Donnerstag, 2. März 2017

Auch LifeSiteNews schreibt von einer 4-Jahresfrist, die die Papstwähler Franziskus zugestanden haben, um die Kirche "zu erneuern"


Auch Pete Bablinski von LifeSiteNews schreibt - wie gestern von Antonio Socci - daß die von seinen Wählern beim Konklave 2013 vorgegebene Zeit für Papst Bergoglio möglicherweise abgelaufen sein könnte und berichtet aufschlußreich (um nicht schockierend zu sagen) von den Machenschaften im Präkonklave.
Mit den Selbstaussagen einiger hochrangiger Beteiligten, ist auch die Möglichkeit ein für alle mal vom Tisch, das Ganze als Verschwörungstheorie abzutun.
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"SIE HABEN PAPST FRANZISKUS VIER JAHRE GEGEBEN, UM DIE KIRCHE "UMZUKREMPELN". SO HAT ER ES VERSUCHT."

"Vor vier Jahren, am 13. März 2013 wurde ein unbekannter argentinischer Kardinal gewählt, die Katholische Kirche zu leiten. Die Wahl Jorge Mario Bergoglios folgte auf 35 Jahre klarer, solider, orthodoxer Lehre unter den ausgezeichneten Poitifikaten des Hl. Johannes Pauls II (1978-2005) und Benedikts XVI (2005 -2013).

Als an jenem Märzabend weißer Rauch aus dem Schornstein  der Sixtinischen Kapelle aufstieg,und die Wahl eines neuen Papstes anzeigte, waren die gläubigen Katholiken rund um die Welt begierig, zu sehen, wer ihr neuer Anführer sein würde. Sie wußten nicht, noch konnten sie wissen, welch massives Durchrütteln sie erwartete.

Aber einige hochrangige Prälaten wußten es. Einige ließen nach der Wahl sogar durchblicken, daß es eine einflußreiche Gruppe liberal gesinnter Kardinäle mit dem Ziel, das Konklave zur Wahl Bergoglios zu beeinflussen, gab. Ein Kardinal sagte sogar, er sei Mitglied dieser Gruppe. Er nannte sie "Mafia".

DIE ST GALLEN "MAFIA"
Es war Kardinal Godfried Danneels, dem die Ehre zuteil wurde, am Abend seiner Wahl neben Papst Franziskus auf dem Balkon zu stehen, der die Existenz der St. Gallen-Gruppe enthüllte.
Es war Danneels, der sie wegen ihres Ziels, die Kirche drastisch zu reformieren, um sie "moderner zu machen", eine "Mafia" nannte.

Diese informelle Gruppe entstand irgendwann um 1996 herum. Mitglieder waren die Kardinäle Da Cruz Policarpo, Martini, Danneels, Murphy-O´Connor, Silvestrini, Husar, Kasper und Lehmann, die dachten, sie könnten einen bedeutenden Einfluss auf eine zukünftige Papstwahl haben, wenn jeder von ihnen sein Netzwerk an Kontakten nutzen würde - wie Danneels in seiner autorisierten Autobiographie (Co Autoren waren Jürgen Mettepenningen und Karim Schelkens) enthüllt.

Die Gruppe verlor 2006 angeblich ihren Impetus, nachdem sie damit scheiterten, im Konklave von 2005 ihren bevorzugten Kandidaten wählen zu lassen. Die Gruppe wurde beschuldigt, in einen Plan, der zum Rücktritt Papst Benedikts führte, verwickelt gewessen zu sein, aber das hat der frühere Bischof von St. Gallen, Ivo Fürer, geleugnet.

Während Bischof Fürer behauptete, die St. Gallen-Gruppe habe sich nach 2006 offiziell nicht mehr getroffen und sei nicht in einen Plan, Benedikt XVI zum Rücktritt zu zwingen, verwickelt gewesen, bedeutet das nicht, daß die Gruppe inaktiv war.

Nach Austen Iverreigh, Franziskus-Biograph und Kardinal Cormac Murphy-O´Connors früherer Assistent, wurde Murphy-O´Connor Tage vor dem Konklave am 12. März in Rom von der St.Gallen-Mafia damit beauftragt, Bergoglio über den Plan, ihn zum Papst zu wählen, zu informieren. Murphy-O´Connor war ein alter Freund Bergoglios.

Wie Ivereigh 2014 in seinem Buch über Papst Franziskus beschreibt, wurde Murphy-O´Connor damit beauftragt, unter seinen Nordamerikanischen Kollegen Lobbyarbeit für Bergoglio zu leisten und als Bindeglied zu denen aus den Commonwealth-Ländern zu agieren.




