Samstag, 11. Februar 2017

11.2.2006 Hommage an die Selige Jungfrau von Lourdes

Der 11. Februar ist nicht nur ein Tag trauriger Erinnerungen.
Am 11. Februar 2006 anläßlich des Gedenktages der Seligen Jungfrau von Lourdes und dem Welttag der Kranken hat sich Benedikt XVI in der Vaticanischen Basilika mit der "Welt des Leidens" getroffen.      


         

Hier geht´s zum Gesamttext seiner Ansprache: klicken

Und hier ein Ausschnitt aus der Rede:

(....)"Liebe Brüder und Schwestern, zusammen mit meinen Mitarbeitern vom Päpstlichen Rat für die Pastoral im Krankendienst habe ich in diesem Jahr die Aufmerksamkeit besonders auf die Menschen lenken wollen, die mit psychischen und geistigen Krankheiten behaftet sind. 
»Geistige Gesundheit und Menschenwürde« war das Thema der Tagung, die in Adelaide stattgefunden hat und auf der gemeinsam wissenschaftliche, ethische und pastorale Aspekte vertieft worden sind. 
Wir alle wissen, daß Jesus dem Menschen in seinem ganzen Sein gegenübergetreten ist, um ihn vollständig zu heilen, an Körper, Psyche und Geist. Die menschliche Person ist in der Tat ein Ganzes, und ihre verschiedenen Dimensionen können und müssen unterschieden, dürfen aber nicht voneinander getrennt werden. 
So ist auch die Kirche stets entschlossen, die Personen als solche zu betrachten, und diese Einstellung zeichnet die katholischen Gesundheitseinrichtungen aus, ebenso wie den Arbeitsstil der Mitarbeiter im Krankendienst, die in ihnen tätig sind. 
In diesem Augenblick denke ich besonders an die Familien, die geistig kranke Menschen unter ihre Angehörigen zählen und die die Not und die verschiedenen Probleme, die diese Tatsache mit sich bringt, selbst erleben. W
Wir fühlen uns all diesen Situationen nahe, durch das Gebet und die zahllosen Initiativen, die die kirchliche Gemeinschaft überall auf der Welt ins Leben ruft, besonders dort, wo die Gesetzgebung mangelhaft ist, wo die öffentlichen Strukturen nicht ausreichen und wo Naturkatastrophen oder leider auch Kriege und bewaffnete Auseinandersetzungen schwere psychische Traumata bei den Menschen hervorrufen. Dies sind Formen der Armut, die die tätige Liebe Christi, des barmherzigen Samariters, auf den Plan rufen, ebenso wie die der Kirche, die untrennbar mit ihm vereint ist im Dienst an der leidtragenden Menschheit."  (....)

Quelle: La Santa Sede, LEV






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