Sonntag, 26. Februar 2017

Fundstück zur Geburt der Christlichen Kunst

Wieder sehr Lesenswertes von Marco Gallina.
Er berichtet uns von der antiken Stadt Europos im Grenzbereich von Syrien zu Mesopotamien, in der sich die wohl älteste bekannte Kirche der Christenheit findet. Gebaut von einer Gemeinde des beginnenden 3. Jahrhunderts.
Die Funde widerlegen dann auch manches bis jetzt geglaubte Postulat, so das von der Bilderlosigkeit früher Synagogen und der ersten Kirchen.
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           "Die Geburt der christlichen Kunst"

Im entferntesten Winkel Syriens liegt zwischen Euphratschlamm und Sand die antike Stadt Dura Europos. Hier, am Schnittpunkt Syriens und Mesopotamiens, steht die älteste archäologisch nachweisbare Kirche der Welt. Nicht nur wegen der syrischen Totenklage des Christentums, sondern auch der bilderfeindlichen Kritik der Reformatoren lohnt im Lutherjahr ein Blick auf die Wurzeln christlicher Ästhetik.
von Marco F. Gallina

"Der Sand der Zeit rieselt unbarmherzig. Er verweht die Erinnerungen an vergangene Reiche, erstickt diejenigen, die Zeugnis ablegen könnten und begräbt Städte unter Lawinen aus Staub. Der Vordere Orient bleibt den Europäern fremd. Schon Alexander der Große fand von der Pracht des alten Babylons nur noch die Trümmer des legendären Turmes vor. Heute reihen sich neben den Ruinen der Mesopotamier jene der Parther, Römer und Christen ein; der christliche Niedergang ist dabei der längste, zäheste und tragischste Prozess. Die Reiche der Alten zerfielen, aber die Anhänger des Nazareners blieben ihrer Religion treu. Seit der Kreuzigung kennt das Christentum die Verfolgung und hat Einzug in die Offenbarung des Johannes gefunden – so wie jetzt und vielleicht in alle Ewigkeit."  

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Quelle:  Marco Gallina, cathwalk.net

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