen und Apostolischen Kirche gehen und die Gläubigen dazu veranlassen, eine Blasphemie und ein Sakrileg zu begehen.
Es ist wahr, daß alle christlichen Denominationen sich auf Jesus Christus beziehen, aber "nach Überzeugung der Katholiken" rief Johannes Paul II am 17. November 1980 beim Konzil der Evangelikalen Kirche in Deutschland in Erinnerung " gibt es einen Dissens darüber, was Christus ist, "was sein ist; seine Kirche, seine Botschaft und seine Sakramente und Institutionen, die zum Dienst am Wort und am Sakrament bestellt sind."
Deshalb ist der Glaube, den die Protestanten bei der Taufe bekennen nicht Katholisch, besonders weil sie das Sakrament der Firmung nicht haben: deshalb können sie die Reise der Initiation nicht machen und die Eucharistie nicht empfangen.
Schließlich haben die Protestanten das Sakrament der Buße nicht ( Beichte und Versöhnung) , deshalb können sie nicht zur Eucharistischen Kommunion zurück kehren."

Don  Nicola Bux

Zusätzlich zu den Kommentaren von Msgr. Bux weisen Theologen auch auf den Punkt hin, daß z.B eine Interkommunion mit den Lutheranern direkt Canon II des Konzils von Trient über das Allerheiligste Sakrament der Eucharistie widersprechen würde:

" Wenn irgendjemand sagt, daß im sakralen und heiligen Sakrament der Eucharistie die Substanz des   ...     
Brotes und Weines mit dem Leib und Blut unseres Herrn Jesus Christus zusammen bleibt und leugnet,         daß die wunderbare und einhzigeartige Wandlung der gesamten Substanzen des Brotes in den Leib und         die gesamte Substanz des Weines in das Blut, und daß bei dem Wandel, den die Katholische Kirche    höchst passend Transsubstantiation nennt, laßt ihn Anathema sein."

Der Kanon verurteilt die Lutherische Doktrin der Konsubstantiation, die besagt, daß die Grundsubstanz des Leibes und Blutes Christi neben der Substanz von Brot und Wein präsent sind. die präsent bleiben. Das bedeutet, daß wenn jemand einen Lutheraner dazu ermutigt, die Hl. Kommunion in der Katholischen Kirche zu empfangen- sogar unter außergewöhnlichen Umständen- er im Irrtum wäre, es sei denn eben dieser Lutheraner würde die Lutherische Lehre über die Eucharistie zurückweisen.
Wenn das aber der Fall wäre und sie das glauben, was die Katholische Kirche glaubt, und nicht glauben. was doie Lutherische Kirche lehrt, erhebt sich die Frage, warum sie nicht einfach katholisch werden?
Ein Theologe, der anonym bleiben wollte, erzählte dem Register, daß wenn sich irgendwelche Lutheraner "verletzt" oder "beraubt" fühlt, weil sie die Hl. Kommunion  in der Katholischen Kirche nicht empfangen können, sie sich fragen sollten, warum sie sich verletzt oder beraubt fühlen. wenn sie die ungültige Kommunion von ungültig ordinierten Dienern in der Lutherischen Kirche empfangen?"
Canon II, sagt er, basiert auf der Schrift (1 Kor.11:27) und der Tradition (Didache 9,5: 10,6; 14,1 und Hl.Märtyrer Justin I, Apologia c.6)
Besonders zum Thema der Interkommunion stellt der Katechismus der Katholischen Kirche fest:
"Kirchliche Gemeinschaften die aus der Reformation entstanden sind und von der Katholischen Kirche getrennt sind, haben die wahre Realität des Eucharistischen Wunders nicht in Fülle bewahrt, besonders wegen des vorhandenen Weihesakraments. Das ist der Grund, weswegen für die Katholische Kirche eine Eucharistische Interkommunion nicht möglich ist. Wenn diese kirchlichen Gemeinschaften aber "an den Tod und die Auferstehung im Heiligen Abendmahl erinnern ... bedeutet das, daß sie das Leben in Gemeinschaft mit Christus und das Warten auf sein Kommen in Herrlichkeit bekennen."

Quelle: Edward Pentin, NCR, Don N.Bux