Montag, 27. Februar 2017

Heute vor 4 Jahren ...

... waren wir schon wieder auf dem Rückflug aus Rom. Und wir wussten nicht, ob wir uns freuen sollten, weil es ein so großartiger Moment war, dem letzten öffentlichen Auftreten von Papst BenediktXVI beizuwohnen. Oder ob wir weinen sollten .... denn es war ein Abschied.
Ein Abschied von der Tradition und ein Abschied von der Kirche, wie wir sie gekannt und geliebt haben.
Niemand konnte ja zu diesem Zeitpunkt ahnen, was uns wirklich erwarten würde.
Deshalb ist es interessant, sich das Originalvideo von der letzten Generalaudienz Benedikts am 27. Februar 2013 noch einmal anzusehen.



Von großer historischer Bedeutung ist in diesem Video besonders der Original-Kommentar. Die Kommentatoren bildeten ja nicht nur (in typisch negativer deutscher Manier) den Augenblick ab, sondern spekulierten auch, wer denn die Nachfolge Benedikts antreten könnte.
Es fielen viele Namen ... aber keiner hatte einen gewissen Herrn Bergoglio aus Buenos Aires auf dem Schirm. Besonders erstaunlich, wo wir doch heute wissen, dass die "St.Gallen-Mafia" schon im Vorfeld entschieden hatte, wer der zukünftige Papst werden sollte. Vor allem hatten sie ja dafür bei vielen Kardinälen eine kräftige Überzeugungsarbeit geleistet. Und da ist nichts nach außen durchgedrungen? So geschwätizige Wichtigtuer wie z.B. Kardinal Kasper konnten wirklich dicht halten? Das wäre ja dann wirklich mal ein Wunder!


Nun haben wir also den Salat und müssen mit dem Durcheinander leben. Oder gibt es doch noch Hoffnung?
Es scheint so. Gerade heute ist ja wieder so ein Detail durchgedrungen, wie man hier bei EOTT nachlesen kann. Da hat es wohl - ganz in Hollywood-Manier - eine Verwechslung der Kuverts gegeben, wer denn nun Papst werden soll .... Selbst Kardinal Touran soll überrascht gewesen sein, als er das Kuvert öffnete und einen Namen las, der doch vorher nicht mal bei den Nominierten war.
So ist das eben, wenn eine gewisse Mafia versucht, den Heiligen Geist "auszutricksen". Irgendwann kommt es raus. Dass es nun ausgerechnet am Rosenmontag passierte, muss uns daher nicht weiter wundern.

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