Montag, 20. Februar 2017

"Steter Tropfen höhlt den Stein...." E.Pentin zum Umgang mit Kardinal Burke

Der stete Tropfen höhlt den Stein, nach dieser Menschheitserfahrung gehen die Feinde Kardinal Burkes in der Kurie vor, immer wieder geben sie kleine Beschuldigen gegen den Purpurträger frei-Tropfen für Tropfen. aber noch wehrt sich der Kardinal.
Edward Pentin setzt sich für den Catholic Herald mit diesem Vorgehen auseinander.
Hier geht´s zum Original:   klicken


"KARDINAL BURKE WEIST DEN BERICHT DES AMTIERENDEN OBERHAUPTES DES MALTESER ORDENS ALS VERLEUMDUNG ZURÜCK"
Kardinal Raymond Burke hat einen Bericht des amtierenden Oberhauptes des souveränen Militärordens Maltas fest zurückgewiesen, der in einem Interview von dieser Woche sagte, daß es der Kardinal und nicht der Großmeister des Ordens war, der den Großkanzler im Dezember zum Rücktritt aufgefordert hatte.

Hier folgen die Bemerkungen Kardinal Burkes, die Antwort auf den von Fra´ Ludwig Hoffmann von Rumerstein erstellten Bericht geben sollen, der wie berichtet wird, bei schlechter Gesundheit und nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist.

    "Der von Fra´ Ludwig Hoffmann von Rumerstein verfaßte Bericht ist nicht genau. Ich hatte gar            nicht die Befugnis, den Großkanzler zum Rücktritt aufzufordern. Ich hatte einfach nur festgestellt,      wer die Person war, die wissentlich die Verteilung von Kontrazeptiva während der Arbeit des              Ordens erlaubt hatte und dafür die Verantwortung übernehmen sollte. Dann bat der Großmeister          den Großkanzler erneut  zurückzutreten, was der verweigerte. Dann ging der Großmeiuster zu            seiner Entlassung weiter- ganz ohne meine Beteiligung. mein Bericht und der des Großmeisters          steht.

"Um ganz klar zu sein, ich bin sprachlos über das, was Hoffmann von Rumerstein in diesem Bericht behauptet. Ich betrachte das als Verleumdung."


Mehr dazu nächste Woche.



In der Zwischenzeit hat Kardinal Burke dem Italienischen Fernsehen ein Interview gegeben und Details über seine Reise nach Guam bekannt gegeben. wo er als leitender Richter einen Fall klerikalen sexuellen Mißbrauchs aus den 70-er Jahren verhandelt hat.

In dem kurzen Interview sagte der Patron des Malteser Ordens, daß die Glaubenskongregation in auf diese Reise geschickt hatte, weil er Vorsitzender des apostolischen Tribunals der Kongregation dient, das er seit seiner Ernennung im letzten Oktober kennt.

Der Kardinal sagte, daß es seine Pflicht war,  "einen delikaten kirchlichen Strafprozess" zu führen und das der Papst "nie mit mir über diese Aufgabe unterhalten hat." Er fügte hinzu, daß er ausschließlich mit den Oberen der Glaubenskongregation zu tun gehabt habe, was in solchen Fällen die übliche Prozedur ist."

Außerdem erklärte er, daß der Papst den Fall der Kongregation anvertraut hatte und daß die Kongregation  nach den Standard-Prozeduren der Gerichtsmitglieder weitergemacht habe.

"Auf alle Fälle, so fährt er fort, denke ich, daß ich auf Basis meiner Studien des Kanonischen Rechts und meiner langen Erfahrung bei Kirchen-Prozessen gewählt worden."
Früher diese Woche hat der Vatican ein Statement herausgegeben, das besagt daß die Glaubenskongregation das Gericht am 5.Oktober 2016 ernannte. Das Gericht ist "autonom und es arbeitet unabhängig von der Kongregation" sagte der Vatican, und fügte hinzu, daß außer Kardinal Burke, als vorsitzender Richter vier weitere Bischöfe als Richter bei diesem Fall mitwirkten.

Gefragt, wie lange diese Aufgabe dauern wird, sagte der Kardinal , daß sie bald beendet sein wird (nach Quellen des Registers wird ein Teil der Aufgabe heute abgeschlossen und der Kardinal kehrt am 24. Februar nach Rom zurück.) Er fügte hinzu " es nicht nicht klar" wie lange es dauern wird, bis der gesamte Fall abgeschlossen ist, aber er hoffe, "die Arbeit vor dem Sommer zu beenden."

Als der Journalist Fabio Marchese Ragona fragte, ob das eine Strafe durch den Papst sei, weil er einige Aktionen des Hl. Vaters in Frage gestellt hatte, sagte der Kardinal: "Nein, ich sehe diese Mission nicht als Strafe durch den Papst und erlebe sie sicher nicht als Bestrafung."

Er sagte daß es für einen Kardinal "normal sei-je nach ihrer Vorbereitung und Verfügbarkeit- spezielle Aufgaben zum Wohl der Kirche zu bekommen." Er fuhr fort, daß er "nicht überrascht " gewesen sei von der Bitte der Kongregation, die er akzeptiert habe, "im Bewußtsein für die schwere Verantwortung, die das mit sich bringt, aber ohne irgendeinen Gedanken an andere Motive  seitens Papst Franziskus´ oder der Kongregation."

  

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