Sonntag, 26. Februar 2017

Fassenacht Teil 2

Wie ich schon schrieb, halte ich Fassenacht woanders auch Karneval genannt und ab und an hochdeutsch Fastnacht tituliert, für eine ernsthafte Sache, die die Dinge so ernt sieht, dass man esnur mit Ironie, Satire und Humor betrachten kann, sozusagen paradoxe Intervention ohne Hochschulstudium und Examen, von daher auch treffend zu helfend.
Wenn man sich die alten Fassenachtschlager, als da sind "Wer soll das bezahlen" und auch "Wir kommen alle, alle in den Himmel" Revue passieren lässt, so kann man sich, acuh aus anderen Gründen,  des Eindrucks nicht erwehren, dass irgendwie die Koordinaten verschoben sind, sozusagen aus dem Narrenregime, dass das wirkliche Regime karikieren sollte, eine ungemein traurige und langweilige, sozusagen zwangslustige Veranstaltung geworden ist, und dafür das ganze Jahr über Karneval ist,  nur keiner lacht.
Deshalb seien beide Karnevalsschlager noch mal hier her gestellt.







von daher besteht der Trost nur im aus dem gleichen Geist geborenen Seemannschanty,




und wenn wir nun ordentlich Fassenacht gefeiert haben, versucht haben das Ernste mit Humor auf die Schippe zu nehmen, dann erst können wir und auf die Fastenzeit einlassen.
Auch das gehört zu den Seltsamkeiten unserer Zeit, dass es Leute gibt, nicht zu knapp, die anderen Leuten, das ganze Jahr über Fasten, also  nix Fleisch, nix Zucker, nix Alkohol vorschreiben wollen.
Die Begründung hier ist immer, es sei so gesund, so gut, so klasse, man fühle sich so wohl......
Ich kenne einige Exemplare dieser Gattung und was deren Ausstrahlung angeht, so fällt mir immer nur Friedrich Nietzsche ein mit: Sie müssten fröhlichere Gesichter haben, wenn ich an ihren Gott glauben sollte.
Von daher noch schöne Fassenacht, Karneval oder Fastnacht, Hellau und Allaf


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