"Zuerst versicherten sie sich der Zustimmung Bergoglios", schreibt Ivereigh "Als er gefragt wurde, ob er einwillige, sagte er, er glaube, daß in dieser Zeit der Kirchenkrise kein Kardinal, der gefragt würde, sich weigern könnte. Murphy-O´Connor warnte ihn "vorsichtig zu sein" und daß es nun an ihm sei, die Antwort war: "capisco" - verstanden.

"Dann machten sie sich an die Arbeit, besuchten die Dinners der Kardinäle um ihren Mann zu fördern, argumentierten, daß sein Alter - 76 - nicht länger als Hindernis betrachtet werden könne, angesichts der Tatsache, daß Päpste nun zurücktreten könnten. Nachdem sie 2005 die Dynamik eines Konklaves verstanden hatten, wußten sie, daß die Stimmen dem zuflossen, der vor den Toren einen starken Auftritt hatte," schrieb er.

Weil er über 80 Jahre alt war, konnte Murphy-O´Connor nicht im Konklave wählen, aber er war bei den Zusammenkünften im Präkonklave zugegen. Am 2. März sagte ein anonym gebliebener Kardinal, der nicht am Konklave teilnehmen konnte, dem Nachrichtendienst von La Stampa, daß "4 Jahre Bergoglio genügen würden, die Dinge zu ändern." Murphy-O´Connor wurde später als der benannt, der im Juli 2013 den selben Kommentar im Independent abgegeben hat.

Anfang März 2013 machte im Kardinals-Kollegium schnell das Wort die Runde, daß es eine mächtige Bewegung gäbe, die dabei wäre, Bergoglio zu wählen.

In einem frappanten Gespräch, das er 6 Monate nach der Wahl Bergoglios führte, enthüllte Kardinal Theodore McCarrick, Erzbischof em. von Washington DC, wie er Teil des Planes, den neuen Papst zu wählen, wurde.

"Vor dem Konklave dachte niemand, daß Bergoglio eine Chance habe, gewählt zu werden" sagte er am 1. Oktober 2013 in einer Rede, die er an der Villanova-Universität in Philadelphia, Pennsylvania, hielt.


    

                  Kardinal McCarrrick : "Franziskus wird die Kirche in Jahren ändern"

McCarrick, der wie Murphy-O´Connor zu alt war, um im Konklave mitzustimmen, sagte, daß ihn vor dem Ereignis ein "sehr interessanter und einflußreicher italienischer Gentleman" im Amerikanischen College in Rom besucht und ihn gebeten habe, für Bergoglio zu kämpfen.
Die  Unterhaltung muß ausführlich wiedergegeben werden, um ihre Wichtigkeit zu offenbaren:

 "Wir setzten uns hin. Das ist ein sehr brillanter, sehr einflußreicher Mann in Rom. Wir sprachen    über eine Menge Dinge. Er wollte mich um einen Gefallen bitten - wenn ich in den USA zurück sei."

 Aber dann sagte er "Was ist mit Bergoglio?"
 Ich war über diese Frage erstaunt.

Ich sagte: "Was soll mit ihm sein?"
 Er sagte: "Hat er eine Chance?"

 Ich sagte: "Ich glaube nicht, weil niemand seinen Namen erwähnt hat. Niemand hat ihn im Sinn. Ich  glaube nicht, daß irgendwer für ihn stimmen wird."

 Er sagte: "Er könnte es schaffen, wissen Sie?"
 Ich sagte: "Was könnte er tun?"

 Er sagte:"Bergoglio könnte die Kirche reformieren. Wir haben ihm 5 Jahre gegeben, er könnte uns  ans Ziel bringen." 

 Ich sagte: "Aber er ist 76"
 Er sagte: "Ja, fünf Jahre. Wenn wir 5 Jahre haben, könnte der Herr 5 Jahre durch Bergoglio wirken  und die Kirche neu machen."

 Ich sagte:"Das ist eine interessante Sache"
 Er sagte:"Ich weiß, daß Sie sein Freund sind" 

  Ich sagte :"Ich hoffe, daß ich das bin."
  Er sagte: "Sprechen Sie mit ihm"

 Ich sagte: "Gut, wir werden sehen, was passiert, das ist Gottes Werk"
 Das war das erste mal, daß ich hörte, daß es Leute gab, die dachten Bergoglio sei eine Möglichkeit  bei dieser Wahl."

McCarrick fuhr dann fort, daß als seine Zeit kam, vor der Wahl zu allen Kardinälen zu sprechen, er sie gedrängt habe, jemanden aus "Lateinamerika" zu wählen, der sich mit den Armen identifizieren könne.

Fortsetzung folgt......

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