Montag, 13. März 2017

Fortsetzung Kaiser Otto I, der Große

Wir entschuldigen uns bei unseren Lesern,  die nicht zu Ende übersetzte Fortsetzung freigeschaltet zu haben. Mit nachgeholter Übersetzung nun also auf ein Neues.

Fortsetzung.....

"Wir leben jetzt in einer Zeit, in der es keine katholischen Kaiser mehr gibt und die Kirche vollständig von Klerikern und vom Klerikalismus dominiert ist. Es gibt keine ausgleichende Laien-Macht oder Streiter, um die Kirche gegen einen schlechten Papst zu verteidigen.

Tatsächlich sehen das einige sogar als gute Sache an.

Aber jetzt muß es beträchtliche Zweifel an diesem Gesichtspunkt geben, angesichts des Problems, das jetzt quer durch die Kirche durch das Mismanagement so vieler Bischöfe, nicht zuletzt durch das Problem des klerikalen Mißbrauchs Minderjähriger.

Nie zu vor, könnten man denken, konnte das Fehlen einer ausgleichenden zeitlichen Laien-Macht und die Teilung der Gewalten deutlicher gefühlt werden.

Die zeitlichen Mächte der Welt sind gegenüber den Werken der Kirche entweder indifferent oder offen feindselig.

In der Konsequenz könnten anstatt, daß eine wohlwollende Katholischen Laien-Macht einschreitet, um die Fäulnis zu stoppen, die indifferenten oder feindlichen säkularen Mächte eingreifen- und sie werden das wahrscheinlich tun und sie werden das nicht unbedingt zum Besten oder den Langzeit-Interessen der Kirche tun.

Wie Rorate Caeli berichtete, hat Papst Franziskus still die Sanktionen gegen eine Handvoll pädophiler Priester aufgehoben, auf eine Weise, die von den Überlebenden des Mißbrauchs und den Beratern des Papstes ernsthaft in Frage gestellt wird.

Die Strafe für den italienischen Priester Rev. Mauro Inzoli wurde vom Papst stark reduziert aber dann wurde er später von einem säkularen italienischen Gericht wegen weiterer Sexualverbrechen an 12-jährigen Kindern verurteilt.

Es wird berichtet, daß Italienische Staatsanwälte Informationen über Inzoli vom Vatican erbaten und daß diese Informationen auf Anordnung von Papst Franziskus verweigert wurden, wahrscheinlich unter dem Vorwand von Barmherzigkeit und Milde.

Papst Franziskus wird jetzt von einigen Kardinälen herausgefordert,
aber wird seine Duldsamkeit gegenüber pädophilen Priestern zu einer 
Intervention internationaler säkularer Autoritäten führen?  

Gnade wurde von Papst Benedikt XVI selten gewährt, der während seines Pontifikates von 2005 2013 hart durchgriff und einige 800 Priester, die Kinder belästigt und vergewaltigt hatten, in den Laienstand versetzte.                                                                                                                        

Papst Franziskus jedoch, indem er eine sehr duldsame Haltung einnimmt und sogar                       Vaticanmitarbeiter entläßt, die geneigt sind. robuster vorzugehen, lädt zur Katastrophe ein.           


Antikatholische Aktivisten, wie Professor Richard Dawkins, der verstorbene Christopher Hitchens und Geoffrey Robertson haben schon versucht, legale Schritte gegen einen Papst wegen                  angeblicher "Verdeckung" von Kindesmißbrauch und Beschützens des Klerus einzuleiten.                
  





Das ist nicht länger eine Idee aus dem Bereich der Phantasie. 

Und nachdem Papst Franziskus selbst versucht hat, die Unabhängigkeit des Souveränen Malteser Ordens zu beschädigen, könnte er sich in der Tat kaum beschweren, wenn sich die weltlichen Autoritäten- unzufrieden mit dem was sie als Abschirmen des kriminellen Klerus durch den Vatican sehen, dazu entschließen, die Souveränität des Vatican-Staates zu beenden.

Internationale Richter wie Geoffrey Robertson
haben bereits ein internationales Gericht gefordert, 
das die Macht hat, Päpste anzuklagen


Auch das ist nicht länger ein Gedanke aus dem Reich der Phantasie.

Man stelle sich vor, die weltlichen Autoritäten würden die Souveränität des Vatican-Staates abschaffen. Keine Militärmacht käme ihm zu Hilfe, moralische Kräfte würden ihre eigene internationale Reputation von der des Vaticans abhängig machen.

Ich schlage vor, daß daraus zwei Lektionen zu lernen sind:

Erstens: die Kardinäle sollte besser damit beginnen, über den Ruf des Vaticans  unter diesem Pontifikat nachzudenken, nicht zuletzt angesichts solcher Fälle wie dem Pater Mauro Inzolis.

Zweitens- stand die Kirche vielleicht -innerlich und äußerlich- in den Tagen besser beschützt da, als sie einen Laienoberhaupt als Verteidiger gegen Klerikale Missetaten hatte.





Ottos großer Vorfahre, dem er als Kaiser
folgte, als ersterHeiliger Römischer Kaiser,
Karl der Große.
Heutzutage haben wir keine solchen Meister. Wir müssen uns auf die Weitsicht und den Mut der Kardinäle verlassen.


Aber können wir uns darauf verlassen, daß sie diese Arbeit machen?


Versagen könnte zu schwerer Behinderung der Fähigkeit der Kirche führen, das Evangelium zu verbreiten und den Armen zu helfen.

Und niemand sollte das für unvorstellbar halten. Es ist noch im Gedächtnis lebendig. Die Päpste waren Gefangene des Italienischen Staates von 1870 bis 1929 - als Mussolini den Vatican Staat schuf.

Das war 1870 wegen der Invasion des Papst-Staates durch die Revolutionäre geschehen und nicht wegen einer Schuld der Päpste selbst.
  




Wie viel schlimmer wäre es, wenn dieses mal die Souveränität des Vaticans wegen der schlechten Regierung durch den Papst und die Kurie selber verloren ginge.

Quelle: James Bogle, Rorate Caeli

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