Freitag, 24. Februar 2017

Chesterton et al, oder wider das Vergessen

Es gibt so katholische Urgesteine, die kennt jeder, aber keiner kommt ernsthaft auf die Idee, sie, obwohl verstorben um Mithilfe anzurufen, weil sie irgendwie nicht in den Focus der Heligsprechungsbemühungen geraten.
Irgendwie käme mir das bei Gilbert Keith Chesterton und auch Romano Guardini auch seltsam vor, was aber ein anderes Kapitel ist.
Fakt ist aber wohl, dass beide auf ihre ganz unterschiedliche Art mehr zur Verbreitung des Glaubens, zur Festigung selbigens beigetragen haben, als die vielen Leute, von denen noch keiner je was gehört hat, die naja lassen wir das.
Es gibt dennoch, man höre und stauen Leute, die dennoch nicht locker lassen, und sich um die Präsenzhaltung der Schriften Gilbert Keith Chestertons bemühen, auch im deutschsprachigen Raum.
Leider sind  deren Aktiviäten recht eingeschlafen,.was schade ist, und auch anderswo ist man sehr fleißig und bemüht. 
Aber um es mal prinzipiell zu sagen, es nutzt uns ja nichts, wenn wir Leute und deren Schreiben, die schon lange tot sind, hochhalten und zu deren Gräbern wallfahrten und dabei vergessen, dass wir im hier und jetzt leben müssen und jeder, ganz persönlich sein Ja zu seiner Erlösung sagen muss.



Und nun sind wir bei einer anderen Person die auch vergessen ist, nämlich Gertrud von LeFort, auch hier gibt es eine zugehörige Gesellschaft und das sei betont, ich halten deren Tun, wie auch das Tun der katholischen Akademie Bayerns betreffs des schriftlichen Nachlasses von R. Guardini für exorbitant wichtig.
Aber Gertrud von LeFort hat das Thema und das Problem in einer ihrer Kurzgeschichten, mit dem Titel "die Abberufung der Jungfrau von Barby" sehr gut verarbeitet.
Das Kloster hält die Schriften der Mechthild von Gandersheim in hohen, sehr hohen Ehren, in so hohen Ehren, dass es sie in einem kostbaren Schrein aufbewahrt und von dort nicht herausholt, damit die ja nicht beschädigt werden, aber auf die Idee, das was da drin steht über die Gottesmine, auch zu leben, kommen sie nicht.
Von daher lasst uns doch einfach versuchen zu glauben,. dass Gott ist, dass er mit uns ist, auch und wenn wir wandern durch finstere Schlucht!
Vielleicht ist das. für die sich nahende Fastenzeit ein guter Vorsatz, sich in Gottvertrauen zu üben?!?




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