Mittwoch, 29. März 2017

Das Spiel mit dem Feuer - "Amoris Laetitia"


LifeSiteNews hat den Kommentar seines Herausgebers zum derzeitigen Stand der widersprüchlichen Interpretationen von Amoris Laetitia quer durch die Kirche und die Gemeinden online gestellt.
Hier geht´s zum Original:   klicken

          "FRANZISKUS SPIELT MIT DEM FEUER. HÖLLENFEUER"
"Seit Monaten sendet der Vatican den Katholiken einen ständigen Strom von Hinweisen, daß Papst Franziskus mit den modernistischen Ansichten den wiederverheiratenen Geschiedenen die Kommunion zu erlauben.

Wir hatten seine Unterschrift unter einem Brief, der die Amoris-Laetitia-Interpretation der Bischöfe von Buenos Aires bestätigt. Wir hatten ein Zeugnis für die Sichtweise des Papstes durch den deutschen Kardinal Marx, einen des päpstlichen Rates der 9 Kardinäle. Wir hatten die Malteser Bischöfe, die das so sagen. Wir hatten den Chefinterpreten für legislative Texte der es so sagte.
Und wir haben zahlreiche Artikel, die von einem Bruch der Tradition sprechen, die in der Vatican-Zeitung veröffentlicht wurden.

Es gab ein paar gegenteilige Stimmen, wie die von Kardinal Müller, dem Präfekten der Glaubenskongregation und vor ganz kurzer Zeit der  Chilenischen Bischöfe.

Während die Statements von Kardinal Müller eher seiner eigenen Meinung als der des Paptses entsprochen zu haben scheinen, gaben die Chilenischen Bischöfe kürzlich Kommentare gegenüber einer der großen chilenischen Tageszeitungen, die darauf schließen lassen, daß der Papst ihnen selbst den Hinweis auf eine konservative Interpretation seiner Exhortation gegeben hat, die die Kommunion für die wiederverheirateten Geschiedenen  verbietet.
Außerdem haben einige Katholische Blogger das Statement der Chilenischen Bischöfe so interpretiert, daß Papst Franziskus auch gegen die Kommunion für Katholische Politiker ist, die die Abtreibung unterstützen.
Einige haben den Äußerungen der Bischöfe sogar entnommen, daß der Papst auch verheiratete Priester ablehnt, was dem widerspricht, was er der deutschen Zeitung "Die Zeit" in einem Interview nur kurze Zeit nach ihrem Treffen sagte.

Das alles zu ordnen, ist nicht leicht. Ein Schlüssel kommt von Dan Hitchens vom Catholic Herald.
Er weist korrekt darauf hin, daß der Reporter, der die Chilenischen Bischöfe interviewte und jene, die die Äußerungen der Bischöfe kommentierten, vielleicht nur Wunschdenken betrieben.

Der Original-Artikel in El Mercurio vermischt persönliche Statements von Mitgliedern der Chilenischen  Bischofskonferenz mit Second-Hand-Wiedergaben von dem, was der Papst diesen Bischöfen erzählte. Der größte Teil  dieser einzigen Äußerungen des Papstes sind vage Anekdoten.


Für die, die Kardinal Jorge Mario Bergoglio vor seiner Wahl zum Pontifex kannten, ist das nichts Neues. Ich habe mit einigen Priestern aus Buenos Aires gesprochen, die mit Kardinal Bergoglio an verschiedenen Aufgaben gearbeitet haben, und von ihnen erfahren, daß Verwirrung für seine Amtsführung typisch ist.
Eine Anekdote war besonders lehrreich. Mir wurde gesagt, daß Leute aus gegensätzlichen Lagern aus Treffen mit Kardinal Bergoglio kamen. dachten, daß er ihren Standpunkt unterstütze. "Er ist auf unserer Seite, kann das aber nicht öffentlich sagen" hätten sie berichtet, genau wie die aus dem anderen Lager, die sich mit ihm getroffen hatten.





Während das in einer Erzdiözese eine Weile funktionieren kann, sagte mir dieser gelehrte Priester,  werden im Vatican, wo so gut wie alles, was der Papst sagt, in die Welt trompetet wird, diese Art Diskrepanzen sehr schnell offensichtlich.
Franziskus - sagte der Priester - ist sehr peronistisch - genannt nach dem früheren argentinischen Präsidenten Juan Domingo Perón. Wie Perón, spielt Papst Franziskus oft mit beiden Flügeln, dem rechten und dem linken.

Der Priester erzählt eine Geschichte über Präsident Perón, die hilft Franziskus  zu verstehen.
Peron fuhr einmal in seinem Wagen und kam an eine Straßengabelung, sein Fahrer fragte ihn, in welche Richtung er möchte, worauf Peroón antwortete:  "blinken Sie nach rechts und fahren sie nach links."
Eine letzte Bemerkung über Bergoglio, von der der Priester berichtete- ist die: wenn er unter Druck gerät, wird Bergoglio nach links gehen, aus der großen Befürchtung heraus, von den Medien als Rechter etikettiert zu werden.

Kurz nach der Veröffentlichung von Amoris Laetitia warnte ein vorausschauender Kritiker, daß die Enzyklika für die Kirche undurchführbar würde, wenn die Bischöfe in Deutschland Scheidung und Wiederverheiratung zustimmen, während das jenseits der Grenze in Polen eine Todsünde bliebe.
Wer hätte dennoch gedacht, daß wir von Bischöfen und Kardinälen gegenteilige Meinungen darüber hören würden, was der Papst selbst glaubt und lehrt

Diese Spaltung ist ein klarer Beweis dafür, daß der Papst selbst- indem er sich weigert, trotz der formalen und öffentlichen Aufforderung der vier Kardinäle und der daran angeschlossener Bitten zahlloser Katholischer Kleriker und Laien zu klären. schuldig ist, die ganze Kirche zu betrügen.
Indem er diese Scharade weitergehen läßt, hat er Verwirrrung in die Herzen der Gläubigen gesät.
Diese Verwirrung könnte zu Todsünde und so zu ewiger Verdammnis führen.

Papst Franziskus spielt tatsächlich mit dem Feuer. Höllenfeuer."

Quelle: LifeSiteNews

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