Dienstag, 31. Januar 2017

Nach den Maltesern jetzt das Finale für die FFI?

Marco Tosatti hat für die FFI keine guten Nachrichten. Auf seiner website Stilum Curiae berichtet er, was er aus  seinen zuverlässigen Quellen hinter der Leoninischen Mauer u.a. aus der Ordenkongregation erfahren hat.
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"FRANZISKANER DELL´ IMMOCOLATA. NEUES KOMMISSIONIERUNGS-DEKRET? ROM WILL DEN FALL INNERHALB DIESES JAHRES BEENDEN."

"Der Kalvarienberg der Brüder der FFI und ihres gleichnamigen weiblichen Zweiges scheint um neue Kapitel bereichert zu werden. Nach Indiskretionen aus einer guten Quelle sollen der Präfekt der Ordenskongregation, der Brasilianer Braz de Aziz zusammen mit seinem Sekretär, dem spanischen Franziskaner Carballo planen, das dornige und nie wirklich erklärte Kapitel der Kommissionierung
innerhalb dieses Jahres zu beenden.


                 

Es ist nützlich, daran zu erinnern, daß die Kommissionierung eines der blühendsten und an Berufungen reichsten Ordens in der Katholischen Welt der letzten Jahrzehnte nie mit einer klaren Begründung untermauert worden ist. Man hat versucht, diesen Mangel an Transparenz durch eine zumindest fragwürdige Medien-Kampagne zu ersetzen, in der dem Gründer. Pater Stefano Manelli, unkorrekte Praktiken und ebensolches Verhalten vorgeworfen wurde.
Das Ganze führte zu einer Anklage wegen krimineller Verschwörung, Diffamierungu und Verleumdung beim Gericht auf dem Avellin gegen die Verantwortlichen einer website, die von Manelli und anderen für die Kampagne verantwortlich gemacht wurden.





Nach dem, was wir von Jenseits der Mauern erfahren, soll es in diesen Tagen eine neue Kommissionierung des weiblichen Zweiges der FFI gDie Schwestern haben schon eine "Commissaria", Suor Noris Adriana Calzavara, eine Schwester von den Suore del Rosario aus dem Friaul.
Aber im vergangenen Jahr haben einige von ihnen eine Beschwerde gegen die Kommissionierung beim Obersten Gerichtshof der Apostolischen Signatur eingelegt. Der Signatur, aus der der Pontifex ohne Erklärung den Kirchenrechtler Kardinal Raymond Leo Burke entfernt hatte, und die jetzt von Kardinal Dominique Mamberti, bereits "Außenminister" des Hl. Stuhls, geleitet wird.

Und eine der möglichen Erklärungen für die  Entfernung Burkes war die Angst, er könne in delikaten Fällen Entscheidungen treffen, die dem päpstlichen Standpunkt widersprechen., wie z.B. bei den Franziskanern dell´Immacolata.  Es ist gut möglich, daß der Widerspruch der Franziskaner gehört wird. Deshalb soll ein ein neues Dekret zur Kommissionierung bereit liegen, dieses mal vom Papst persönlich unterschrieben; das schließt die Möglichkeit eines Widerspruchs bei der Signatur aus und läßt nur den Weg einer Gnadengesuchs offen. Aber wenn man weiß, von wem der Papst bei diesem Thema beraten wird, sieht es nicht so aus, als würde das gehört werden.

In der Zwischenzeit sollen die Kommissare des männlichen Zweiges, der Salesianer Don Sabino Ardito, der Kappuziner Pater Carlo Callione und der Jesuit Pater Gianfranco Ghirlanda, der Mann aller Kommissionierungen durch Papst Bergoglio (auch Mitglied der Kommission des Malteser Ordens) an einer neuen Ordenskonstitution arbeiten, die innerhalb der nächsten Monate in Kraft treten könnte: genauer gesagt noch vor Ostern.
Es ist sehr wahrscheinlich, daß die- wenn nicht die Abschaffung des Gelübdes "der unbegrenzten Weihe" an die Immacolata- so doch seine Optionalität enthalten. Das wäre ein sehr starker Schachzug gegen das charakteristische Hauptprinzip, das das Institut mit der Inspiration von Pater Kolbe gemeinsam hat.

Der Plan der Ordenskongregation ist, ein neues Kapitel für die Brüder im September -auch um eine einzigartig erscheinende Situation, um nichts anderes zu sagen, zu beenden.
Das Kommissionierungsdekret wurde am 13. Juli 2013 unterschrieben, die Gründe für diese Maßnahme sind nie erklärt worden.

Quelle: Stilum Curiae, M. Tosatti


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