Dienstag, 21. März 2017

Besuch in der Mutter aller Kirchen auf dem Erdkreis

Um es kurz zu machen, das ist weder die Kirche des letzten Abendmahles in Jerusalem, noch die Grabeskirche, auch nicht die Hagia Sophia, und schon gar nicht der Petersdom, nein die eigentliche Papstkirche ist die Lateranbasilika!
Im Grunde logisch, weil das was die Kirche aufbaut die Eucharistie ist und das nur dann richtig funktioniert, wenn es in Einheit mit dem Papst geschieht (so schwer einem das manchmal zu glauben fällt) und von daher ist eben die Lateranbasilka die Mutter aller Kirchen auf dem Erdkreis.

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Um es mal ganz kurz zu machen, man kann nun mit mir eine gelehrte Diskussion anfangen darüber dass das mit der Lateranbasilika Unfug ist, weil die ganzen orthodoxen Eucharistien ja auch gültig sind und die Lutheraner ja auch ganz nette Leute sind und auch eine Abendmahlstheologie haben, wo es um die Gottesbegegnung geht und die Anglikaner und überhaupt.
Manchmal denke ich unsere Kirche ist schon viel zu lange krank und hat wichtige Funktionen outgesourct, es sind schon viel zu viele Funktionen ausgefallen und der Patient Kirche tut einfach so, als ginge es ihm blendend.
Vielleicht ist genau das das Problem, wir meinen und im gegenwärtigen Pontifikat ist das nur irgendwie ganz klar geworden, allen und jedem helfen können zu können und kommen gar nicht auf die Idee, dass wir doch die sind, denen geholfen werden müsste.
Von daher wäre es doch hohe Zeit das Evangelium mal wieder ernst zu nehmen,
heißt es da doch gestern:

......Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
21Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
24aAls Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.

Wegen uns und unserer Sünden ist er gekommen und solange wir nicht begreifen, dass wir welche haben, können wir auch Christus gar nicht als Erlöser annehmen (um mal diese Formulierung zu verwenden), und ich werde das Gefühl nicht los, dass genau hier das Problem liegt.
Wir sind doch alle dem alten donatistischen, gnostischen Unfug von der Kirche als dem Club der perfekten Leute auf den Leim gegangen.
Und weil das was man gerade so unter den perfekten Leuten versteht sich beständig wandelt, gleicht die Kirche oft einem abgehetzten Haufen, der immer nur hinterher rennt.
Wenn wir uns wieder mehr als die begreifen würden, die es nötig haben erlöst zu werden, und dann in einem zweiten Schritt einsehen würden, dass wir das nicht selber können, dann kämen wir vielleicht auch eher dazu, diese verhängnisvollen Spaltungen zu heilen, heilen zu lassen von dem, der gewollt hat dass alle, die zu ihm gehören eins sind, weil machen können wir es nicht.







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